DSL- und Internet-Anbieter in Regensburg
In Regensburg sind aktuell 4 überregionale Internet-Anbieter aktiv. Die Verfügbarkeit der einzelnen Geschwindigkeitsstufen variiert je nach Stadtteil — ein Adress-Check ist Pflicht.
In Regensburg sind aktuell 4 überregionale Internet-Anbieter aktiv. Die Verfügbarkeit der einzelnen Geschwindigkeitsstufen variiert je nach Stadtteil — ein Adress-Check ist Pflicht.
Regensburg zählt mit rund 153.000 Einwohnern zu den dynamischsten Städten Bayerns – und das spiegelt sich auch in der Internetversorgung wider. Die Stadt an der Donau profitiert von einer vergleichsweise guten Breitbandinfrastruktur, die sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt hat. Dennoch gibt es je nach Stadtteil erhebliche Unterschiede, die Sie vor einem Vertragsabschluss kennen sollten.
Das Kabelnetz von Vodafone deckt große Teile des Stadtgebiets ab, insbesondere die dichter besiedelten Wohngebiete in der Innenstadt, in Stadtamhof, Reinhausen und Kumpfmühl. Hier sind Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Download realistisch erreichbar. Die Telekom versorgt Regensburg flächendeckend mit DSL und baut seit einigen Jahren gezielt Glasfaser aus – sowohl über das klassische FTTB-Modell (Glasfaser bis ins Gebäude) als auch über FTTH (Glasfaser direkt bis in die Wohnung). Stadtteile wie Burgweinting, Harting und Teile von Schwabelweis stehen dabei im Fokus des Telekom-Ausbaus.
Die Stadt Regensburg selbst treibt den Glasfaserausbau über das kommunale Programm aktiv voran. Gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und Bundesfördermitteln werden insbesondere Gewerbegebiete und bislang unterversorgte Randlagen erschlossen. Das Gewerbegebiet Haslbach sowie Teile von Lappersdorf im nördlichen Umland profitieren von diesen Maßnahmen.
Für Studierende der Universität Regensburg und der OTH Regensburg ist die Situation besonders relevant: Die Hochschulviertel rund um den Universitätscampus im Westen der Stadt sind gut mit Kabel- und DSL-Anschlüssen versorgt, Glasfaser ist dort jedoch noch nicht flächendeckend verfügbar. Wer in einer Wohngemeinschaft oder einem Studentenwohnheim lebt, sollte die Verfügbarkeit am konkreten Standort immer individuell prüfen – die Unterschiede zwischen einzelnen Straßenzügen können erheblich sein.
Insgesamt bietet Regensburg eine solide Internetversorgung, die für die meisten Haushalte ausreicht. Wer jedoch auf zukunftssichere Glasfaserverbindungen angewiesen ist oder im Homeoffice hohe Anforderungen stellt, sollte die Verfügbarkeit am eigenen Standort genau checken und gegebenenfalls auf 5G als Ergänzung setzen.
Der Glasfaserausbau in Regensburg schreitet voran, aber er ist noch längst nicht abgeschlossen. Die Telekom ist aktuell der aktivste Glasfaserausbauer in der Stadt. In Burgweinting, einem der größten Neubaugebiete Regensburgs im Südosten, sind FTTH-Anschlüsse bereits für viele Haushalte verfügbar oder befinden sich im Aufbau. Ähnliches gilt für Teile von Harting und Neuprüll. In diesen Gebieten können Haushalte Glasfaser direkt beim Endpunkt buchen – ohne Umweg über Kupferkabel.
Die Stadt Regensburg hat zudem ein eigenes Breitbandförderprogramm aufgelegt, das sich an den Vorgaben des Freistaats Bayern orientiert. Dabei werden vor allem sogenannte „weiße Flecken" – also Gebiete ohne ausreichende Breitbandversorgung – mit Glasfaser erschlossen. Betroffen sind insbesondere die Stadtrandlagen im Norden (Richtung Lappersdorf) und im Westen (Richtung Sinzing). Für diese Gebiete laufen Ausschreibungen, die Fertigstellung ist je nach Projekt für 2025 bis 2027 geplant.
