DSL- und Internet-Anbieter in Dortmund
In Dortmund sind aktuell 4 überregionale Internet-Anbieter aktiv. Die Verfügbarkeit der einzelnen Geschwindigkeitsstufen variiert je nach Stadtteil — ein Adress-Check ist Pflicht.
In Dortmund sind aktuell 4 überregionale Internet-Anbieter aktiv. Die Verfügbarkeit der einzelnen Geschwindigkeitsstufen variiert je nach Stadtteil — ein Adress-Check ist Pflicht.
Dortmund ist mit rund 588.000 Einwohnern die größte Stadt des Ruhrgebiets und eine der am dichtesten besiedelten Städte Nordrhein-Westfalens. Das hat direkte Auswirkungen auf die Internetversorgung: Während zentrale Stadtteile wie die Innenstadt, Hörde oder Hombruch bereits von einem gut ausgebauten Kabelnetz profitieren, zeigen sich in Randbereichen wie Lütgendortmund, Mengede oder Teilen von Aplerbeck noch deutliche Lücken bei modernen Glasfaseranschlüssen. Grundsätzlich gilt Dortmund als gut versorgter Standort – die Telekom betreibt hier ein flächendeckendes DSL-Netz, Vodafone versorgt große Teile der Stadt über das ehemalige Unitymedia-Kabelnetz, und der Glasfaserausbau nimmt spürbar Fahrt auf. Dennoch: Ob Sie in der Nordstadt, in Brackel oder in Kirchhörde wohnen, macht einen erheblichen Unterschied für die verfügbaren Technologien und Maximalgeschwindigkeiten. Die Stadt Dortmund hat gemeinsam mit der Deutschen Glasfaser und weiteren Partnern Ausbauprojekte angestoßen, die bis 2026 weitere Stadtteile mit echtem FTTH-Glasfaser (Fiber to the Home) erschließen sollen. Für Neubürger und Umzugswillige lohnt sich daher eine genaue Adressprüfung, bevor ein Tarif gebucht wird. Auf dieser Seite finden Sie alle relevanten Informationen zur Internetversorgung in Dortmund – von der Technik bis zur Tarifwahl.
Der Glasfaserausbau in Dortmund schreitet voran, ist aber noch nicht flächendeckend abgeschlossen. Die Telekom baut ihr FTTH-Netz in Dortmund schrittweise aus und hat in den vergangenen Jahren vor allem Gewerbegebiete und Neubaugebiete erschlossen. Für Privatanschlüsse in Bestandsgebäuden ist echter Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH) jedoch noch die Ausnahme. Häufiger anzutreffen ist FTTB (Fiber to the Building), bei dem die Glasfaser bis ins Gebäude geführt wird und die letzten Meter innerhalb des Hauses über herkömmliche Leitungen überbrückt werden. In Stadtteilen wie Hörde, Hombruch und Teilen der Innenstadt laufen aktuell Ausbaumaßnahmen, die bis Ende 2025 oder 2026 abgeschlossen sein sollen. Die Deutsche Glasfaser, die vor allem ländliche Regionen erschließt, ist in Dortmund selbst weniger präsent – ihr Fokus liegt auf dem Umland. Wer in einem Neubaugebiet in Dortmund-Kirchhörde oder am Phoenixsee wohnt, hat gute Chancen auf einen echten Glasfaseranschluss. Für alle anderen gilt: Verfügbarkeit immer adressgenau prüfen, denn selbst innerhalb einer Straße können die Möglichkeiten stark variieren.
Vodafone betreibt in Dortmund eines der dichtesten Kabelnetze der Stadt. Das Netz geht auf das frühere Unitymedia-Kabelnetz zurück, das Vodafone 2019 übernommen hat. Über dieses Netz sind in weiten Teilen Dortmunds Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Download verfügbar – theoretisch. In der Praxis teilen sich alle Kabelkunden eines Straßenzugs die verfügbare Bandbreite, was zu Stoßzeiten am Abend zu spürbaren Einbrüchen führen kann. Besonders in dicht besiedelten Stadtteilen wie der Nordstadt, Eving oder Scharnhorst ist dieses sogenannte Shared-Medium-Problem relevant. Vodafone hat in den letzten Jahren massiv in die Aufrüstung seines Kabelnetzes auf den DOCSIS-3.1-Standard investiert, was die Situation verbessert hat. Dennoch sollten Sie bei der Tarifwahl realistisch bleiben: 500 Mbit/s im Kabelnetz sind in Dortmund für die meisten Haushalte ein guter Kompromiss aus Preis und Leistung. Kabelanschlüsse setzen außerdem voraus, dass Ihr Gebäude an das Kabelnetz angeschlossen ist – in einigen Altbauten fehlt diese Hausverkabelung noch.
