DSL- und Internet-Anbieter in Ingolstadt
In Ingolstadt sind aktuell 4 überregionale Internet-Anbieter aktiv. Die Verfügbarkeit der einzelnen Geschwindigkeitsstufen variiert je nach Stadtteil — ein Adress-Check ist Pflicht.
In Ingolstadt sind aktuell 4 überregionale Internet-Anbieter aktiv. Die Verfügbarkeit der einzelnen Geschwindigkeitsstufen variiert je nach Stadtteil — ein Adress-Check ist Pflicht.
Ingolstadt zählt mit rund 140.000 Einwohnern zu den wirtschaftsstärksten Städten Bayerns – und das spiegelt sich auch in der digitalen Infrastruktur wider. Die Stadt, bekannt als Standort von Audi und einer wachsenden Hochschullandschaft mit der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI), hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte beim Glasfaserausbau gemacht. Dennoch ist die Versorgungslage je nach Stadtteil sehr unterschiedlich.
Das Kabelnetz von Vodafone deckt weite Teile des Stadtgebiets ab und ermöglicht Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s – vor allem in dicht besiedelten Wohngebieten wie der Innenstadt, Ringsee oder Haunwöhr. Die Telekom baut ihr Glasfasernetz (FTTH) in Ingolstadt schrittweise aus, wobei der Fokus zunächst auf Neubaugebieten wie dem Nordbahnhof-Quartier und dem Bereich Südost lag. Ältere Stadtteile wie Friedrichshofen oder Teile von Oberhaunstadt sind hingegen noch stärker auf DSL oder LTE angewiesen.
Der DSL-Ausbau der Telekom über VDSL-Vectoring erreicht in vielen Stadtteilen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s, in einigen Bereichen mit Super-Vectoring sogar bis zu 250 Mbit/s. Für Haushalte, die weder Kabel- noch Glasfaseranschluss nutzen können, bleibt DSL damit eine solide Option. Gleichzeitig hat der Mobilfunkausbau – insbesondere 5G durch Telekom und Vodafone – in Ingolstadt deutlich zugenommen, sodass mobiles Internet als Ergänzung oder Übergangslösung immer relevanter wird.
Insgesamt ist Ingolstadt auf einem guten Weg zur Vollversorgung mit schnellem Internet, aber der Ausbau ist noch nicht abgeschlossen. Wer einen neuen Anschluss buchen möchte, sollte unbedingt die konkrete Adressverfügbarkeit prüfen – denn selbst innerhalb eines Stadtteils können die Möglichkeiten stark variieren.
Ingolstadt verfolgt ambitionierte Ziele beim Glasfaserausbau. Die Stadt hat sich dem Ziel verschrieben, bis 2030 eine flächendeckende FTTH-Versorgung (Fiber to the Home) zu erreichen – also Glasfaser direkt bis in die Wohnung. Aktuell (Stand 2025) sind vor allem Neubaugebiete und Teile der Innenstadt bereits mit echtem Glasfaser erschlossen.
Die Telekom ist in Ingolstadt der wichtigste Glasfaser-Ausbaupartner und hat in den vergangenen Jahren mehrere Erschließungsprojekte gestartet. Besonders weit fortgeschritten ist der Ausbau im Bereich des Nordbahnhof-Quartiers, dem neuen Stadtentwicklungsgebiet im Norden, sowie in Teilen von Ringsee und Südost. In diesen Gebieten können Haushalte bereits heute Glasfasertarife mit bis zu 1.000 Mbit/s buchen.
Parallel dazu hat die Stadt Ingolstadt gemeinsam mit regionalen Stadtwerken (Stadtwerke Ingolstadt) Förderprogramme genutzt, um auch wirtschaftlich schwächere Ausbaugebiete zu erschließen. Für Stadtteile wie Oberhaunstadt, Friedrichshofen oder Unsernherrn – also eher ländlich geprägte Randgebiete – gibt es konkrete Ausbaupläne, die bis 2026 und 2027 umgesetzt werden sollen. Allerdings: Verbindliche Fertigstellungstermine sollten Sie immer direkt beim jeweiligen Anbieter erfragen, da sich Bauprojekte erfahrungsgemäß verschieben können.