Die Deutsche Glasfaser und andere alternative Netzbetreiber sind in Regensburg bislang nicht aktiv – das unterscheidet die Stadt von manchen bayerischen Umlandgemeinden. Der Ausbau liegt damit hauptsächlich bei der Telekom und dem kommunalen Förderprogramm. Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Haus bereits einen Glasfaseranschluss erhalten kann, empfiehlt sich eine direkte Verfügbarkeitsprüfung über die Telekom-Website oder über das Breitbandportal Bayern.
Vodafone betreibt in Regensburg ein gut ausgebautes Kabelnetz, das weite Teile des Stadtgebiets abdeckt. Besonders in den gründerzeitlichen Wohnvierteln rund um die Innenstadt, in Kumpfmühl, Stadtamhof und Reinhausen ist das Kabelnetz dicht ausgebaut. Hier erreichen Haushalte mit einem Kabelanschluss Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s – in der Praxis je nach Auslastung des Netzknotens oft etwas darunter, aber für die meisten Anwendungen mehr als ausreichend.
Ein wichtiger Punkt beim Kabelinternet: Das Netz ist ein geteiltes Medium. In Stoßzeiten – also abends zwischen 19 und 22 Uhr – kann die tatsächliche Geschwindigkeit spürbar sinken, wenn viele Haushalte im gleichen Netzknoten gleichzeitig streamen oder downloaden. Vodafone hat in Regensburg in den vergangenen Jahren jedoch erheblich in die Netzkapazität investiert und das Netz auf DOCSIS 3.1 aufgerüstet, was die Situation deutlich verbessert hat.
Für Haushalte in Mehrfamilienhäusern ist außerdem relevant: Seit dem Ende der Nebenkostenprivilegierung im Juli 2024 müssen Mieter ihren Kabelanschluss selbst buchen – der Vermieter darf die Kabelgebühren nicht mehr über die Nebenkosten abrechnen. Das eröffnet mehr Wahlfreiheit, bedeutet aber auch, dass Sie aktiv werden müssen, wenn Sie Kabelinternet nutzen möchten.
DSL über das Kupfernetz der Telekom ist in Regensburg flächendeckend verfügbar. Allerdings variiert die erreichbare Bandbreite stark je nach Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle. In gut erschlossenen Stadtteilen wie der Innenstadt oder Schwabelweis sind VDSL-Anschlüsse mit bis zu 250 Mbit/s möglich. In weiter entfernten Lagen oder bei älteren Leitungsinfrastrukturen kann die Geschwindigkeit auf 50 Mbit/s oder weniger sinken.
Neben der Telekom selbst bieten auch 1&1 und o2 DSL-Anschlüsse in Regensburg an – beide nutzen dabei die Infrastruktur der Telekom und mieten die Leitungen als sogenannte Reseller. Das bedeutet: Die technische Qualität des Anschlusses ist identisch, der Unterschied liegt im Preis, im Kundenservice und in den Vertragsbedingungen. 1&1 ist in Regensburg besonders aktiv und bietet häufig attraktive Einsteigertarife an.
Für Haushalte, die keinen Kabelanschluss haben und noch nicht von Glasfaser erreicht werden, bleibt DSL die verlässlichste Option. Wichtig: Lassen Sie sich vor Vertragsabschluss die garantierte Mindestbandbreite schriftlich bestätigen – das ist seit der Novelle der TKG-Transparenzverordnung verpflichtend.
Regensburg ist eine der am besten mit 5G versorgten Städte in Bayern. Telekom, Vodafone und o2 haben ihre 5G-Netze in der Innenstadt und in den meisten Stadtteilen ausgebaut. Das macht mobiles Internet als Ergänzung oder sogar als Ersatz für einen Festnetzanschluss interessant – insbesondere für Haushalte, die nur vorübergehend in der Stadt wohnen oder einen schnellen Anschluss ohne lange Wartezeit benötigen.