DSL über die Telefonleitung ist in Dortmund nahezu flächendeckend verfügbar. Die Telekom betreibt das größte DSL-Netz und erreicht über VDSL2 mit Vectoring in den meisten Stadtteilen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s, in gut ausgebauten Bereichen auch bis zu 250 Mbit/s über Super-Vectoring. Anbieter wie o2 und 1&1 nutzen das Telekom-Netz als Vorleistungsprodukt und können Ihnen daher dieselbe physische Leitung zu oft günstigeren Konditionen anbieten. Der entscheidende Faktor bei DSL ist die Entfernung Ihrer Wohnung zum nächsten Verteilerkasten (DSLAM). In der Dortmunder Innenstadt und in dicht bebauten Stadtteilen sind diese Abstände kurz, was hohe Geschwindigkeiten ermöglicht. In Außenbezirken wie Syburg, Teilen von Mengede oder dem ländlich geprägten Dortmund-Lütgendortmund können die Leitungslängen größer sein – mit entsprechend niedrigeren erreichbaren Geschwindigkeiten. Wer in einem solchen Bereich wohnt und auf DSL angewiesen ist, sollte vor Vertragsabschluss unbedingt eine Leitungsmessung oder eine Verfügbarkeitsabfrage beim Anbieter durchführen.
Die Wahl des richtigen Tarifs hängt in Dortmund stark vom Stadtteil und der verfügbaren Technologie ab. Hier eine realistische Einschätzung nach Lage:
In der Innenstadt und Cityrandlagen (Hörde, Hombruch, Brackel) stehen Ihnen in der Regel sowohl Kabel als auch VDSL zur Verfügung. Hier lohnt sich ein direkter Vergleich: Vodafone Kabel bietet oft höhere Maximalgeschwindigkeiten, während Telekom DSL oder ein o2-Tarif auf Telekom-Basis stabiler im Tagesverlauf sein kann.
In nördlichen Stadtteilen wie Eving, Scharnhorst oder Mengede ist das Kabelnetz gut ausgebaut, aber die Auslastung kann abends höher sein. DSL-Tarife der Telekom oder über 1&1 sind hier eine solide Alternative.
In südlichen Stadtteilen wie Aplerbeck, Brackel oder Kirchhörde profitieren Neubaugebiete zunehmend von Glasfaser. Wer dort in einem Neubau wohnt, sollte gezielt nach FTTH-Tarifen fragen.
In Randbereichen wie Syburg oder Teilen von Lütgendortmund ist die Versorgungslage heterogener. Hier ist eine adressgenaue Prüfung besonders wichtig, bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden.
Ein Umzug innerhalb Dortmunds ist für Ihren Internetvertrag nicht automatisch problemlos. Zwar haben Sie seit der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG 2021) das Recht, Ihren Vertrag bei einem Umzug zu kündigen, wenn der Anbieter am neuen Standort keine gleichwertige Leistung erbringen kann. In der Praxis bedeutet das: Wenn Sie von Hörde nach Mengede ziehen und Ihr bisheriger Kabelanbieter am neuen Standort kein Kabelnetz betreibt, können Sie den Vertrag sonderkündigen. Zieht Ihr Anbieter jedoch mit – was bei Telekom DSL und Vodafone Kabel in Dortmund in den meisten Fällen möglich ist – bleibt der Vertrag bestehen. Informieren Sie Ihren Anbieter mindestens vier bis sechs Wochen vor dem Umzug. Viele Anbieter bieten einen Umzugsservice an, der die Leitungsumschaltung koordiniert. Planen Sie dennoch eine Übergangszeit ein: Zwischen Auszug und funktionierendem Anschluss in der neuen Wohnung können einige Tage bis zwei Wochen vergehen. Ein mobiler Hotspot oder eine Prepaid-SIM kann diese Zeit überbrücken.
