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Die besten DSL-Tarife für Senioren

Einfache Tarife mit klaren Konditionen, ausreichend Geschwindigkeit für Video-Telefonate mit den Enkeln und persönlicher Service-Hotline. Unsere Empfehlungen für Senioren.

Internet im Ruhestand: Mehr als nur ein Luxus

Das Bild vom technikfernen Senior gehört längst der Vergangenheit an. Laut Digitalverband Bitkom nutzten 2024 bereits 78 Prozent der 60- bis 69-Jährigen in Deutschland regelmäßig das Internet — Tendenz steigend. Video-Telefonate mit den Enkeln, Online-Banking, Arzttermine buchen, Nachrichten lesen oder Streaming-Dienste wie ARD-Mediathek und Netflix: Der digitale Alltag hält auch im Ruhestand Einzug.

Das Problem liegt selten am Willen, sondern am Angebot. Der Telekommunikationsmarkt überhäuft Verbraucher mit Tarifen, die auf maximale Bandbreite, Gaming-Features und monatlich wechselnde Aktionspreise ausgelegt sind. Was dabei zu kurz kommt: Tarife, die einfach funktionieren, transparent abgerechnet werden und bei Fragen einen echten Ansprechpartner bieten.

Für wen ist diese Seite gedacht?

Diese Empfehlungsseite richtet sich an Rentnerinnen und Rentner, die erstmals einen Internetanschluss einrichten möchten — oder ihren bestehenden Vertrag überprüfen wollen. Ebenso angesprochen sind Kinder und Enkel, die für ihre Eltern oder Großeltern einen geeigneten Tarif suchen und dabei keine bösen Überraschungen auf der Rechnung riskieren wollen.

Wichtig: Senioren sind keine homogene Gruppe. Ein 68-jähriger Rentner, der täglich Nachrichten liest und gelegentlich skyped, hat andere Anforderungen als ein 80-jähriges Ehepaar, das hauptsächlich über das Festnetz telefoniert und das Internet nur selten nutzt. Diese Seite berücksichtigt beide Szenarien.

Was den Markt 2025 kennzeichnet

Die gute Nachricht: Günstige Einstiegstarife sind heute besser als je zuvor. Für unter 25 Euro im Monat erhalten Sie einen DSL-Anschluss mit 50 Mbit/s — eine Geschwindigkeit, die für alle typischen Nutzungsszenarien im Ruhestand vollkommen ausreicht. Die schlechte Nachricht: Viele Anbieter locken mit niedrigen Einstiegspreisen, die nach 12 oder 24 Monaten automatisch steigen. Wer das Kleingedruckte nicht liest, zahlt plötzlich 10 bis 15 Euro mehr pro Monat.

Genau hier setzt unsere redaktionelle Auswahl an: Wir prüfen nicht nur den Aktionspreis, sondern auch den Normalpreis nach der Aktionsphase, die Vertragslaufzeit, die Kündigungsfristen und die Qualität des Kundendienstes — Kriterien, die für Senioren besonders relevant sind.

Das spricht für unsere Empfehlung

  • Einfache DSL-Tarife ohne überflüssige Extras
  • Geschwindigkeiten ab 16 Mbit/s — ausreichend für Video-Calls
  • Festnetz-Flatrate inklusive
  • Persönliche Service-Hotline — Mo-Fr 9-18 Uhr

Unsere Tarif-Empfehlungen (5)

Redaktionell gefiltert auf Ihren Bedarf — sortiert in unserer Empfehlungs-Reihenfolge.

# Anbieter / Tarif Speed Aktionspreis Normalpreis Anschluss
1
o2 📞 DSL
o2 Home S DSL
50/10 Mbit/s
0,00 €
⏱ 6 Monate
24,99 €
ab Monat 7
39,99 €
Bereitstellungspreis
Details Bestellen →
2
o2 📞 DSL
o2 Home M DSL
100/40 Mbit/s
0,00 €
⏱ 6 Monate
29,99 €
ab Monat 7
39,99 €
Bereitstellungspreis
Details Bestellen →
3
Telekom 📞 DSL
MagentaZuhause S
🎁 100 € Routergutschrift
16/2,4 Mbit/s
9,95 €
⏱ 3 Monate
38,95 €
ab Monat 4
69,95 €
Bereitstellungspreis
Details Bestellen →
4
Telekom 📞 DSL
MagentaZuhause M
🎁 200 € + 45 € Cashback Gutschrift & Cashback
50/10 Mbit/s
9,95 €
⏱ 3 Monate
43,95 €
ab Monat 4
69,95 €
Bereitstellungspreis
Details Bestellen →
5
Telekom 📞 DSL
MagentaZuhause L
🎁 200 € + 240 € Cashback Gutschrift & Cashback
100/40 Mbit/s
9,95 €
⏱ 3 Monate
48,95 €
ab Monat 4
69,95 €
Bereitstellungspreis
Details Bestellen →