Mit einem 5G-Heimrouter (Home Spot) können Sie in gut versorgten Gebieten Downloadgeschwindigkeiten von 200 bis 500 Mbit/s erreichen. Die Telekom bietet entsprechende Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen an, ebenso Vodafone und o2. Allerdings gibt es Einschränkungen: In Stoßzeiten kann das Netz ausgelastet sein, und in Gebäuden mit dicken Wänden (typisch für Altbausubstanz in der Regensburger Innenstadt) kann die Empfangsqualität leiden.
LTE bleibt eine sinnvolle Rückfalloption, insbesondere in Stadtrandlagen, wo 5G noch nicht flächendeckend verfügbar ist. Für Dauernutzer mit hohem Datenverbrauch ist ein Festnetzanschluss jedoch in der Regel günstiger und zuverlässiger.
Die Wahl der richtigen Anschlussart hängt in Regensburg stark vom genauen Wohnort ab. Hier ein Überblick nach Stadtteilen:
Innenstadt und Altstadt: Das Kabelnetz von Vodafone ist gut ausgebaut. DSL über die Telekom ist ebenfalls verfügbar. Glasfaser ist in der historischen Altstadt aufgrund der Denkmalschutzauflagen beim Leitungsbau noch wenig verbreitet.
Kumpfmühl und Galgenberg: Kabelinternet von Vodafone ist die erste Wahl. Viele Mehrfamilienhäuser sind bereits angeschlossen. DSL als Alternative verfügbar.
Burgweinting und Harting: Hier ist Glasfaser von der Telekom bereits für viele Haushalte verfügbar oder im Aufbau. Neubauten in Burgweinting werden häufig direkt mit FTTH erschlossen.
Stadtamhof und Reinhausen: Kabelversorgung durch Vodafone, DSL flächendeckend. Glasfaser noch im Aufbau.
Universität und Hochschulviertel (Universitätsstraße, Bajuwarenstraße): DSL und Kabel verfügbar. Glasfaser noch nicht flächendeckend. Für Studierende in WGs empfiehlt sich ein Kabelanschluss wegen der hohen Bandbreite.
Lappersdorf und nördliche Randlagen: Hier greift das kommunale Förderprogramm. DSL ist verfügbar, Glasfaser im Aufbau. Bis zur Fertigstellung ist LTE/5G eine sinnvolle Ergänzung.
Wenn Sie in Regensburg einen neuen Internetanschluss beantragen, sollten Sie realistische Erwartungen an die Schaltzeiten haben. Bei einem DSL-Anschluss über die Telekom oder einen Reseller beträgt die Wartezeit in der Regel 2 bis 4 Wochen ab Vertragsabschluss. Bei Kabelinternet von Vodafone ist die Schaltung oft schneller möglich – häufig innerhalb von 1 bis 2 Wochen, sofern das Gebäude bereits ans Kabelnetz angeschlossen ist.
Bei Glasfaseranschlüssen kann die Wartezeit deutlich länger sein, insbesondere wenn noch Tiefbauarbeiten notwendig sind. In Neubaugebieten wie Burgweinting wird der Anschluss häufig schon während der Bauphase verlegt, sodass beim Einzug bereits ein funktionsfähiger Anschluss vorhanden ist. In Bestandsgebäuden kann die Schaltung jedoch 4 bis 12 Wochen dauern.
Ein praktischer Tipp: Beantragen Sie den Anschluss immer so früh wie möglich – idealerweise 6 bis 8 Wochen vor dem geplanten Einzug. So vermeiden Sie unnötige Wartezeiten ohne Internetanschluss.
Ein Umzug innerhalb Regensburgs ist für viele Mieter mit der Frage verbunden, ob der bestehende Internetvertrag mitgenommen werden kann. Grundsätzlich gilt: Sie haben bei einem Umzug das Recht, Ihren Vertrag mitzunehmen, wenn der Anbieter am neuen Standort verfügbar ist. Ist das nicht der Fall, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.