Wer neu nach Dortmund zieht, sollte sich nicht auf die Aussagen des Vermieters zur Internetversorgung verlassen. Fragen Sie konkret, welche Leitungen im Gebäude vorhanden sind: Gibt es einen Kabelanschluss (TV-Kabel), eine Telefonleitung und – idealerweise – bereits eine Glasfaserleitung bis ins Gebäude? Prüfen Sie anschließend selbst über die Verfügbarkeitsrechner der Anbieter, welche Tarife an Ihrer neuen Adresse buchbar sind. Dortmund hat eine aktive Studierendenszene rund um die TU Dortmund und die FH Dortmund – in Stadtteilen wie Barop oder der Nähe des Uni-Geländes sind die Netze entsprechend gut ausgebaut und auf hohe Nutzerzahlen ausgelegt. Wer in einer WG oder einem Studentenwohnheim einzieht, sollte klären, ob bereits ein Sammelanschluss besteht. Für Familien mit Homeoffice-Bedarf und mehreren Streamingnutzern empfehlen wir Tarife ab 100 Mbit/s – in Dortmund in den meisten Stadtteilen problemlos verfügbar. Achten Sie bei der Vertragswahl auf die Mindestlaufzeit: Viele Anbieter bieten günstige Einstiegspreise, die nach 12 oder 24 Monaten steigen.
In Teilen Dortmunds, vor allem in Randlagen wie Dortmund-Syburg, Teilen von Mengede oder einzelnen Neubaugebieten, kann es vorkommen, dass weder Glasfaser noch leistungsfähiges Kabel-Internet verfügbar ist. In solchen Fällen lohnt sich ein Blick auf LTE- und 5G-Heimtarife, die von Telekom, Vodafone und o2 als stationäre Produkte angeboten werden.
Die Telekom bietet ihren „Speedbox"-Tarif an, der über das LTE- oder 5G-Netz Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s ermöglicht – vorausgesetzt, der Empfang am Aufstellort ist stark genug. Vodafone vertreibt eine vergleichbare GigaCube-Lösung, die sich besonders für Haushalte eignet, die keine lange Vertragsbindung eingehen möchten oder überbrückend auf eine Glasfaserleitung warten. o2 hat mit dem HomeSpot ebenfalls ein ähnliches Produkt im Portfolio.
Wichtig zu wissen: Diese Tarife sind in der Regel mit einem monatlichen Highspeed-Volumen begrenzt. Wer täglich streamt, im Homeoffice arbeitet oder mehrere Personen gleichzeitig online sind, stößt schnell an Grenzen. Außerdem ist die Latenz bei Mobilfunk-Heimtarifen höher als bei leitungsgebundenen Anschlüssen – für Videocalls oder Online-Gaming kann das spürbar sein.
In Dortmund ist die 5G-Abdeckung im Stadtgebiet mittlerweile gut ausgebaut, insbesondere entlang der Hauptverkehrsachsen und in der Innenstadt. Für Randlagen empfiehlt es sich, vor Vertragsabschluss die Netzabdeckungskarte des jeweiligen Anbieters zu prüfen und – wenn möglich – ein Testgerät zu nutzen. Einige Anbieter räumen eine Rückgabemöglichkeit innerhalb von 14 Tagen ein, falls die Verbindungsqualität nicht überzeugt.
Fazit: Mobilfunk als Festnetz-Ersatz ist in Dortmund eine sinnvolle Übergangslösung, aber kein vollwertiger Ersatz für Glasfaser oder Kabel – zumindest nicht für datenintensive Haushalte.
Bei der Wahl eines Internettarifs in Dortmund spielen nicht nur Geschwindigkeit und Verfügbarkeit eine Rolle, sondern auch die Kostenstruktur. Die meisten Anbieter – Telekom, Vodafone, 1&1, o2 und PŸUR – setzen auf eine Kombination aus Aktionspreisen im ersten Jahr und einem höheren Regelpreis ab dem zweiten Jahr. Es lohnt sich daher, immer den Gesamtpreis über die Mindestvertragslaufzeit zu berechnen, nicht nur den beworbenen Monatspreis.
Seit der TKG-Reform 2021 gilt in Deutschland: Neuverträge dürfen maximal 24 Monate Mindestlaufzeit haben. Nach Ablauf dieser Frist können Verträge mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Verträge mit monatlicher Laufzeit abzuschließen – diese sind flexibler, aber in der Regel teurer.
Ein typisches Beispiel: Ein DSL-50-Tarif bei 1&1 kostet im ersten Jahr rund 25–30 Euro monatlich, steigt danach aber auf 35–45 Euro. Bei der Telekom liegt der MagentaZuhause-Einstiegstarif im Aktionszeitraum oft bei ähnlichen Werten, der Regelpreis ist jedoch häufig höher. Vodafone und PŸUR bieten Kabeltarife oft günstiger an, dafür mit weniger Flexibilität bei der Anschlusstechnik.