Wichtig zu wissen: Wenn in Ihrer Straße Glasfaser verlegt wird, erhalten Sie in der Regel ein Anschreiben des Ausbauunternehmens. Nutzen Sie diese Gelegenheit – häufig ist der Hausanschluss während der Bauphase kostenlos, während er nachträglich mehrere hundert Euro kosten kann.
Das Kabelnetz ist in Ingolstadt flächendeckend in den dicht besiedelten Stadtteilen ausgebaut. Vodafone nutzt das vorhandene TV-Kabelnetz und bietet darüber Internetanschlüsse mit Bandbreiten von 50 Mbit/s bis zu 1.000 Mbit/s an. Besonders gut versorgt sind die Stadtteile Innenstadt, Ringsee, Haunwöhr, Piusviertel und Teile von Nordwest.
Der technische Standard ist mittlerweile DOCSIS 3.1, was theoretisch Gigabit-Geschwindigkeiten ermöglicht. In der Praxis teilen sich jedoch mehrere Haushalte die Leitungskapazität, weshalb es vor allem abends zwischen 19 und 22 Uhr zu Geschwindigkeitseinbrüchen kommen kann. Für Haushalte mit moderatem Internetbedarf ist Kabel dennoch eine attraktive Option, da die Preise oft günstiger sind als vergleichbare DSL- oder Glasfasertarife.
Ein Nachteil: In Mehrfamilienhäusern ist ein Kabelanschluss nur möglich, wenn der Hauseigentümer einen entsprechenden Hausvertrag mit Vodafone abgeschlossen hat oder bereit ist, diesen abzuschließen. Mieter sollten das vorab klären.
DSL über die Telefonleitung ist in Ingolstadt flächendeckend verfügbar – zumindest in der Grundversorgung. Die Telekom betreibt das Kupfernetz und bietet über VDSL-Vectoring in den meisten Stadtteilen 50 bis 100 Mbit/s an. In Bereichen mit Super-Vectoring, etwa in Teilen der Innenstadt und Ringsee, sind bis zu 250 Mbit/s möglich.
Problematisch wird es in Randlagen und älteren Wohngebieten, wo die Leitungslänge zwischen Hauptverteiler und Haushalt groß ist. In Friedrichshofen oder Teilen von Oberhaunstadt können die tatsächlich erreichbaren DSL-Geschwindigkeiten deutlich unter den beworbenen Maximalwerten liegen – manchmal nur 16 oder 25 Mbit/s. Für Haushalte mit hohem Datenbedarf (Streaming in 4K, Homeoffice mit Videokonferenzen) kann das zu Engpässen führen.
Anbieter wie o2 und 1&1 nutzen ebenfalls das Telekom-Netz (als Reseller) und bieten DSL-Tarife zu teils günstigeren Konditionen an. Die technische Leistung ist dabei identisch mit dem Telekom-Anschluss – der Unterschied liegt im Preis, im Kundenservice und in den Vertragsbedingungen.
Ingolstadt ist durch seine wirtschaftliche Bedeutung als Audi-Standort ein bevorzugtes Gebiet für den 5G-Ausbau. Telekom und Vodafone haben in der Innenstadt und entlang der Hauptverkehrsachsen bereits 5G-Abdeckung aufgebaut. Für Haushalte, die keinen festen Breitbandanschluss nutzen können oder wollen, bieten sogenannte Home-Router mit SIM-Karte (z. B. Telekoms „Speedbox" oder Vodafones „GigaCube") eine interessante Alternative.
Die Geschwindigkeiten liegen je nach Standort und Netzauslastung zwischen 50 und 300 Mbit/s im 5G-Netz, im LTE-Netz zwischen 20 und 100 Mbit/s. Das reicht für Streaming, Homeoffice und allgemeines Surfen in der Regel aus. Allerdings sind Datentarife für stationäre Router teurer als Festnetzanschlüsse, und die Latenz ist höher – was für Online-Gaming oder professionelle VPN-Verbindungen nachteilig sein kann.
Für Studierende der THI, die in einem WG-Zimmer ohne eigenen Festnetzanschluss wohnen, kann ein 5G-Router eine pragmatische Übergangslösung sein.