Bei einem Wechsel von einem Kabelanschluss in ein Gebäude ohne Kabelanschluss – zum Beispiel beim Umzug von Kumpfmühl in einen Altbau in der Innenstadt – müssen Sie den Vertrag kündigen und einen neuen Anschluss beantragen. Achten Sie dabei auf die Kündigungsfristen: Bei laufenden Verträgen gilt in der Regel eine Frist von einem Monat zum Vertragsende.
Wichtig: Melden Sie Ihren Umzug dem Anbieter frühzeitig – mindestens 4 bis 6 Wochen vor dem Einzugstermin. Viele Anbieter bieten einen Umzugsservice an, der die Schaltung am neuen Standort koordiniert. Nutzen Sie diesen Service, um Unterbrechungen zu minimieren.
Regensburg ist eine Universitätsstadt mit rund 30.000 Studierenden – ein erheblicher Teil der Bevölkerung ist also mobil und wechselt regelmäßig die Wohnung. Für Neubürger und Studierende gelten einige besondere Empfehlungen:
Wenn Sie in ein Studentenwohnheim einziehen, prüfen Sie zunächst, ob das Wohnheim bereits über einen Gemeinschaftsanschluss verfügt. Das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz betreibt mehrere Wohnheime in Regensburg, die über eigene Netzwerkinfrastruktur verfügen. In diesem Fall benötigen Sie keinen eigenen Vertrag.
Für WG-Bewohner empfiehlt sich ein Kabelanschluss von Vodafone, sofern das Gebäude angeschlossen ist – die hohe Bandbreite ist ideal für mehrere gleichzeitige Nutzer. Achten Sie darauf, wer den Vertrag abschließt: Der Vertragsinhaber haftet für alle Kosten und ist für die Kündigung verantwortlich.
Für kurzfristige Aufenthalte (ein Semester oder weniger) kann ein 5G-Heimrouter ohne lange Vertragsbindung sinnvoller sein als ein klassischer Festnetzanschluss mit 24-monatiger Laufzeit. Telekom und Vodafone bieten entsprechende Tarife mit monatlicher Kündbarkeit an.
Regensburg ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort in Bayern – mit großen Arbeitgebern wie Continental, BMW und Siemens sowie einer wachsenden Startup-Szene rund um den Technologie- und Wissenschaftspark (TechBase). Für Unternehmen und Homeoffice-Nutzer gelten besondere Anforderungen an die Internetverbindung.
Gewerbliche Anschlüsse unterscheiden sich von privaten Tarifen vor allem durch Service-Level-Agreements (SLAs), die garantierte Reaktionszeiten bei Störungen festlegen. Telekom und Vodafone bieten in Regensburg Geschäftskundentarife an, die schnellere Entstörung und dedizierte Bandbreiten umfassen. Für kleinere Unternehmen und Freiberufler, die von zu Hause aus arbeiten, reicht in der Regel ein privater Tarif mit ausreichender Bandbreite aus.
Bei symmetrischen Verbindungen – also gleich hoher Upload- und Downloadgeschwindigkeit – ist Glasfaser klar im Vorteil. DSL und Kabel bieten in der Regel deutlich weniger Upload als Download, was bei Videokonferenzen, Cloud-Uploads oder Remote-Desktop-Verbindungen spürbar werden kann. Wenn Sie im Homeoffice regelmäßig große Dateien hochladen oder Videokonferenzen führen, sollten Sie gezielt nach Tarifen mit hohem Upload suchen oder auf Glasfaser warten.
Bevor Sie sich entscheiden, empfehlen wir die folgenden Punkte zu prüfen — dauert in der Regel 5–10 Minuten.