Zusätzliche Kostenpunkte, die häufig übersehen werden: Bereitstellungsgebühren (oft 50–80 Euro, manchmal erlassen), Kosten für den Router (Kauf oder Miete), sowie mögliche Technikergebühren bei der Erstinstallation. Vergleichen Sie daher immer das Gesamtpaket und achten Sie auf die Preisgarantie – manche Anbieter sichern den Aktionspreis für 24 Monate zu, andere nicht.
Für Dortmunder Haushalte gilt: Wer langfristig plant und einen stabilen Anschluss sucht, fährt mit einem 24-Monats-Vertrag mit Preisgarantie in der Regel günstiger. Wer flexibel bleiben möchte – etwa wegen eines geplanten Umzugs – sollte auf Monatstarife oder kürzere Laufzeiten setzen.
Ob Sie in Dortmund zur Miete wohnen oder eine eigene Immobilie besitzen, hat direkten Einfluss auf Ihre Möglichkeiten beim Internetanschluss. Mieter sind seit dem Wegfall des Nebenkostenprivilegs zum 1. Juli 2024 nicht mehr verpflichtet, Kabelfernsehen über die Nebenkosten mitzufinanzieren. Das bedeutet: Kabelanschlüsse, die früher automatisch über den Vermieter liefen, müssen nun individuell gebucht werden. Für Dortmunder Mieter, die bislang Vodafone Kabel über die Nebenkosten nutzten, besteht jetzt die Möglichkeit, frei zwischen allen verfügbaren Anbietern zu wählen.
Gleichzeitig eröffnet diese Änderung Chancen: Wer bisher keinen Zugang zu Glasfaser hatte, weil der Vermieter einen Kabelvertrag für das gesamte Haus abgeschlossen hatte, kann nun eigenständig einen Glasfaseranschluss beantragen – sofern die Infrastruktur im Gebäude vorhanden ist. In Dortmund bauen Telekom und Vodafone aktiv Glasfaser auch in Mehrfamilienhäuser aus. Vermieter sind dabei verpflichtet, den Einbau zu dulden, sofern keine unverhältnismäßigen baulichen Eingriffe erforderlich sind.
Wohnungseigentümer haben naturgemäß mehr Spielraum: Sie können Glasfaser direkt bis in die Wohnung (FTTH) verlegen lassen, ohne Genehmigung des Vermieters einholen zu müssen. In Neubauprojekten in Dortmund – etwa in der Nordstadt oder im Bereich Phoenix See – ist Glasfaser häufig bereits eingeplant.
Ein praktischer Tipp für Mieter: Sprechen Sie Ihren Vermieter aktiv auf Glasfaserausbau an. Viele Vermieter sind bereit, die Infrastruktur zu unterstützen, wenn die Kosten für sie gering bleiben. Anbieter wie die Telekom bieten Vermietern kostenfreie Hausverkabelungen an, um den Ausbau zu beschleunigen.
Die Frage nach der richtigen Bandbreite ist in Dortmunder Haushalten oft unterschätzt. Viele Verbraucher buchen einen 50-Mbit/s-Tarif und merken erst im Alltag, dass dieser für mehrere Nutzer gleichzeitig nicht ausreicht. Als Orientierung gilt: Pro gleichzeitig genutztem 4K-Stream werden rund 25 Mbit/s benötigt, HD-Streaming beansprucht etwa 5–8 Mbit/s. Ein Videokonferenz-System wie Teams oder Zoom benötigt mindestens 5–10 Mbit/s symmetrisch – also auch im Upload.
Für einen typischen Dortmunder Haushalt mit zwei Erwachsenen im Homeoffice, einem Teenager mit Gaming-Affinität und einem Smart-Home-System empfehlen wir mindestens 250 Mbit/s im Download, besser 500 Mbit/s. Glasfaser- und Kabeltarife in diesem Bereich sind in Dortmund bei allen fünf Anbietern verfügbar und oft nur geringfügig teurer als Einsteigertarife.
Beim Gaming ist weniger die Bandbreite als die Latenz entscheidend. Online-Spiele benötigen typischerweise weniger als 5 Mbit/s, reagieren aber empfindlich auf hohe Ping-Werte. Glasfaser bietet hier die besten Werte (oft unter 5 ms), Kabel liegt meist bei 10–20 ms, DSL je nach Entfernung zur Vermittlungsstelle bei 15–40 ms. Wer in Dortmund kompetitiv spielt, sollte Glasfaser oder zumindest Kabel bevorzugen.