Die Versorgungslage in Ingolstadt ist stadtteilabhängig. Eine grobe Orientierung:
Innenstadt und Piusviertel: Hier sind Kabel (Vodafone), DSL (Telekom, o2, 1&1) und zunehmend Glasfaser verfügbar. Kabel ist oft die günstigste Option mit guter Geschwindigkeit.
Ringsee und Haunwöhr: Gut erschlossen mit Kabel und DSL. Glasfaser wird schrittweise ausgebaut. Vodafone Kabel ist hier häufig die erste Wahl.
Nordbahnhof-Quartier und Südost: Neubaugebiete mit Glasfaser-Ersterschließung. Hier sollten Sie direkt Glasfaser buchen – die Infrastruktur ist vorhanden.
Friedrichshofen und Oberhaunstadt: Randlagen mit eingeschränkter Kabelversorgung. DSL ist oft die einzige Option, Glasfaserausbau ist geplant aber noch nicht abgeschlossen. LTE/5G als Ergänzung sinnvoll.
Unsernherrn und Zuchering: Eingemeindete Ortsteile mit teils ländlicher Infrastruktur. DSL mit begrenzter Bandbreite, Glasfaser im Ausbau. Hier lohnt sich ein genauer Adresscheck.
Grundsätzlich gilt: Prüfen Sie die Verfügbarkeit immer adressgenau über die Verfügbarkeitstools der Anbieter oder über dslvertrag.de – Stadtteilangaben sind nur Richtwerte.
Nach dem Abschluss eines neuen Internetvertrags dauert die Schaltung des Anschlusses in der Regel 2 bis 4 Wochen. Bei einem Anbieterwechsel (Portierung der Rufnummer inklusive) kann es bis zu 6 Wochen dauern. Glasfaseranschlüsse, die einen Tiefbau erfordern, können deutlich länger dauern – planen Sie hier 3 bis 6 Monate ein, wenn noch kein Hausanschluss vorhanden ist.
Ein praktischer Hinweis für Ingolstädter: Die Telekom-Techniker sind in der Region gut ausgelastet, Terminvereinbarungen für Hausinstallationen sollten Sie daher frühzeitig anfordern. Wenn Sie in ein Bestandsgebäude einziehen, in dem bereits ein Anschluss vorhanden ist, geht die Schaltung oft schneller – manchmal sogar ohne Technikerbesuch.
Bei Vodafone Kabel ist die Schaltung häufig schneller möglich, da keine neue Leitungsführung notwendig ist, sofern das Gebäude bereits ans Kabelnetz angeschlossen ist.
Ein Umzug innerhalb Ingolstadts ist kein Kündigungsgrund für Ihren Internetvertrag – das regelt das Telekommunikationsgesetz (TKG). Ihr Anbieter ist verpflichtet, Ihnen den Vertrag an der neuen Adresse fortzuführen, sofern dort technisch möglich. Ist das nicht möglich, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.
Melden Sie Ihren Umzug so früh wie möglich beim Anbieter an – idealerweise 4 bis 6 Wochen vor dem Einzugstermin. Viele Anbieter bieten online eine Umzugsmeldung an. Achten Sie darauf, dass die neue Adresse tatsächlich mit demselben Produkt versorgt werden kann. Wenn Sie von einem Kabelanschluss in ein Gebäude ohne Kabelinfrastruktur umziehen, müssen Sie möglicherweise auf DSL oder Glasfaser wechseln – und das kann Auswirkungen auf Preis und Geschwindigkeit haben.
Bei einem Umzug in ein Neubaugebiet wie das Nordbahnhof-Quartier sollten Sie rechtzeitig klären, ob der Glasfaseranschluss bereits betriebsbereit ist oder ob noch Bauarbeiten ausstehen.
Ingolstadt hat eine lebhafte Studierendenszene – die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ziehen jährlich tausende Studierende in die Stadt. Für Neubürger und Studierende gelten einige besondere Hinweise:
Wer in einer möblierten WG oder einem Studentenwohnheim einzieht, hat oft keinen eigenen Festnetzanschluss. Hier bieten sich Mobilfunk-Router (5G/LTE) oder das Hochschul-WLAN als Übergangslösung an. Die THI bietet ihren Studierenden Eduroam-WLAN auf dem Campus an.
