DSL- und Internet-Anbieter in Krefeld
In Krefeld sind aktuell 4 überregionale Internet-Anbieter aktiv. Die Verfügbarkeit der einzelnen Geschwindigkeitsstufen variiert je nach Stadtteil — ein Adress-Check ist Pflicht.
In Krefeld sind aktuell 4 überregionale Internet-Anbieter aktiv. Die Verfügbarkeit der einzelnen Geschwindigkeitsstufen variiert je nach Stadtteil — ein Adress-Check ist Pflicht.
Krefeld ist eine Großstadt mit rund 227.000 Einwohnern am linken Niederrhein und gehört zur Metropolregion Rhein-Ruhr. Die Internet-Versorgung der Stadt befindet sich 2025 in einem spürbaren Wandel: Während das Kabelnetz von Vodafone weite Teile der dicht besiedelten Innenstadt und der gründerzeitlichen Wohnviertel wie Bockum, Hüls und Fischeln gut abdeckt, schreitet der Glasfaserausbau mit FTTH-Technologie (Fiber to the Home) zunehmend voran. Die Telekom hat in Krefeld mehrere Ausbaugebiete aktiv, darunter Teile von Uerdingen und dem südlichen Stadtgebiet. Parallel dazu engagiert sich der regionale Netzbetreiber Netcologne im Krefelder Umland, während innerhalb der Stadtgrenzen vor allem die großen Anbieter das Rennen machen. DSL über das klassische Kupfernetz ist in Krefeld nach wie vor flächendeckend verfügbar, erreicht aber in vielen Bereichen nur noch Geschwindigkeiten bis 100 Mbit/s — für Haushalte mit mehreren Streamingnutzern oder Homeoffice-Bedarf zunehmend eine Engstelle. Besonders in den Randbereichen wie Traar, Verberg oder Gellep-Stratum sind die DSL-Leitungslängen lang, was die erreichbaren Bandbreiten spürbar drückt. Wer in Krefeld einen neuen Internetvertrag abschließen möchte, sollte daher zunächst die Verfügbarkeit konkret prüfen — denn die Versorgungslage unterscheidet sich je nach Stadtteil erheblich. Insgesamt ist Krefeld auf einem guten Weg: Die Stadt hat im Rahmen des Bundesförderprogramms Weißflecken-Förderung Mittel beantragt, um unterversorgte Gebiete gezielt auszubauen. Für die meisten Krefelder Haushalte stehen 2025 mindestens zwei, oft drei Anschlussoptionen zur Wahl.
Der Glasfaserausbau in Krefeld läuft auf mehreren Schienen gleichzeitig — was einerseits Chancen bietet, andererseits für Verwirrung sorgen kann. Die Telekom hat im Rahmen ihres bundesweiten FTTH-Rollouts Teile von Krefeld-Uerdingen sowie Abschnitte im Bereich Hüls und Oppum als Ausbaugebiete ausgewiesen. Konkret bedeutet das: In diesen Stadtteilen werden Glasfaserkabel bis direkt in die Wohnung (FTTH) verlegt, sodass Geschwindigkeiten von 1 Gbit/s und mehr technisch möglich sind. Der Ausbau erfolgt dabei häufig in Phasen — zunächst werden Hauptstränge verlegt, dann einzelne Straßenzüge angeschlossen. Wer in einem solchen Gebiet wohnt, erhält in der Regel ein Schreiben der Telekom mit dem Hinweis auf die bevorstehende Verfügbarkeit.
Vodafone setzt in Krefeld primär auf sein bestehendes Kabelnetz (DOCSIS 3.1), plant aber ebenfalls den schrittweisen Ausbau von Glasfaser-Direktanschlüssen in ausgewählten Neubaugebieten. Für Bestandsgebäude in der Innenstadt bleibt das Kabelnetz vorerst die Haupttechnologie. 1&1 und o2 sind in Krefeld keine eigenen Netzbetreiber, sondern nutzen als Reseller die Infrastruktur der Telekom oder des Kabelnetzes — ihr Glasfaserangebot hängt also direkt vom Ausbaufortschritt der Netzeigentümer ab.
Ein wichtiger Hinweis für Krefelder Haushalte: Glasfaser-Verfügbarkeit bedeutet nicht automatisch, dass der Anschluss sofort buchbar ist. Zwischen dem Verlegen der Infrastruktur und der tatsächlichen Schaltbarkeit können mehrere Monate liegen. Prüfen Sie die Verfügbarkeit deshalb direkt beim jeweiligen Anbieter und nicht nur über allgemeine Karten.