Worauf wir bei der Auswahl achten

Bezahlbarer Einstieg

Tarife ab 19,99 € im Monat — kein Premium-Aufpreis nötig.

Festnetz-Flatrate inklusive

Telefonieren in ganz Deutschland zum Pauschalpreis.

Persönlicher Service

Unser Team begleitet Sie kostenlos durch Bestellung und Schaltung.

Ratgeber: Hintergründe und Schritt für Schritt

Welcher Anschlusstyp passt für Senioren?

Bevor Sie einen Tarif auswählen, lohnt ein Blick auf die verfügbare Anschlusstechnologie in Ihrer Straße. In Deutschland stehen grundsätzlich drei Varianten zur Verfügung:

DSL ist die verbreitetste Technologie und nutzt das vorhandene Telefonkabel. Sie funktioniert in fast allen Haushalten — auch in ländlichen Regionen. Die erreichbaren Geschwindigkeiten liegen je nach Leitungsqualität zwischen 16 und 250 Mbit/s. Für Senioren ist DSL in den meisten Fällen die unkomplizierteste Wahl, weil keine zusätzliche Hardware-Umrüstung nötig ist und der Anschluss technisch ausgereift ist.

Kabel nutzt das TV-Kabelnetz und ist vor allem in städtischen Gebieten verfügbar. Anbieter wie Vodafone bieten hier hohe Geschwindigkeiten zu wettbewerbsfähigen Preisen. Der Nachteil: Kabelanschlüsse teilen sich die Leitungskapazität mit den Nachbarn, was zu Schwankungen in Stoßzeiten führen kann. Außerdem benötigen Sie einen aktiven Kabelanschluss in der Wohnung.

Glasfaser ist die zukunftssicherste Technologie mit symmetrischen Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s bis 1 Gbit/s. Der Ausbau schreitet in Deutschland zwar voran, ist aber 2025 noch längst nicht flächendeckend verfügbar — besonders auf dem Land. Wenn Glasfaser in Ihrer Straße verfügbar ist, lohnt sich ein Blick, auch wenn Senioren die maximalen Geschwindigkeiten selten ausreizen.

Empfehlung für die Praxis: Prüfen Sie zunächst, welche Technologie an Ihrer Adresse verfügbar ist. DSL von der Telekom ist dabei oft die zuverlässigste Option, weil das Netz flächendeckend ausgebaut ist und der Kundendienst auf ein breites Filialnetz zurückgreift.

Welche Vertragslaufzeit ist sinnvoll?

Die meisten Anbieter bieten Tarife mit 24 Monaten Mindestlaufzeit an. Das klingt lang, hat aber für Senioren durchaus Vorteile: Der monatliche Preis ist kalkulierbar, und Sie müssen sich zwei Jahre lang nicht um Tarifwechsel oder Neuverhandlungen kümmern.

Alternativ gibt es monatlich kündbare Tarife — diese sind jedoch in der Regel 5 bis 10 Euro teurer pro Monat. Wer weiß, dass er mindestens zwei Jahre an seiner Adresse wohnen bleibt, fährt mit dem 24-Monats-Vertrag günstiger.

Achten Sie auf folgende Punkte im Vertrag: - Aktionspreis vs. Normalpreis: Viele Tarife kosten in den ersten 6 oder 12 Monaten weniger. Notieren Sie sich, wann der reguläre Preis gilt. - Kündigungsfrist: Gesetzlich gilt seit 2022 eine maximale Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende der Mindestlaufzeit. Danach läuft der Vertrag monatlich weiter und ist jederzeit mit einem Monat Frist kündbar. - Automatische Verlängerung: Seit dem Telekommunikationsgesetz 2021 dürfen Verträge nach Ablauf der Mindestlaufzeit nicht mehr automatisch um ein weiteres Jahr verlängert werden — sie laufen monatlich weiter.