Telekom Die Telekom ist in Regensburg der Anbieter mit der breitesten Abdeckung. DSL ist stadtweite verfügbar, Glasfaser wird aktiv ausgebaut – insbesondere in Burgweinting, Harting und Neuprüll. Die Telekom punktet mit stabiler Netzqualität, gutem Kundenservice und der größten Glasfaser-Ausbaudynamik in der Stadt. Schwäche: Die Tarife sind im Vergleich zu Mitbewerbern oft etwas teurer, und die Schaltzeiten bei neuen Anschlüssen können länger sein als bei Kabelanbietern. Für Haushalte, die langfristig auf Glasfaser setzen wollen, ist die Telekom in Regensburg aktuell die erste Adresse.
Vodafone Vodafone ist in Regensburg vor allem als Kabelanbieter stark. Das Kabelnetz deckt weite Teile des Stadtgebiets ab und bietet hohe Bandbreiten zu wettbewerbsfähigen Preisen. Für Haushalte in gut erschlossenen Stadtteilen wie Kumpfmühl, Stadtamhof oder der Innenstadt ist Vodafone Kabel eine attraktive Option. Schwäche: In Stoßzeiten kann die Netzauslastung spürbar sein, und in Stadtteilen ohne Kabelanschluss ist Vodafone keine Option. Der Kundenservice von Vodafone wird in Nutzerbewertungen gemischt bewertet – hier sollten Sie realistische Erwartungen mitbringen.
1&1 1&1 nutzt in Regensburg die DSL-Infrastruktur der Telekom und bietet häufig günstigere Einstiegstarife als die Telekom selbst. Für preisbewusste Nutzer, die keine besonderen Anforderungen an den Kundenservice stellen, ist 1&1 eine sinnvolle Wahl. Schwäche: Als Reseller hat 1&1 keinen direkten Einfluss auf die Netzinfrastruktur – bei Störungen kann die Entstörung länger dauern, da zwei Unternehmen koordiniert werden müssen. Glasfaser bietet 1&1 in Regensburg über das Telekom-Netz ebenfalls an, wo verfügbar.
o2 o2 ist in Regensburg mit DSL-Tarifen vertreten und nutzt ebenfalls die Telekom-Infrastruktur. Die Tarife sind kompetitiv, und o2 punktet mit flexiblen Vertragslaufzeiten. Für Nutzer, die bereits ein o2-Mobilfunkvertrag haben, lohnt sich ein Blick auf Kombi-Angebote, die Festnetz und Mobilfunk bündeln. Schwäche: Ähnlich wie 1&1 ist o2 als Reseller bei Störungen auf die Telekom angewiesen, was die Entstörungszeiten verlängern kann. Glasfaser-Eigenausbau findet durch o2 in Regensburg nicht statt.
Fazit für Regensburg: Wer in einem Kabelnetz-Gebiet wohnt, fährt mit Vodafone in der Regel gut – hohe Bandbreite zu akzeptablem Preis. Wer Glasfaser möchte oder muss, ist bei der Telekom richtig. Für preisbewusste DSL-Nutzer ohne besondere Anforderungen bieten 1&1 und o2 attraktive Alternativen. Vergleichen Sie in jedem Fall die aktuellen Angebote am konkreten Standort, da sich Verfügbarkeit und Preise regelmäßig ändern.
Regensburg ist eine Stadt mit zwei Gesichtern, was die Internetversorgung betrifft: Wer in einem der neueren Stadtteile wie Burgweinting oder Harting wohnt, hat gute Chancen auf einen Glasfaseranschluss – und sollte diese Chance nutzen, denn Glasfaser ist die zukunftssicherste Investition in die Heimkonnektivität. Wer hingegen in der historischen Altstadt oder in einem gründerzeitlichen Mehrfamilienhaus wohnt, wird noch einige Jahre auf Glasfaser warten müssen. Hier empfiehlt unsere Redaktion: Prüfen Sie zunächst, ob Vodafone-Kabel an Ihrem Gebäude verfügbar ist. Das Kabelnetz bietet in Regensburg eine sehr gute Abdeckung und liefert Bandbreiten, die für nahezu alle Haushaltsanwendungen ausreichen – von 4K-Streaming über Videokonferenzen bis zum Online-Gaming. Wenn kein Kabel verfügbar ist, ist VDSL über die Telekom die verlässlichste Alternative. Und für alle, die flexibel bleiben wollen – Studierende, Berufseinsteiger, Pendler – lohnt sich ein Blick auf 5G-Heimrouter-Tarife: In Regensburg ist die 5G-Abdeckung gut genug, um als vollwertiger Ersatz für einen Festnetzanschluss zu funktionieren. Vergleichen Sie immer die aktuellen Angebote direkt an Ihrer Adresse – die Situation ändert sich in Regensburg derzeit schnell.