Das Kabelnetz ist in Krefeld die am weitesten verbreitete Hochgeschwindigkeitstechnologie. Vodafone versorgt über sein Koaxialnetz weite Teile der Innenstadt sowie dicht besiedelte Stadtteile wie Bockum, Cracau, Fischeln und Linn. Die maximale Downloadgeschwindigkeit liegt mit DOCSIS 3.1 bei bis zu 1 Gbit/s, wobei in der Praxis 500 Mbit/s und 250 Mbit/s die meistgebuchten Tarife sind.
Ein struktureller Vorteil des Kabelnetzes: Es ist weitgehend unabhängig von der Leitungslänge zur nächsten Vermittlungsstelle, was in Krefeld besonders in den ausgedehnteren Wohngebieten relevant ist. Allerdings teilen sich Kabelkunden im selben Netzabschnitt die verfügbare Bandbreite — zu Stoßzeiten (abends zwischen 19 und 22 Uhr) kann die tatsächliche Geschwindigkeit spürbar unter dem gebuchten Wert liegen. In dicht besiedelten Mehrfamilienhausvierteln wie dem Bereich rund um den Ostwall oder die Dionysiusstraße ist dieses Phänomen gelegentlich zu beobachten.
Für Mieter in Mehrfamilienhäusern gilt: Seit dem Ende des Nebenkostenprivilegs im Juli 2024 müssen Kabelanschlüsse individuell gebucht werden. Viele Krefelder Haushalte, die bisher über die Betriebskostenabrechnung automatisch Kabelfernsehen und Internet bezogen haben, müssen nun aktiv einen eigenen Vertrag abschließen — oder zu einem anderen Anbieter wechseln.
DSL über das Kupfernetz der Telekom ist in Krefeld flächendeckend verfügbar. In der Innenstadt und in gut erschlossenen Stadtteilen erreichen Haushalte über VDSL2 mit Vectoring Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Download, in manchen Bereichen sogar bis zu 250 Mbit/s über Super-Vectoring. Voraussetzung ist dabei eine kurze Leitungslänge zur nächsten Kabelverzweigungsstelle (KVz).
In den Randbereichen des Stadtgebiets sieht die Lage anders aus. In Stadtteilen wie Traar, Verberg, Gellep-Stratum oder Teilen von Forstwald sind die Kupferleitungen länger, was die erreichbare Bandbreite auf 16 bis 50 Mbit/s begrenzen kann. Für Einzelpersonen oder Paare ohne intensives Streaming kann das ausreichen — für Familien mit mehreren gleichzeitigen Nutzern oder für Homeoffice-Tätigkeiten mit Videokonferenzen ist es auf Dauer unbefriedigend.
Die Telekom hat in Krefeld in den vergangenen Jahren zahlreiche Kabelverzweiger mit Glasfaser erschlossen (FTTC — Fiber to the Curb), was die DSL-Geschwindigkeiten in vielen Straßenzügen deutlich verbessert hat. Dennoch gilt: DSL ist in Krefeld eine Übergangstechnologie. Wer heute einen neuen Vertrag abschließt, sollte prüfen, ob in absehbarer Zeit Glasfaser verfügbar sein wird — und gegebenenfalls eine kürzere Vertragslaufzeit oder ein Sonderkündigungsrecht bei Glasfaserverfügbarkeit wählen.
Alle vier in Krefeld verfügbaren Anbieter — Telekom, Vodafone, o2 und 1&1 — betreiben 5G-Netze in der Stadt. Die Abdeckung ist in der Innenstadt und entlang der Hauptverkehrsachsen wie der Uerdinger Straße, der Moerser Straße und dem Bereich rund um den Hauptbahnhof gut. In ruhigeren Wohngebieten und an den Stadträndern ist 5G dagegen noch lückenhaft; dort dominiert LTE (4G) mit typischen Downloadgeschwindigkeiten zwischen 20 und 150 Mbit/s.
Mobiles Internet als Festnetzersatz ist in Krefeld für bestimmte Situationen sinnvoll: für Haushalte, die nur kurzzeitig überbrücken müssen (etwa während eines Umzugs oder beim Warten auf die Glasfaserschaltung), für Personen in Gebäuden mit schlechter Kabelinfrastruktur oder für Nutzer mit sehr geringem Datenverbrauch. Für dauerhaftes Homeoffice, intensives Streaming in 4K oder Gaming ist mobiles Internet aufgrund der höheren Latenz und der Datenlimitierungen in vielen Tarifen keine empfehlenswerte Dauerlösung.