Für eigene Wohnungen empfiehlt sich ein klassischer DSL- oder Kabelanschluss mit 24-monatiger Laufzeit – die Preise sind deutlich günstiger als bei monatlich kündbaren Tarifen. Wer nur ein Semester in Ingolstadt verbringt, sollte auf Kurzlaufzeit-Optionen achten, die einige Anbieter mittlerweile anbieten.
Neubürger aus anderen Bundesländern sollten beachten: Eine Ummeldung des Wohnsitzes ist in Deutschland Pflicht und beeinflusst auch die Adressverifizierung bei Vertragsabschlüssen.
Ingolstadt ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort – neben Audi sind zahlreiche Zulieferer, Dienstleister und Start-ups ansässig. Für Unternehmen und Homeoffice-Nutzer gelten besondere Anforderungen an den Internetanschluss.
Gewerbliche Anschlüsse bieten gegenüber Privattarifen oft höhere Service-Level-Agreements (SLAs), garantierte Mindestbandbreiten und schnellere Entstörungszeiten. Die Telekom bietet in Ingolstadt Geschäftskundenanschlüsse mit VDSL und Glasfaser an, Vodafone ebenfalls über das Kabelnetz.
Für Homeoffice-Nutzer, die auf stabile Verbindungen für Videokonferenzen und VPN angewiesen sind, empfiehlt sich ein Glasfaser- oder Kabelanschluss mit mindestens 100 Mbit/s symmetrisch (Upload und Download). DSL-Anschlüsse haben oft einen deutlich niedrigeren Upload (z. B. 40 Mbit/s bei 250 Mbit/s Download), was bei intensiver Videokonferenznutzung spürbar werden kann.
Im Gewerbegebiet Südwest und im Bereich des Audi-Werksumfelds sind Glasfaseranschlüsse für Unternehmen bereits gut verfügbar. Kleinere Betriebe in der Altstadt oder in Randlagen sollten die Verfügbarkeit vorab prüfen.
Bevor Sie sich entscheiden, empfehlen wir die folgenden Punkte zu prüfen — dauert in der Regel 5–10 Minuten.
Telekom Die Telekom ist in Ingolstadt der Anbieter mit der breitesten Flächenabdeckung. Über das VDSL-Netz erreicht sie nahezu jeden Haushalt in der Stadt, und der Glasfaserausbau schreitet voran. Stärken: Verlässliche Netzqualität, guter Kundenservice im Vergleich zur Konkurrenz, breites Produktportfolio von DSL bis Glasfaser. Schwächen: Preise liegen oft über dem Marktdurchschnitt, Glasfaser ist noch nicht flächendeckend verfügbar. Für Haushalte, die Wert auf Verlässlichkeit legen und bereit sind, etwas mehr zu zahlen, ist die Telekom in Ingolstadt eine solide Wahl.
Vodafone Vodafone ist in Ingolstadt vor allem durch sein Kabelnetz stark. In den dicht besiedelten Stadtteilen bietet Vodafone Kabel die schnellsten Verbindungen zu wettbewerbsfähigen Preisen. Stärken: Hohe Bandbreiten (bis 1.000 Mbit/s), oft günstigere Preise als die Telekom, schnelle Schaltzeiten bei Kabelanschlüssen. Schwächen: Kabelanschluss nur in erschlossenen Gebäuden möglich, Netzauslastung in Stoßzeiten kann die Geschwindigkeit reduzieren, Kundenservice wird in Bewertungen häufig kritisiert. Für Haushalte in kabelversorgten Stadtteilen wie Ringsee oder Haunwöhr ist Vodafone oft die günstigste Option mit hoher Bandbreite.
o2 o2 nutzt in Ingolstadt das Telekom-DSL-Netz als Reseller und bietet eigene Tarife zu teils attraktiven Preisen an. Stärken: Günstige Einstiegspreise, kombinierbare Mobilfunktarife (o2 Mobile + DSL), regelmäßige Aktionsangebote. Schwächen: Technische Leistung identisch mit Telekom-DSL (kein Vorteil bei Geschwindigkeit), Kundenservice gilt als ausbaufähig. Für preisbewusste Nutzer, die bereits o2-Mobilfunkkunde sind, kann die Kombination aus Mobilfunk und DSL interessant sein.