Nein, Glasfaser ist in Regensburg noch nicht flächendeckend ausgebaut. Die Telekom erschließt aktuell vor allem neuere Stadtteile wie Burgweinting und Harting sowie Teile von Neuprüll. In der historischen Altstadt und in vielen Bestandsgebieten ist Glasfaser noch nicht verfügbar. Das kommunale Förderprogramm der Stadt Regensburg erschließt zudem unterversorgte Randlagen, die Fertigstellung ist je nach Gebiet für 2025 bis 2027 geplant. Prüfen Sie die Verfügbarkeit immer konkret an Ihrer Adresse.
Das hängt von Ihrem Stadtteil und Ihren Anforderungen ab. Vodafone ist mit seinem Kabelnetz in vielen Stadtteilen stark und bietet hohe Bandbreiten zu wettbewerbsfähigen Preisen. Die Telekom ist der einzige Anbieter mit aktivem Glasfaserausbau in Regensburg und flächendeckender DSL-Versorgung. Für preisbewusste Nutzer bieten 1&1 und o2 günstigere DSL-Tarife über das Telekom-Netz. Eine pauschale Empfehlung ist schwierig – die Verfügbarkeit am konkreten Standort ist entscheidend.
Die Preise variieren je nach Anschlussart und Anbieter. DSL-Tarife mit 50 Mbit/s beginnen bei rund 20 bis 30 Euro pro Monat (Aktionspreise), Tarife mit 250 Mbit/s liegen bei 35 bis 50 Euro. Kabelinternet mit 500 Mbit/s kostet bei Vodafone je nach Aktion 30 bis 45 Euro monatlich. Glasfasertarife der Telekom starten ab etwa 40 Euro für 100 Mbit/s. Beachten Sie: Aktionspreise gelten oft nur für die ersten 12 oder 24 Monate, danach steigt der Preis auf den Regelpreis.
Ja, das ist möglich. Mehrere Anbieter bieten monatlich kündbare Tarife an – allerdings zu einem höheren monatlichen Preis als 24-Monats-Verträge. Telekom und Vodafone bieten solche Optionen an. Alternativ sind 5G-Heimrouter-Tarife interessant, die ohne Mindestlaufzeit gebucht werden können und in gut versorgten Stadtteilen Regensburgs ausreichende Bandbreiten liefern. Für Wohnheimbewohner lohnt es sich, zunächst zu prüfen, ob das Wohnheim bereits einen Gemeinschaftsanschluss hat.
Bei DSL-Anschlüssen über die Telekom oder Reseller wie 1&1 und o2 beträgt die typische Wartezeit 2 bis 4 Wochen. Kabelanschlüsse von Vodafone werden oft schneller geschaltet – häufig innerhalb von 1 bis 2 Wochen, sofern das Gebäude bereits angeschlossen ist. Bei Glasfaseranschlüssen mit notwendigen Tiefbauarbeiten kann die Wartezeit deutlich länger sein, teils 8 bis 12 Wochen. Beantragen Sie den Anschluss daher mindestens 6 bis 8 Wochen vor dem geplanten Einzug.