Ein konkretes Beispiel: Die Telekom bietet mit ihrem HomeSpot-Produkt einen LTE/5G-Router für zuhause an, der ohne Festnetzinstallation auskommt. Das kann für Krefelder Haushalte in Neubaugebieten interessant sein, in denen der Festnetzanschluss noch nicht verlegt ist.
Die Versorgungslage in Krefeld ist kleinräumig sehr unterschiedlich. Eine grobe Orientierung nach Stadtteilen:
Innenstadt und Stadtmitte: Kabelinternet via Vodafone ist hier die erste Wahl — hohe Verfügbarkeit, schnelle Schaltung, Geschwindigkeiten bis 1 Gbit/s. DSL als Alternative für Haushalte, die kein Kabel möchten oder können.
Bockum und Cracau: Kabelnetz gut ausgebaut, DSL ebenfalls verfügbar. Glasfaser der Telekom in einzelnen Straßenzügen bereits verfügbar oder im Ausbau.
Uerdingen: Hier ist der Glasfaserausbau der Telekom am weitesten fortgeschritten. Wer in Uerdingen wohnt, sollte unbedingt die Glasfaser-Verfügbarkeit prüfen, bevor er einen DSL-Vertrag abschließt.
Hüls und Oppum: Glasfaser im Ausbau, Kabelnetz verfügbar. DSL als Rückfalloption.
Fischeln und Linn: Kabelnetz vorhanden, DSL verfügbar. Glasfaser noch eingeschränkt verfügbar.
Traar, Verberg, Gellep-Stratum, Forstwald: Hier ist die Versorgungslage am schwächsten. DSL oft mit begrenzter Bandbreite, Kabelnetz nicht überall verfügbar. Glasfaser noch nicht oder kaum verfügbar — hier sind Förderprogramme besonders relevant.
Benrad und Oppum: Mischversorgung; Kabelnetz und DSL verfügbar, Glasfaser in Planung.
Grundsätzlich gilt: Nutzen Sie immer die Verfügbarkeitsprüfung direkt beim Anbieter mit Ihrer genauen Adresse. Allgemeine Stadtteilangaben können nur als erste Orientierung dienen.
Wer in Krefeld einen neuen Internetanschluss bucht, sollte realistische Erwartungen an die Schaltzeit haben. Bei DSL-Anschlüssen der Telekom oder über Reseller wie 1&1 und o2 beträgt die Schaltzeit in der Regel 2 bis 4 Wochen ab Vertragsabschluss. In Ausnahmefällen — etwa wenn ein Techniker ins Haus kommen muss — kann es länger dauern.
Bei Kabelanschlüssen über Vodafone ist die Schaltung oft schneller möglich, da die Infrastruktur in der Regel bereits vorhanden ist. Häufig reicht die Selbstinstallation mit einem zugesandten Router aus; ein Technikertermin ist nur nötig, wenn noch kein Kabelanschluss in der Wohnung vorhanden ist.
Bei Glasfaseranschlüssen ist die Vorlaufzeit am längsten: Wenn der Hausanschluss noch nicht verlegt ist, kann die Schaltung 6 bis 12 Wochen dauern. Planen Sie das bei einem Umzug oder Neueinzug unbedingt ein. Buchen Sie den Anschluss so früh wie möglich — idealerweise 6 bis 8 Wochen vor dem gewünschten Starttermin.
Ein praktischer Tipp für Krefelder: Wenn Sie in ein Gebäude einziehen, in dem bereits ein Glasfaseranschluss vorhanden ist (sogenannter Bestandsanschluss), ist die Schaltung deutlich schneller — oft innerhalb von 1 bis 2 Wochen.
Ein Umzug innerhalb Krefelds klingt unkompliziert, kann aber internetmäßig einige Fallstricke bergen. Grundsätzlich gilt: Ein bestehender Internetvertrag ist an die Adresse gebunden, nicht an den Kunden. Wenn Sie innerhalb Krefelds umziehen, haben Sie ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht, falls der Anbieter am neuen Standort keine gleichwertige Leistung erbringen kann.