1&1 1&1 ist ebenfalls als DSL-Reseller im Telekom-Netz aktiv und baut zudem ein eigenes Glasfasernetz auf – in Ingolstadt ist dieses jedoch noch nicht flächendeckend verfügbar. Stärken: Günstige Tarife, einfache Online-Buchung, zunehmend Glasfaser-Angebote. Schwächen: Eigenes Netz in Ingolstadt noch im Aufbau, Kundenservice-Bewertungen sind gemischt. Für Nutzer, die primär auf den Preis achten und mit DSL-Geschwindigkeiten zufrieden sind, ist 1&1 eine Option – allerdings sollten Sie die Konditionen sorgfältig prüfen.
Ingolstadt befindet sich in einer interessanten Übergangsphase: Das Kabelnetz von Vodafone ist in den dicht besiedelten Stadtteilen bereits sehr leistungsfähig, während der Glasfaserausbau der Telekom gerade Fahrt aufnimmt. Unsere redaktionelle Empfehlung für Ingolstädter Haushalte: Wenn Glasfaser an Ihrer Adresse bereits verfügbar ist, buchen Sie jetzt – die Preise sind wettbewerbsfähig, und Sie profitieren langfristig von der stabilsten Technologie. Wenn nicht, ist Vodafone Kabel in versorgten Gebieten die pragmatische Wahl mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die eingemeindeten Ortsteile wie Zuchering, Unsernherrn oder Oberhaunstadt: Hier laufen aktuell Ausbauprojekte, und wer jetzt einen Glasfaser-Hausanschluss kostenlos legen lässt (auch ohne sofortigen Vertragsabschluss), sichert sich einen erheblichen Vorteil – denn der nachträgliche Anschluss ist deutlich teurer. Informieren Sie sich aktiv bei der Telekom oder den Stadtwerken Ingolstadt, ob Ihre Straße im aktuellen Ausbauplan enthalten ist. Das kann langfristig mehrere hundert Euro sparen.
Nein, Glasfaser ist in Ingolstadt noch nicht flächendeckend ausgebaut. Gut versorgt sind Neubaugebiete wie das Nordbahnhof-Quartier sowie Teile der Innenstadt und Ringsee. In Randlagen wie Oberhaunstadt, Friedrichshofen oder Unsernherrn ist Glasfaser noch im Ausbau oder geplant. Die Stadt und die Telekom arbeiten an einer Vollversorgung bis 2030. Für Ihre konkrete Adresse empfiehlt sich eine Verfügbarkeitsprüfung direkt auf dslvertrag.de oder beim jeweiligen Anbieter.
Eine pauschale Antwort ist schwierig, da es auf Ihren Stadtteil und Bedarf ankommt. In kabelversorgten Gebieten (Innenstadt, Ringsee, Haunwöhr) bietet Vodafone oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis mit hohen Bandbreiten. Die Telekom punktet mit Flächenabdeckung und Verlässlichkeit, ist aber oft teurer. o2 und 1&1 sind günstigere Alternativen im DSL-Bereich. In Glasfasergebieten empfiehlt sich die Telekom als Ausbaupartner. Prüfen Sie immer die adressgenaue Verfügbarkeit.
Bei DSL- und Kabelanschlüssen rechnen Sie mit 2 bis 4 Wochen nach Vertragsabschluss. Glasfaseranschlüsse, die einen neuen Hausanschluss erfordern, können 3 bis 6 Monate dauern, da Tiefbauarbeiten notwendig sind. Wenn in Ihrem Gebäude bereits Glasfaser vorhanden ist, geht die Aktivierung deutlich schneller. Techniker-Termine bei der Telekom sind in Ingolstadt aufgrund hoher Auslastung manchmal mit Wartezeiten verbunden – planen Sie daher frühzeitig.
Das hängt davon ab, ob Ihr Gebäude bereits an das Vodafone-Kabelnetz angeschlossen ist. Wenn ja, können Sie als Mieter direkt einen Vertrag abschließen. Ist das Gebäude noch nicht angeschlossen, muss der Hauseigentümer einen Hausvertrag mit Vodafone abschließen. Seit dem Ende der sogenannten Nebenkostenprivilegierung (2024) zahlen Mieter Kabel-TV und Internet separat – was die Situation transparenter, aber auch komplizierter gemacht hat. Fragen Sie im Zweifel Ihre Hausverwaltung.