Smart-Home-Geräte wie Heizkörperthermostate, Kameras oder Sprachassistenten verbrauchen individuell wenig Bandbreite, summieren sich aber bei 20 oder mehr Geräten. Wichtiger als die Bandbreite ist hier die Stabilität der Verbindung und ein leistungsfähiger Router mit gutem WLAN. Achten Sie beim Routerkauf oder bei der Mietgeräte-Wahl auf Wi-Fi 6 (802.11ax), das besonders in dicht besiedelten Stadtteilen wie der Dortmunder Innenstadt oder Hörde Vorteile bietet.
Bevor Sie sich entscheiden, empfehlen wir die folgenden Punkte zu prüfen — dauert in der Regel 5–10 Minuten.
Telekom ist in Dortmund der Anbieter mit der breitesten Flächenabdeckung. Über VDSL2 mit Vectoring und Super-Vectoring erreicht die Telekom in den meisten Stadtteilen Geschwindigkeiten zwischen 50 und 250 Mbit/s. In Ausbaugebieten sind auch Glasfasertarife verfügbar. Die Telekom gilt als zuverlässig und bietet einen soliden Kundendienst, ist aber in der Regel preislich im oberen Segment angesiedelt. Für Haushalte, die Wert auf Stabilität und einen einzigen Ansprechpartner legen, ist die Telekom eine gute Wahl – besonders wenn kein Kabelnetz verfügbar ist.
Vodafone versorgt Dortmund über sein Kabelnetz mit hohen Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s. Das Netz ist in weiten Teilen der Stadt verfügbar, besonders in Wohngebieten mit Mehrfamilienhäusern. Vodafone ist häufig günstiger als die Telekom bei vergleichbarer oder höherer Maximalgeschwindigkeit. Die geteilte Bandbreite im Kabelnetz kann jedoch zu Abend-Stoßzeiten spürbar werden. Vodafone bietet außerdem kombinierte Tarife mit Mobilfunk an, was für Haushalte interessant sein kann, die beides aus einer Hand beziehen möchten.
o2 nutzt in Dortmund das Telekom-Vorleistungsnetz und bietet DSL-Tarife zu oft günstigeren Preisen als die Telekom selbst. Die verfügbaren Geschwindigkeiten sind identisch mit denen der Telekom-Infrastruktur, da dieselben Leitungen genutzt werden. o2 ist besonders attraktiv für Bestandskunden im Mobilfunk, da kombinierte Tarife Rabatte ermöglichen. Der Kundendienst wird von Nutzern unterschiedlich bewertet – hier lohnt sich ein Blick auf aktuelle Erfahrungsberichte.
1&1 ist ebenfalls auf dem Telekom-Vorleistungsnetz aktiv und richtet sich mit einfachen, klar strukturierten Tarifen an preisbewusste Nutzer. 1&1 bietet in Dortmund DSL-Tarife mit Geschwindigkeiten bis 250 Mbit/s an und wirbt mit transparenten Preisstrukturen. Für unkomplizierte Standardhaushalte ohne besondere Anforderungen kann 1&1 eine kostengünstige Alternative sein.
Redaktionelle Einschätzung: Für die meisten Dortmunder Haushalte empfiehlt sich zunächst eine Verfügbarkeitsprüfung aller vier Anbieter an der eigenen Adresse. Ist Kabel verfügbar, lohnt der Vergleich zwischen Vodafone und den DSL-Anbietern besonders. Wer Glasfaser nutzen kann, sollte diesen Anschluss bevorzugen – er bietet die zukunftssicherste Technologie.
Ein häufig übersehener Punkt beim Internetanschluss in Dortmund: Viele Mehrfamilienhäuser – besonders Altbauten in der Nordstadt, in Eving oder in Hörde – sind zwar an das Vodafone-Kabelnetz angeschlossen, aber die Hausverkabelung im Inneren des Gebäudes ist veraltet oder fehlt ganz. In diesem Fall kann Vodafone zwar einen Anschluss schalten, aber ein Techniker-Termin zur Innenverkabelung wird nötig – das kostet Zeit und manchmal auch Geld. Fragen Sie Ihren Vermieter oder die Hausverwaltung vor Vertragsabschluss konkret: 'Ist das Gebäude intern für Kabelinternet verkabelt?' Wenn nicht, ist ein DSL-Tarif über die vorhandene Telefonleitung oft die schnellere und unkompliziertere Lösung. Gleiches gilt für Glasfaser: Selbst wenn Glasfaser bis vor das Haus verlegt wurde, muss die Leitung noch ins Gebäude und zur Wohnung geführt werden – das ist ein Baueingriff, der mit dem Eigentümer abgestimmt werden muss.