Praktisch bedeutet das: Informieren Sie Ihren Anbieter so früh wie möglich über den Umzug — mindestens 4 Wochen vorher. Der Anbieter prüft dann, ob er Sie am neuen Standort versorgen kann. Ist das möglich, wird der Vertrag mitgenommen (sogenannte Umzugsmitnahme). Ist es nicht möglich oder nur mit deutlich geringerer Leistung, können Sie kostenfrei kündigen.
Besonders relevant in Krefeld: Wer aus einem gut versorgten Innenstadtviertel in einen Randbereich wie Traar oder Verberg zieht, stellt möglicherweise fest, dass der bisherige Kabelanbieter dort nicht verfügbar ist. In diesem Fall lohnt es sich, bereits vor dem Umzug die Verfügbarkeit am neuen Standort zu prüfen und gegebenenfalls frühzeitig einen neuen Vertrag abzuschließen — damit Sie nicht wochenlang ohne Internet sind.
Krefeld ist zwar keine klassische Universitätsstadt, hat aber mit der Hochschule Niederrhein einen bedeutenden Bildungsstandort mit rund 14.000 Studierenden. Viele Studierende wohnen in Wohngemeinschaften in der Innenstadt oder in Bockum, wo das Kabelnetz gut ausgebaut ist.
Für Studierende und Neubürger gelten einige besondere Hinweise: Erstens sollten Sie vor Vertragsabschluss klären, ob Ihr Vermieter oder Ihre Hausverwaltung Einschränkungen beim Anbieter macht — in manchen Mehrfamilienhäusern gibt es Exklusivvereinbarungen oder bauliche Gegebenheiten, die bestimmte Anschlussarten erschweren. Zweitens: Wenn Sie nur für ein oder zwei Semester in Krefeld wohnen, sind Verträge mit 24 Monaten Laufzeit riskant. Achten Sie auf Angebote mit 12 Monaten Laufzeit oder auf monatlich kündbare Optionen — diese sind meist teurer, aber flexibler.
Drittens: Für WGs mit mehreren Personen lohnt sich ein leistungsstarker Tarif mit mindestens 250 Mbit/s. Bei vier oder mehr Personen, die gleichzeitig streamen, arbeiten und spielen, ist 1 Gbit/s keine Überdimensionierung mehr.
Krefeld ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort — mit dem Chemiepark Krefeld-Uerdingen (einem der größten Chemieparks Deutschlands), einem starken Mittelstand im Textil- und Maschinenbaubereich sowie zahlreichen Dienstleistungsunternehmen. Für Gewerbetreibende und Homeoffice-Nutzer gelten andere Anforderungen als für reine Privathaushalte.
Wer von zuhause aus arbeitet und regelmäßig Videokonferenzen führt, Daten in die Cloud hochlädt oder auf Unternehmensserver zugreift, braucht nicht nur eine hohe Downloadgeschwindigkeit, sondern auch eine stabile Uploadrate. Hier hat Glasfaser klare Vorteile: Symmetrische Verbindungen mit 500 Mbit/s oder 1 Gbit/s in beide Richtungen sind bei FTTH möglich. Kabelanschlüsse bieten zwar hohe Downloadraten, aber deutlich geringere Uploadgeschwindigkeiten (typisch: 50 Mbit/s Upload bei 500 Mbit/s Download).
Für Unternehmen mit Standort im Krefelder Gewerbegebiet oder im Chemiepark empfiehlt sich ein Geschäftskundentarif mit Service-Level-Agreement (SLA) und garantierten Reaktionszeiten. Telekom und Vodafone bieten solche Produkte an — sie sind teurer als Privatkundentarife, bieten aber deutlich bessere Absicherung bei Ausfällen. Wer als Freiberufler oder Kleinstunternehmer von zuhause arbeitet, kommt in der Regel mit einem hochwertigen Privatkundentarif aus.
Bevor Sie sich entscheiden, empfehlen wir die folgenden Punkte zu prüfen — dauert in der Regel 5–10 Minuten.