Grundsätzlich können Sie Ihren Vertrag beim Umzug mitnehmen, wenn der Anbieter am neuen Standort verfügbar ist. Ist das nicht der Fall – zum Beispiel weil am neuen Standort kein Kabelnetz vorhanden ist – haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Melden Sie Ihren Umzug dem Anbieter frühzeitig, mindestens 4 bis 6 Wochen vor dem Einzug. Viele Anbieter bieten einen kostenlosen Umzugsservice an, der die Schaltung am neuen Standort koordiniert.
In gut versorgten Stadtteilen kann 5G durchaus eine Alternative sein, insbesondere für Nutzer mit moderatem Datenverbrauch oder für Übergangslösungen. Telekom, Vodafone und o2 haben ihre 5G-Netze in Regensburg gut ausgebaut. Mit einem 5G-Heimrouter sind Downloadgeschwindigkeiten von 200 bis 500 Mbit/s möglich. Einschränkungen gibt es bei der Netzauslastung in Stoßzeiten und bei der Empfangsqualität in Altbauten mit dicken Wänden. Für Dauernutzer mit hohem Datenverbrauch ist ein Festnetzanschluss in der Regel zuverlässiger und günstiger.
Ja. Burgweinting ist das bekannteste Beispiel: Dieses große Neubaugebiet im Südosten Regensburgs wird von der Telekom aktiv mit Glasfaser erschlossen. Neubauten werden dort häufig direkt mit FTTH-Anschlüssen ausgestattet. Auch in Harting und Teilen von Neuprüll sind Glasfaseranschlüsse bereits verfügbar oder im Aufbau. Wenn Sie in ein Neubaugebiet ziehen, fragen Sie beim Bauträger oder der Telekom direkt nach, ob und wann der Glasfaseranschluss verfügbar ist.
Es gibt mehrere mögliche Ursachen. Bei DSL hängt die Geschwindigkeit stark von der Leitungslänge zur Vermittlungsstelle ab – je weiter entfernt, desto langsamer. Bei Kabelinternet kann Netzauslastung in Stoßzeiten die Geschwindigkeit reduzieren. Auch der verwendete Router spielt eine Rolle: Ein veraltetes Gerät kann die Verbindung bremsen. Führen Sie einen Speedtest durch und vergleichen Sie das Ergebnis mit der garantierten Mindestbandbreite aus Ihrem Vertrag. Bei dauerhafter Unterschreitung haben Sie Anspruch auf Abhilfe oder Preisminderung.
Ja, das ist mit etwas Planung möglich. Kündigen Sie den alten Vertrag nicht, bevor der neue Anschluss aktiv ist. Bei einem Wechsel zwischen verschiedenen Anschlussarten – etwa von DSL zu Kabel – gibt es zwangsläufig eine kurze Umstellungsphase. Planen Sie dafür 1 bis 2 Wochen ein. Bei einem Wechsel innerhalb derselben Technologie (z.B. von Telekom DSL zu 1&1 DSL) kann der Wechsel nahtlos erfolgen, da die Infrastruktur dieselbe bleibt. Nutzen Sie in der Übergangszeit Ihr Smartphone als mobilen Hotspot.
Für Homeoffice-Nutzer ist eine stabile, symmetrische Verbindung mit ausreichend Upload-Bandbreite wichtig. Glasfaser bietet hier die besten Voraussetzungen – sofern an Ihrem Standort verfügbar. Als Alternative eignet sich Kabelinternet mit einem Tarif ab 250 Mbit/s, wobei der Upload bei Kabel deutlich geringer ausfällt als der Download. DSL mit VDSL-Technik ist für einfache Videokonferenzen ausreichend, bei intensiver Cloud-Nutzung aber oft zu langsam. Für kritische Anwendungen empfiehlt sich zudem eine LTE/5G-Verbindung als Backup.
Ja. Die Stadt Regensburg nutzt Fördermittel des Freistaats Bayern und des Bundes, um unterversorgte Gebiete mit Glasfaser zu erschließen. Betroffen sind vor allem Stadtrandlagen und Gewerbegebiete, die bislang keine ausreichende Breitbandversorgung haben. Für Privatpersonen gibt es keine direkten Förderungen beim Anschluss – die Förderung fließt an die Netzbetreiber und Kommunen. Informationen zum aktuellen Ausbaustand finden Sie auf dem Breitbandportal Bayern und auf der Website der Stadt Regensburg.