Ja, Ingolstadt hat in der Vergangenheit Bundesfördermittel für den Glasfaserausbau in unterversorgten Gebieten genutzt. Besonders Randlagen und eingemeindete Ortsteile wie Zuchering oder Unsernherrn profitieren von geförderten Ausbauprojekten. Als Privatperson müssen Sie nichts beantragen – die Förderung fließt direkt an die Ausbauunternehmen. Wenn in Ihrer Straße gebaut wird, erhalten Sie ein Anschreiben. Nutzen Sie die Chance: Der Hausanschluss ist während der Bauphase in der Regel kostenlos.
Als Studierender hängt die beste Option von Ihrer Wohnsituation ab. In einer eigenen Wohnung empfiehlt sich ein DSL- oder Kabelanschluss mit 24-monatiger Laufzeit für günstige Konditionen. Wer nur ein oder zwei Semester in Ingolstadt ist, sollte auf monatlich kündbare Tarife oder einen 5G-/LTE-Router setzen. Studentenwohnheime haben oft eigene Netzwerkverträge. Das Eduroam-WLAN der THI ist auf dem Campus kostenlos nutzbar und eine gute Ergänzung.
Ihr Anbieter ist verpflichtet, den Vertrag an Ihrer neuen Adresse fortzuführen, sofern dort technisch möglich. Melden Sie den Umzug mindestens 4 bis 6 Wochen vorher beim Anbieter. Ist die neue Adresse nicht mit demselben Produkt versorgbar (z. B. kein Kabel im neuen Gebäude), haben Sie ein Sonderkündigungsrecht ohne Vertragsstrafe. Nutzen Sie dieses Recht, um ggf. zu einem besser geeigneten Anbieter zu wechseln.
Das variiert stark je nach Standort. In der Innenstadt und in gut erschlossenen Stadtteilen wie Ringsee sind mit VDSL-Vectoring 50 bis 100 Mbit/s realistisch, mit Super-Vectoring bis zu 250 Mbit/s. In Randlagen mit langen Leitungswegen – etwa in Friedrichshofen oder Oberhaunstadt – können die tatsächlichen Geschwindigkeiten auf 16 bis 25 Mbit/s sinken. Anbieter sind verpflichtet, Ihnen vor Vertragsabschluss die zu erwartende Mindestbandbreite mitzuteilen. Prüfen Sie diese Angabe sorgfältig.
In vielen Teilen Ingolstadts ist 5G-Abdeckung vorhanden, vor allem in der Innenstadt und entlang der Hauptstraßen. Als Ersatz für einen Festnetzanschluss ist 5G über einen Home-Router möglich und für normales Streaming und Surfen ausreichend. Für intensives Homeoffice mit VPN, Online-Gaming oder sehr hohen Datenmengen ist ein Festnetzanschluss jedoch stabiler und langfristig günstiger. 5G-Router-Tarife haben oft Datenlimits oder werden nach einem Verbrauchslimit gedrosselt.
Für einen Zwei-Personen-Haushalt mit Streaming (Netflix, YouTube) und gelegentlichem Homeoffice reichen 50 bis 100 Mbit/s aus. Familien mit mehreren Personen, die gleichzeitig streamen, spielen und im Homeoffice arbeiten, sollten mindestens 250 Mbit/s einplanen. Wer regelmäßig in 4K streamt oder große Dateien überträgt, ist mit 500 Mbit/s oder mehr gut bedient. Beachten Sie auch den Upload: Für Videokonferenzen sind mindestens 10 bis 20 Mbit/s Upload nötig.
Ja, seit der TKG-Reform 2021 ist ein nahtloser Anbieterwechsel gesetzlich vorgeschrieben. Der neue Anbieter koordiniert den Wechsel, und die Unterbrechung soll maximal einen Werktag betragen. In der Praxis kann es bei komplexen Anschlussarten (z. B. Wechsel von Kabel auf DSL) zu etwas längeren Übergangszeiten kommen. Kündigen Sie Ihren alten Vertrag nicht selbst – das übernimmt in der Regel der neue Anbieter.