Telekom ist in Krefeld der Anbieter mit der breitesten Flächenabdeckung. Das DSL-Netz erreicht praktisch jeden Haushalt in der Stadt, und der laufende Glasfaserausbau macht die Telekom zunehmend auch für Hochgeschwindigkeitsanschlüsse zur ersten Adresse — besonders in Uerdingen und Hüls. Die Stärken liegen in der Zuverlässigkeit, dem guten Kundenservice und der Tatsache, dass die Telekom als Netzeigentümer bei Störungen direkten Zugriff auf die Infrastruktur hat. Die Schwäche: Die Tarife sind im Vergleich zu Mitbewerbern teurer, und die Glasfaserschaltzeiten können lang sein. Für Krefelder, die Wert auf Stabilität und Zukunftssicherheit legen und bereit sind, etwas mehr zu zahlen, ist die Telekom eine solide Wahl.
Vodafone punktet in Krefeld mit seinem gut ausgebauten Kabelnetz. Wer in der Innenstadt, in Bockum, Fischeln oder Cracau wohnt, bekommt bei Vodafone oft die schnellste und günstigste Verbindung. Die Kabelinfrastruktur ermöglicht Geschwindigkeiten bis 1 Gbit/s zu wettbewerbsfähigen Preisen. Schwachpunkt ist die Netzauslastung zu Stoßzeiten in dicht besiedelten Gebieten sowie die Tatsache, dass das Kabelnetz nicht überall in Krefeld verfügbar ist. Auch der Kundenservice von Vodafone wird in Nutzerbewertungen regelmäßig kritischer bewertet als der der Telekom. Für preisbewusste Nutzer in gut versorgten Stadtteilen ist Vodafone dennoch häufig die erste Empfehlung.
1&1 ist in Krefeld als Reseller tätig und nutzt je nach Verfügbarkeit das DSL-Netz der Telekom oder das Glasfasernetz. Der Vorteil von 1&1 liegt in den oft günstigen Einführungspreisen und der Kombination aus Festnetz und Mobilfunk (All-Net-Flat inklusive). Für Krefelder, die Wert auf ein Komplettpaket zu einem attraktiven Preis legen, kann 1&1 interessant sein. Zu beachten: Als Reseller hat 1&1 bei Störungen keine direkte Kontrolle über die Netzinfrastruktur, was die Entstörungszeiten verlängern kann. Zudem sind die tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten von der Telekom-Infrastruktur abhängig.
o2 bietet in Krefeld ebenfalls DSL-Anschlüsse über das Telekom-Netz an und ist besonders für Nutzer interessant, die bereits einen o2-Mobilfunkvertrag haben — die Kombination bringt Rabatte. Die Tarife sind kompetitiv, die Verfügbarkeit entspricht der des Telekom-Netzes. Ähnlich wie bei 1&1 gilt: Als Reseller ist o2 bei Netzstörungen auf die Kooperation mit der Telekom angewiesen. Für Krefelder, die bereits im o2-Ökosystem sind, ist der Anbieter eine sinnvolle Option; als Erstauswahl ohne Mobilfunkbindung gibt es oft attraktivere Alternativen.
Wer in Krefeld aktuell einen neuen Internetvertrag abschließen möchte, sollte einen Moment innehalten — denn die Entscheidung, die Sie heute treffen, bindet Sie in der Regel für 24 Monate. Unsere redaktionelle Empfehlung: Prüfen Sie zunächst, ob in Ihrem Stadtteil Glasfaser in den nächsten 12 Monaten geplant ist. Das geht am einfachsten über die Verfügbarkeitsprüfung der Telekom, die auch geplante Ausbaugebiete anzeigt. Wenn Glasfaser in absehbarer Zeit kommt, lohnt es sich, entweder einen kürzeren DSL-Vertrag abzuschließen oder direkt auf den Glasfaseranschluss zu warten.
Besonders relevant ist das für Krefelder in Uerdingen: Hier ist der Glasfaserausbau am weitesten fortgeschritten, und ein heute abgeschlossener DSL-Vertrag könnte Sie in ein bis zwei Jahren ärgern, wenn Glasfaser direkt vor der Tür liegt, Sie aber noch im laufenden Vertrag stecken.
Für Bewohner der Innenstadt und von Bockum gilt: Das Kabelnetz von Vodafone ist hier gut ausgebaut und für die meisten Nutzungsszenarien ausreichend. Wer aber regelmäßig im Homeoffice arbeitet und hohe Uploadraten braucht, sollte die Glasfaserverfügbarkeit im Blick behalten — denn symmetrische Verbindungen sind beim Kabel strukturell nicht möglich. Ein letzter Hinweis: Nutzen Sie die Routerfreiheit. Der mitgelieferte Router des Anbieters ist oft ausreichend, aber ein eigenes Gerät — etwa eine FritzBox — bietet mehr Kontrolle, bessere WLAN-Reichweite und langfristig mehr Flexibilität.