In Dortmund sind die vier großen Anbieter Telekom, Vodafone, o2 und 1&1 aktiv. Die Telekom und Vodafone betreiben eigene Netze (DSL/Glasfaser bzw. Kabel), während o2 und 1&1 das Telekom-Vorleistungsnetz nutzen. Die Verfügbarkeit im Einzelfall hängt von Ihrer genauen Adresse ab.
Ja, aber der Ausbau ist noch nicht flächendeckend. Die Telekom baut ihr FTTH-Netz schrittweise aus, vor allem in Neubaugebieten und Gewerbegebieten. In Stadtteilen wie Hörde, Kirchhörde und Teilen der Innenstadt laufen Ausbauprojekte. Eine adressgenaue Prüfung zeigt, ob Glasfaser an Ihrem Standort bereits verfügbar ist.
Vodafone Kabel ist in weiten Teilen Dortmunds verfügbar, aber nicht überall. Besonders in Mehrfamilienhäusern und dicht besiedelten Wohngebieten ist das Netz gut ausgebaut. In Randbereichen oder Einfamilienhausgebieten kann die Verfügbarkeit eingeschränkt sein. Prüfen Sie die Verfügbarkeit auf der Vodafone-Website mit Ihrer genauen Adresse.
Für Homeoffice mit Videokonferenzen (z. B. Teams, Zoom) empfehlen wir mindestens 50 Mbit/s im Download und 10 Mbit/s im Upload. Wenn mehrere Personen gleichzeitig im Homeoffice arbeiten oder streamen, sollten es 100 Mbit/s oder mehr sein. Diese Geschwindigkeiten sind in den meisten Dortmunder Stadtteilen über DSL oder Kabel verfügbar.
Ein Umzug innerhalb Dortmunds berechtigt nur dann zur Sonderkündigung, wenn Ihr Anbieter am neuen Standort keine gleichwertige Leistung erbringen kann (§ 60 TKG). Zieht Ihr Anbieter mit – was bei Telekom und Vodafone in den meisten Fällen möglich ist – bleibt der Vertrag bestehen. Informieren Sie Ihren Anbieter rechtzeitig über den Umzug.
Die Schaltung eines neuen Anschlusses dauert in Dortmund in der Regel zwischen einer und drei Wochen. Bei einem Anbieterwechsel oder wenn ein Techniker-Termin nötig ist, kann es länger dauern. Beauftragen Sie den neuen Anschluss daher mindestens vier bis sechs Wochen vor Ihrem Einzugstermin.
Das hängt von Ihrem Stadtteil und Ihren Anforderungen ab. Kabel bietet oft höhere Maximalgeschwindigkeiten, teilt sich aber die Bandbreite mit Nachbarn im selben Straßenzug. DSL ist stabiler im Tagesverlauf, aber in der Maximalgeschwindigkeit begrenzt. Wenn Glasfaser verfügbar ist, ist das die empfehlenswerteste Option.
In der Innenstadt sind in der Regel alle vier Anbieter verfügbar. Vodafone Kabel bietet hier oft die höchsten Geschwindigkeiten. Die Telekom ist mit VDSL und zunehmend Glasfaser ebenfalls stark vertreten. Ein direkter Preisvergleich an Ihrer genauen Adresse ist die beste Entscheidungsgrundlage.
Mengede liegt im Norden Dortmunds und ist über DSL (Telekom, o2, 1&1) gut versorgt. Das Vodafone-Kabelnetz ist in Teilen von Mengede ebenfalls verfügbar, aber nicht flächendeckend. Glasfaser ist in diesem Stadtteil noch weniger verbreitet. Eine adressgenaue Prüfung gibt Ihnen die genaue Auskunft.
Einige Anbieter bieten spezielle Studierendentarife oder vergünstigte Konditionen an, diese ändern sich jedoch regelmäßig. Wer in einem Studentenwohnheim des Studierendenwerks Dortmund wohnt, hat oft bereits einen Sammelanschluss. Prüfen Sie vor Vertragsabschluss, ob in Ihrem Wohnheim bereits Internet inklusive ist.