Ja. Das Nordbahnhof-Quartier im Norden Ingolstadts ist ein Paradebeispiel für eine moderne Glasfaser-Ersterschließung. Auch im Bereich Südost wurden neue Wohngebiete von Anfang an mit FTTH-Glasfaser geplant. Wenn Sie in einem Neubau einziehen, fragen Sie den Bauträger direkt nach der vorhandenen Telekommunikationsinfrastruktur – in vielen Fällen ist Glasfaser bereits verlegt und muss nur noch aktiviert werden.
Grundsätzlich ja, wenn Glasfaser an Ihrer Adresse verfügbar ist. Glasfaser bietet gegenüber DSL und Kabel eine stabilere Verbindung, symmetrische Geschwindigkeiten (gleich schneller Upload und Download) und ist zukunftssicher. Die Preise für Glasfasertarife mit 100 Mbit/s sind mittlerweile oft vergleichbar mit VDSL-Tarifen. Langfristig ist Glasfaser die bessere Investition – auch wenn Sie heute nur 100 Mbit/s benötigen.
Die Preise variieren je nach Anbieter, Anschlussart und Bandbreite. DSL-Tarife mit 50 Mbit/s beginnen bei etwa 20 bis 30 Euro monatlich (Aktionspreise), reguläre Preise liegen bei 35 bis 45 Euro. Kabel- und Glasfasertarife mit 100 bis 250 Mbit/s kosten in der Regel 30 bis 50 Euro monatlich. Gigabit-Anschlüsse (1.000 Mbit/s) sind ab etwa 50 bis 70 Euro erhältlich. Achten Sie auf Preiserhöhungen nach dem ersten Vertragsjahr – diese sind bei vielen Anbietern üblich.
Am einfachsten über das Verfügbarkeitscheck-Tool auf dslvertrag.de – dort geben Sie Ihre genaue Adresse ein und sehen alle verfügbaren Anbieter und Tarife. Alternativ können Sie die Verfügbarkeitstools der einzelnen Anbieter (Telekom, Vodafone, o2, 1&1) nutzen. Wichtig: Prüfen Sie immer mit der genauen Straße und Hausnummer, da die Verfügbarkeit selbst innerhalb einer Straße variieren kann.
Glasfaser direkt bis in die Wohnung. Höchste Übertragungsqualität, symmetrische Geschwindigkeiten und zukunftssichere Technologie. In Ingolstadt vor allem in Neubaugebieten und Teilen der Innenstadt verfügbar.
Verbesserte DSL-Technologie über Kupferleitungen, die Störungen reduziert und Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s ermöglicht. In Ingolstadt der Standard für DSL-Anschlüsse in gut erschlossenen Stadtteilen.
Weiterentwicklung von VDSL-Vectoring mit Geschwindigkeiten bis zu 250 Mbit/s. Nur in Bereichen mit kurzen Leitungswegen zum Hauptverteiler verfügbar, z. B. in Teilen der Ingolstädter Innenstadt.
Aktueller technischer Standard für Kabelinternet (z. B. Vodafone). Ermöglicht theoretische Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s, in der Praxis werden in Ingolstadt bis zu 1.000 Mbit/s angeboten.
Gesetzliches Recht, einen laufenden Vertrag außerordentlich zu kündigen, wenn der Anbieter eine wesentliche Vertragsleistung nicht erbringen kann – z. B. bei einem Umzug an eine nicht versorgbare Adresse oder bei dauerhafter Unterschreitung der vereinbarten Mindestbandbreite.
Anbieter wie o2 oder 1&1, die das physische Netz eines anderen Betreibers (meist der Telekom) nutzen und eigene Tarife darüber vermarkten. Die technische Leistung ist identisch mit dem Netzbetreiber, der Unterschied liegt in Preis und Service.
Die Verbindung vom Glasfaser-Hauptnetz bis ins Gebäude. Dieser Anschluss muss einmalig gelegt werden und ist während aktiver Ausbauarbeiten in der Straße oft kostenlos. Nachträglich kann er mehrere hundert Euro kosten.
Vertragliche Vereinbarung über Mindestqualität und Reaktionszeiten bei Störungen. Relevant vor allem für Geschäftskunden in Ingolstadt, die auf eine stabile Verbindung angewiesen sind und schnelle Entstörung benötigen.
Weitere Begriffe finden Sie in unserem DSL-Glossar.