Nein, Glasfaser ist in Krefeld noch kein flächendeckendes Angebot. Der Ausbau schreitet voran, ist aber auf bestimmte Stadtteile konzentriert. Am weitesten fortgeschritten ist der FTTH-Ausbau der Telekom in Uerdingen sowie in Teilen von Hüls und Oppum. In der Innenstadt und in Stadtteilen wie Bockum oder Fischeln ist Glasfaser in einzelnen Straßenzügen verfügbar, aber noch nicht überall. In den Randbereichen wie Traar, Verberg oder Forstwald ist Glasfaser bislang kaum oder gar nicht verfügbar. Die konkrete Verfügbarkeit sollten Sie immer mit Ihrer genauen Adresse beim jeweiligen Anbieter prüfen.
Eine pauschale Antwort gibt es nicht — die beste Wahl hängt von Ihrem Stadtteil und Ihren Anforderungen ab. In gut erschlossenen Innenstadtbereichen und Stadtteilen wie Bockum oder Fischeln ist Vodafone über das Kabelnetz oft die schnellste und günstigste Option. In Uerdingen lohnt sich ein Blick auf das Glasfaserangebot der Telekom. Wer in einem Randbereich mit schwacher Kabelversorgung wohnt, ist mit der Telekom über DSL oder Glasfaser besser beraten. Für Nutzer mit bestehendem o2-Mobilfunkvertrag kann o2 als Kombipaket attraktiv sein.
Das hängt von der Anschlussart ab. Bei DSL-Anschlüssen über die Telekom oder Reseller wie 1&1 und o2 rechnen Sie mit 2 bis 4 Wochen. Kabelanschlüsse über Vodafone sind oft schneller — bei Selbstinstallation manchmal innerhalb von 1 bis 2 Wochen. Am längsten dauert die Schaltung bei Glasfaser: Wenn der Hausanschluss noch nicht vorhanden ist, können 6 bis 12 Wochen vergehen. Planen Sie daher bei einem Umzug oder Neueinzug ausreichend Vorlaufzeit ein und buchen Sie den Anschluss so früh wie möglich.
Grundsätzlich ja — wenn Ihr Anbieter Sie am neuen Standort mit gleichwertiger Leistung versorgen kann. Informieren Sie Ihren Anbieter mindestens 4 Wochen vor dem Umzug. Der Anbieter prüft dann die Verfügbarkeit an der neuen Adresse. Kann er die gleiche oder eine vergleichbare Leistung erbringen, wird der Vertrag mitgenommen. Ist das nicht möglich — etwa weil Sie in einen Bereich ziehen, in dem das Kabelnetz nicht verfügbar ist — haben Sie ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht und können den Vertrag kostenfrei beenden.
Für Homeoffice mit Videokonferenzen (Teams, Zoom), Cloud-Nutzung und gelegentlichem Dateiupload empfehlen wir mindestens 50 Mbit/s Download und 20 Mbit/s Upload. Wenn mehrere Personen gleichzeitig im Homeoffice arbeiten oder Kinder parallel streamen, sollten es mindestens 100 Mbit/s symmetrisch sein. Glasfaser oder ein hochwertiger Kabelanschluss sind hier klar im Vorteil gegenüber DSL, das in vielen Krefelder Randbereichen nur begrenzte Uploadraten bietet. Für intensive Cloud-Arbeit oder große Dateiübertragungen ist Glasfaser mit symmetrischen Geschwindigkeiten die beste Wahl.
Ja. Krefeld hat im Rahmen des Bundesförderprogramms zur Schließung von Weißen Flecken (Gebiete ohne 30 Mbit/s) und Grauen Flecken (Gebiete ohne 100 Mbit/s) Förderanträge gestellt. Diese Programme sollen sicherstellen, dass auch Stadtteile wie Traar, Verberg oder Gellep-Stratum in den kommenden Jahren mit Glasfaser versorgt werden. Die genauen Zeitpläne hängen von der Förderbewilligung und der Ausschreibung der Baumaßnahmen ab. Aktuelle Informationen dazu finden Sie beim Stadtentwicklungsamt Krefeld oder auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitales.