FTTH steht für 'Fiber to the Home' – Glasfaser bis direkt in die Wohnung. Das ist die schnellste und zukunftssicherste Anschlusstechnologie. In Dortmund ist FTTH noch nicht flächendeckend verfügbar, wird aber schrittweise ausgebaut. In Neubaugebieten und einigen Stadtteilen ist FTTH bereits buchbar. Prüfen Sie die Verfügbarkeit an Ihrer Adresse.
Seit dem 1. Juli 2024 dürfen Vermieter die Kosten für Kabelfernsehen nicht mehr über die Nebenkosten auf Mieter umlegen. Wer bisher automatisch Vodafone Kabel über den Vermieter hatte, muss nun selbst einen Vertrag abschließen oder einen anderen Anbieter wählen. Das eröffnet Dortmunder Mietern mehr Freiheit: Sie können jetzt eigenständig zwischen DSL, Kabel und Glasfaser wählen, unabhängig davon, welchen Anschluss der Vermieter früher für das Haus gebucht hatte. Prüfen Sie zunächst, welche Anschlussarten in Ihrem Gebäude verfügbar sind.
Die Upload-Geschwindigkeit wird von vielen Anbietern deutlich niedriger angesetzt als der Download. Bei DSL-Tarifen beträgt der Upload oft nur 10–40 Mbit/s, bei Kabeltarifen bis zu 50 Mbit/s. Glasfasertarife bieten hingegen häufig symmetrische Geschwindigkeiten, also gleich hohe Up- und Download-Raten. Für Homeoffice, Videokonferenzen oder das Hochladen großer Dateien ist ein ausreichender Upload entscheidend. Achten Sie beim Tarifvergleich daher nicht nur auf den beworbenen Download-Wert, sondern prüfen Sie explizit die Upload-Angabe im Kleingedruckten.
Ja, alle fünf Anbieter – Telekom, Vodafone, 1&1, o2 und PŸUR – bieten in Dortmund reine Internet-Tarife ohne Telefonflatrate an. Allerdings ist bei manchen Produkten, insbesondere bei der Telekom und 1&1, ein Telefonanschluss im Paket enthalten, ohne dass sich der Preis dadurch erhöht. Wer ausschließlich über Mobilfunk oder VoIP-Dienste telefoniert, sollte darauf achten, kein unnötiges Kombi-Paket zu buchen. Reine Internet-Tarife sind oft etwas günstiger und schlanker in der Vertragskonstruktion.
Nein, Sie sind nicht verpflichtet, bei einem Glasfaserausbau in Ihrer Straße den Anbieter zu wechseln oder einen neuen Vertrag abzuschließen. Der Ausbau erfolgt zunächst als passive Infrastruktur. Erst wenn Sie aktiv einen Glasfaseranschluss beantragen, wird ein Vertrag geschlossen. Beachten Sie jedoch: Manche Anbieter bieten während der Ausbauphase vergünstigte Anschlusskonditionen an. Verpassen Sie dieses Zeitfenster, können später Bereitstellungsgebühren anfallen. Informieren Sie sich daher frühzeitig über laufende Ausbauprojekte in Ihrem Dortmunder Stadtteil.
Für Selbstständige und kleine Unternehmen in Dortmund bieten Telekom und Vodafone spezielle Business-Tarife an, die sich durch garantierte Entstörungszeiten, feste IP-Adressen und priorisierten Kundendienst auszeichnen. 1&1 hat ebenfalls ein Geschäftskundenportfolio. Für größere Unternehmen oder Gewerbeparks – etwa im Dortmunder Hafen oder im Technologiepark – sind Glasfaser-Direktleitungen mit symmetrischen Geschwindigkeiten und Service-Level-Agreements verfügbar. Privatkundentarife sind für gewerbliche Nutzung in der Regel nicht ausgelegt und können im Schadensfall zu Problemen führen.
Seit der TKG-Reform 2021 sind Anbieter verpflichtet, Störungen innerhalb von zwei Werktagen zu beheben oder zumindest eine Rückmeldung zu geben. In der Praxis variiert die Entstörungszeit je nach Anbieter und Art des Problems. Kabelstörungen bei Vodafone oder PŸUR betreffen oft ganze Straßenzüge und werden meist schneller behoben. DSL-Störungen bei der Telekom oder 1&1 können länger dauern, wenn ein Techniker vor Ort nötig ist. Tipp: Melden Sie Störungen sofort über die offizielle App oder Hotline und dokumentieren Sie Ausfallzeiten – bei längeren Unterbrechungen haben Sie Anspruch auf Entschädigung.