Ja, seit dem 1. Juli 2024 ist das Nebenkostenprivileg für Kabelfernsehen und Kabelinternet abgeschafft. Vermieter dürfen die Kosten für einen Kabelanschluss nicht mehr über die Nebenkosten auf alle Mieter umlegen. Das bedeutet: Sie müssen Ihren Kabelanschluss selbst bei Vodafone buchen, wenn Sie diesen nutzen möchten. Das gibt Ihnen mehr Wahlfreiheit – Sie können auch einen anderen Anbieter wählen, wenn dieser an Ihrem Standort verfügbar ist.
Der Bereich rund um den Hauptbahnhof und das angrenzende Westenviertel ist gut versorgt. Vodafone-Kabel ist in vielen Gebäuden verfügbar, DSL über die Telekom flächendeckend. Glasfaser ist in diesem Bereich noch nicht weit verbreitet, da es sich um gewachsene Stadtstruktur mit Altbausubstanz handelt. 5G ist im Bahnhofsbereich gut ausgebaut, was für Pendler und Reisende praktisch ist. Für Anwohner empfiehlt sich ein Kabelanschluss, sofern das Gebäude angeschlossen ist.
Das hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Wenn Sie längerfristig in Regensburg wohnen und Ihren Standort kennen, lohnt sich ein 24-Monats-Vertrag wegen der günstigeren Monatspreise. Für Studierende, Berufseinsteiger oder Personen, die häufiger umziehen, sind monatlich kündbare Tarife oder 12-Monats-Verträge flexibler – auch wenn sie etwas teurer sind. Beachten Sie: Bei einem Umzug in ein nicht versorgtes Gebiet haben Sie ohnehin ein Sonderkündigungsrecht, das die Laufzeit faktisch begrenzt.
Glasfaser direkt bis in die Wohnung. Bietet die höchste Verbindungsqualität und symmetrische Bandbreiten. In Regensburg aktuell vor allem in Neubaugebieten wie Burgweinting verfügbar.
Glasfaser bis ins Gebäude, die letzten Meter bis zur Wohnung laufen über Kupferkabel. Bietet hohe Bandbreiten, aber etwas geringere Leistung als FTTH. In Regensburg häufiger anzutreffen als reines FTTH.
Weiterentwicklung von DSL über das Kupfernetz der Telekom. Ermöglicht Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s, abhängig von der Leitungslänge. In Regensburg in vielen Stadtteilen verfügbar.
Aktueller Übertragungsstandard für Kabelinternet. Ermöglicht Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Kabelnetz. Vodafone hat das Regensburger Kabelnetz auf diesen Standard aufgerüstet.
Bis Juli 2024 durften Vermieter Kabelanschlusskosten über die Nebenkosten auf alle Mieter umlegen. Seit der Abschaffung müssen Mieter ihren Kabelanschluss selbst buchen – was mehr Wahlfreiheit, aber auch mehr Eigenverantwortung bedeutet.
Anbieter wie 1&1 oder o2, die die Netzinfrastruktur der Telekom mieten und eigene Tarife darüber anbieten. Die technische Qualität ist identisch mit Telekom-Anschlüssen, Unterschiede liegen im Preis und Kundenservice.
Vertragliche Vereinbarung über Servicequalität, insbesondere Entstörungszeiten. Relevant für Gewerbekunden in Regensburg, die auf eine schnelle Wiederherstellung der Verbindung angewiesen sind.
Gebiete ohne ausreichende Breitbandversorgung (unter 30 Mbit/s). Diese werden im Rahmen des Bundesförderprogramms und des bayerischen Breitbandprogramms priorisiert erschlossen. In Regensburg betrifft das vor allem Stadtrandlagen im Norden und Westen.
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