Uerdingen ist einer der Stadtteile in Krefeld, in dem der Glasfaserausbau der Telekom am weitesten fortgeschritten ist. Prüfen Sie zunächst, ob an Ihrer genauen Adresse bereits FTTH verfügbar ist — wenn ja, ist ein Glasfasertarif der Telekom oder eines Resellers die zukunftssicherste Wahl. Ist Glasfaser noch nicht verfügbar, ist das Kabelnetz von Vodafone in Uerdingen ebenfalls gut ausgebaut und eine solide Alternative. DSL über die Telekom oder Reseller wie 1&1 ist als Übergangslösung möglich, aber angesichts des laufenden Glasfaserausbaus weniger empfehlenswert für neue Langzeitverträge.
Seit dem 1. Juli 2024 dürfen Vermieter die Kosten für einen Sammelkabelanschluss nicht mehr über die Betriebskosten auf alle Mieter umlegen. Das bedeutet: Wenn Sie bisher automatisch Kabelfernsehen und Internet über Ihre Betriebskostenabrechnung erhalten haben, ist das nun nicht mehr möglich. Sie müssen aktiv einen eigenen Vertrag abschließen — entweder bei Vodafone für den Kabelanschluss oder bei einem anderen Anbieter Ihrer Wahl. Das gibt Ihnen als Mieter mehr Wahlfreiheit, erfordert aber auch eigenes Handeln. Prüfen Sie, ob Ihr bisheriger Anschluss noch aktiv ist, und schließen Sie rechtzeitig einen neuen Vertrag ab.
Als Dauerlösung für einen Haushalt mit mehreren Nutzern ist mobiles Internet in Krefeld nur eingeschränkt empfehlenswert. Die 5G-Abdeckung ist in der Innenstadt gut, in Randbereichen aber noch lückenhaft. Zudem haben viele Mobilfunktarife Datenlimits oder drosseln die Geschwindigkeit nach einem bestimmten Volumen. Für kurzfristige Überbrückungen — etwa während eines Umzugs oder beim Warten auf die Glasfaserschaltung — ist ein 5G-Router (z. B. Telekom HomeSpot) eine praktische Lösung. Für dauerhaftes Homeoffice oder intensives Streaming empfehlen wir ein Festnetz.
Für eine vierköpfige Familie mit typischem Nutzungsverhalten — zwei Erwachsene im Homeoffice, zwei Kinder mit Streaming und Gaming — empfehlen wir mindestens 250 Mbit/s im Download. Besser sind 500 Mbit/s oder 1 Gbit/s, besonders wenn mehrere 4K-Streams gleichzeitig laufen oder Online-Gaming mit niedrigen Latenzen gewünscht ist. In Krefeld sind solche Geschwindigkeiten über das Kabelnetz von Vodafone oder über Glasfaser der Telekom in vielen Stadtteilen bereits buchbar. Achten Sie auch auf die Uploadgeschwindigkeit: Für Homeoffice sollten es mindestens 20–50 Mbit/s Upload sein.
Ja. Bei Neubaugebieten in Krefeld — etwa in den Entwicklungsbereichen im Süden der Stadt oder bei größeren Wohnbauprojekten — ist Glasfaser inzwischen häufig von Anfang an eingeplant. Die Stadt Krefeld und die Netzbetreiber arbeiten daran, neue Wohngebiete direkt mit FTTH zu erschließen, statt zunächst Kupferleitungen zu verlegen. Wenn Sie in ein Neubaugebiet einziehen, fragen Sie beim Bauträger oder der Hausverwaltung nach, welcher Netzbetreiber den Glasfaseranschluss bereitstellt — und schließen Sie den Vertrag frühzeitig ab, um Wartezeiten zu vermeiden.
Ja, das ist möglich. Viele Anbieter bieten inzwischen reine Internet-Tarife ohne Festnetztelefonie an — besonders im Kabelbereich (Vodafone) und bei Glasfasertarifen. DSL-Tarife der Telekom und der Reseller 1&1 und o2 sind historisch oft mit Telefonanschluss verknüpft, aber auch hier gibt es zunehmend reine Datentarife. Wenn Sie kein Festnetztelefon benötigen, lohnt es sich, gezielt nach solchen Tarifen zu fragen — sie sind manchmal günstiger als Kombitarife.