PŸUR (ehemals Tele Columbus) ist in Dortmund in bestimmten Versorgungsgebieten verfügbar, vor allem in Bereichen, die nicht vom Vodafone-Kabelnetz abgedeckt werden. Das Unternehmen bietet Kabeltarife mit Geschwindigkeiten bis zu 1 Gbit/s an und ist oft günstiger als die großen Mitbewerber. Allerdings ist der Kundenservice laut Nutzerbewertungen ausbaufähig, und die Verfügbarkeit ist weniger flächendeckend. Prüfen Sie zunächst, ob PŸUR in Ihrer Straße verfügbar ist, und vergleichen Sie die Konditionen sorgfältig mit Vodafone Kabel oder Glasfaserangeboten.
Alle Anbieter stellen bei Vertragsabschluss einen Mietrouter zur Verfügung, der monatlich zwischen 3 und 10 Euro kostet. Alternativ können Sie seit dem TKG 2021 einen eigenen Router verwenden – Anbieter sind verpflichtet, die Zugangsdaten herauszugeben. Empfehlenswert für Dortmunder Haushalte mit vielen WLAN-Geräten sind Modelle mit Wi-Fi 6, etwa die Fritz!Box 7590 AX oder vergleichbare Geräte. Ein eigener Router amortisiert sich meist nach 12–18 Monaten gegenüber der Mietgebühr und bietet in der Regel mehr Konfigurationsmöglichkeiten.
Glasfaserleitung, die direkt bis in die Wohnung geführt wird. Ermöglicht symmetrische Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s und gilt als zukunftssicherste Anschlusstechnologie.
Glasfaser wird bis ins Gebäude geführt, die letzten Meter innerhalb des Hauses werden über herkömmliche Leitungen (z. B. Kupfer oder Koaxialkabel) überbrückt. Häufig in Mehrfamilienhäusern anzutreffen.
Weiterentwicklung des klassischen DSL-Standards. Durch Vectoring werden Störsignale zwischen parallel verlaufenden Kupferleitungen reduziert, was Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s ermöglicht. Super-Vectoring erreicht bis zu 250 Mbit/s.
Aktueller Standard für Kabelinternetanschlüsse (z. B. Vodafone). Ermöglicht Downloadgeschwindigkeiten bis zu 1.000 Mbit/s über das TV-Kabelnetz. Der Nachteil: Die Bandbreite wird mit anderen Nutzern im selben Straßenzug geteilt (Shared Medium).
Beim Kabelinternet teilen sich alle Anschlüsse in einem Straßenzug die verfügbare Gesamtbandbreite. In Stoßzeiten (z. B. abends) kann die tatsächliche Geschwindigkeit dadurch spürbar unter dem gebuchten Maximalwert liegen.
Gesetzliches Recht, einen Internetvertrag außerordentlich zu kündigen, wenn der Anbieter bei einem Umzug keine gleichwertige Leistung am neuen Standort erbringen kann. Gilt seit der TKG-Novelle 2021.
Anbieter wie o2 oder 1&1 mieten die physische Netzinfrastruktur der Telekom und verkaufen darüber eigene Tarife. Die Leitungsqualität ist identisch mit der der Telekom, die Preise und der Kundendienst unterscheiden sich jedoch.
Eine Internetverbindung, bei der Upload- und Download-Geschwindigkeit gleich hoch sind. Typisch für Glasfasertarife (FTTH). Besonders vorteilhaft für Homeoffice, Videokonferenzen und Cloud-Backups.
Aktueller WLAN-Standard mit höherer Effizienz bei vielen gleichzeitig verbundenen Geräten. Reduziert Latenzen und verbessert die Stabilität, besonders in dicht besiedelten Umgebungen wie Mehrfamilienhäusern.
Bis Juni 2024 durften Vermieter Kabelfernsehkosten über die Nebenkosten auf Mieter umlegen. Seit dem 1. Juli 2024 ist dies nicht mehr zulässig – Mieter schließen Verträge nun individuell ab.
Einmalige Kosten beim Abschluss eines Internetvertrags für die technische Einrichtung des Anschlusses. Beträgt je nach Anbieter 50–80 Euro, wird aber häufig im Rahmen von Aktionen erlassen.
Weitere Begriffe finden Sie in unserem DSL-Glossar.