Als erstes sollten Sie die Verfügbarkeit an Ihrer neuen Krefelder Adresse prüfen — am besten bei mehreren Anbietern gleichzeitig. Notieren Sie, welche Technologien (DSL, Kabel, Glasfaser) verfügbar sind und welche Maximalgeschwindigkeiten angeboten werden. Fragen Sie dann Ihren Vermieter, ob es bauliche Einschränkungen gibt. Buchen Sie den Anschluss so früh wie möglich — mindestens 4 bis 6 Wochen vor dem Einzugstermin. Wenn Sie nur kurz in Krefeld wohnen werden, achten Sie auf flexible Vertragslaufzeiten.
Das Kabelnetz von Vodafone gilt in Krefeld insgesamt als zuverlässig. Größere Ausfälle sind selten, aber zu Stoßzeiten — besonders abends zwischen 19 und 22 Uhr — kann die Geschwindigkeit in stark genutzten Netzabschnitten spürbar sinken. Das betrifft vor allem dicht besiedelte Mehrfamilienhausviertel in der Innenstadt. Für die meisten Nutzer ist das kein gravierendes Problem, für professionelle Homeoffice-Nutzer oder Gamer, die auf konstant niedrige Latenzen angewiesen sind, kann es gelegentlich störend sein. In solchen Fällen ist ein Glasfaseranschluss die stabilere Alternative.
Krefeld hat keinen eigenen kommunalen Internetanbieter im klassischen Sinne. Die Stadtwerke Krefeld (SWK) sind primär in den Bereichen Energie und ÖPNV tätig und betreiben kein eigenes Breitbandnetz für Privatkunden. Im Krefelder Umland ist Netcologne aktiv, der jedoch innerhalb der Krefelder Stadtgrenzen keine flächendeckende Versorgung anbietet. Für Privatkunden in Krefeld sind die vier bundesweit tätigen Anbieter Telekom, Vodafone, 1&1 und o2 die relevanten Optionen.
Glasfaserverbindung, die direkt bis in die Wohnung oder das Haus geführt wird. Ermöglicht symmetrische Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s und mehr. Gilt als zukunftssicherste Anschlussart, da die Glasfaser keine Signaldämpfung über Entfernung hat.
Weiterentwicklung des klassischen DSL-Standards über Kupferleitungen. Vectoring reduziert gegenseitige Störungen zwischen benachbarten Leitungen und ermöglicht Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s. Super-Vectoring kann bis zu 250 Mbit/s erreichen, ist aber stark von der Leitungslänge abhängig.
Übertragungsstandard für Kabelinternet (Koaxialnetz). Ermöglicht Downloadgeschwindigkeiten bis zu 1 Gbit/s. Wird von Vodafone in Krefeld eingesetzt. Nachteil: Asymmetrisch — Upload deutlich langsamer als Download.
Bis Juni 2024 durften Vermieter die Kosten für einen Sammelkabelanschluss über die Betriebskosten auf alle Mieter umlegen. Seit dem 1. Juli 2024 ist das nicht mehr erlaubt — Mieter müssen ihren Kabelanschluss nun selbst und individuell buchen.
Anbieter, der keine eigene Netzinfrastruktur betreibt, sondern die Leitungen eines anderen Netzbetreibers (z. B. der Telekom) nutzt und unter eigenem Namen vermarktet. In Krefeld sind 1&1 und o2 im DSL-Bereich als Reseller tätig. Vorteil: oft günstigere Preise. Nachteil: längere Entstörungszeiten bei Netzproblemen.
Gesetzlich verankertes Recht, einen laufenden Vertrag außerordentlich zu kündigen, wenn der Anbieter eine wesentliche Leistungsänderung vornimmt oder — im Fall eines Umzugs — am neuen Standort keine gleichwertige Leistung erbringen kann. Relevant für Krefelder bei Umzügen in schlechter versorgte Stadtteile.
Begriffe aus der deutschen Breitbandförderung. Weiße Flecken sind Gebiete ohne Internetzugang mit mindestens 30 Mbit/s. Graue Flecken sind Gebiete ohne 100 Mbit/s. Beide Kategorien sind förderfähig und relevant für unterversorgte Randbereiche Krefelds wie Traar oder Verberg.
Die Zeit in Millisekunden, die ein Datenpakt benötigt, um vom Heimnetz zum Zielserver und zurück zu gelangen. Niedrige Latenz (unter 10 ms bei Glasfaser) ist besonders für Online-Gaming und Videokonferenzen wichtig. DSL hat typisch 15–30 ms, Kabel 10–20 ms, mobiles Internet 20–50 ms.
Weitere Begriffe finden Sie in unserem DSL-Glossar.