Router und Einrichtung: Was kommt auf Sie zu?

Nahezu alle Anbieter liefern bei Vertragsabschluss einen Router mit. Bei der Telekom ist das in der Regel eine FRITZ!Box oder ein Speedport-Router, bei 1&1 ebenfalls eine FRITZ!Box, bei Vodafone ein eigenes Gerät. Diese Router werden vorkonfiguriert geliefert und müssen in den meisten Fällen nur eingesteckt werden.

Die Einrichtung läuft typischerweise so ab: 1. Sie erhalten den Router per Post, etwa 1-2 Wochen vor dem Schalttermin. 2. Am Schalttermin wird Ihr Anschluss vom Anbieter aktiviert — Sie müssen dafür nicht zu Hause sein. 3. Sie stecken den Router ans Strom und ans Telefonkabel (DSL) oder Koaxialkabel (Kabel). 4. Nach wenigen Minuten leuchtet die Statusanzeige grün, und der Anschluss ist aktiv.

Wenn Sie unsicher sind: Unser Service-Team begleitet Sie kostenlos durch diesen Prozess. Viele Anbieter bieten zudem einen kostenpflichtigen Techniker-vor-Ort-Service an — bei der Telekom etwa für einmalig 99 Euro. Das lohnt sich, wenn Sie sich bei der Einrichtung nicht sicher fühlen.

Festnetz-Telefonie: Was ändert sich beim Wechsel?

Ein wichtiges Thema für viele Senioren ist die Festnetz-Telefonnummer. Gute Nachrichten: Sie können Ihre bisherige Rufnummer in den meisten Fällen zum neuen Anbieter mitnehmen. Das nennt sich Rufnummernportierung und ist gesetzlich garantiert. Der neue Anbieter kümmert sich darum — Sie müssen nur beim Bestellprozess angeben, dass Sie Ihre Nummer behalten möchten.

Wichtig zu wissen: Alle modernen Internetanschlüsse nutzen sogenannte VoIP-Telefonie (Voice over IP). Das bedeutet, Telefongespräche werden über die Internetleitung übertragen, nicht mehr über eine separate analoge Leitung. Für Sie als Nutzer ändert sich dabei praktisch nichts — Sie telefonieren wie gewohnt über Ihr Festnetztelefon. Allerdings benötigen Sie dafür ein IP-fähiges Telefon oder einen Adapter für ältere analoge Geräte. Die meisten modernen Schnurlostelefone (z.B. von Gigaset oder Panasonic) unterstützen VoIP bereits.

Kosten im Überblick: Was ist realistisch?

Hier ein realistischer Überblick über die Kostenstufen im Jahr 2025:

Einstieg (bis 25 €/Monat): DSL 16-50 Mbit/s, Festnetz-Flatrate, 24 Monate Laufzeit. Ausreichend für Einzelpersonen oder Paare mit moderater Nutzung. Anbieter in diesem Segment: 1&1, o2.

Mittelklasse (25-35 €/Monat): DSL 50-100 Mbit/s, Festnetz-Flatrate, oft mit zusätzlichen Leistungen wie WLAN-Analyse-App oder erweitertem Support. Anbieter: Telekom, Vodafone.

Premium (ab 35 €/Monat): Glasfaser oder Kabel mit 250+ Mbit/s, umfangreicher Service. Für Senioren in den meisten Fällen nicht notwendig.

Dazu kommen einmalige Kosten: Bereitstellungsgebühr (0 bis 69,95 Euro, oft in Aktionen erlassen) und ggf. Hardware-Kosten, wenn Sie den Router kaufen statt mieten möchten.

Sicherheit im Netz: Was Senioren wissen sollten

Ein Thema, das bei der Tarifwahl selten erwähnt wird, aber praktisch wichtig ist: Online-Sicherheit. Senioren sind überproportional häufig Ziel von Phishing-Mails, gefälschten Anrufen und betrügerischen Webseiten. Einige Anbieter integrieren Sicherheitsfunktionen direkt in den Router oder bieten sie als Zusatzpaket an.

Die Telekom etwa bietet mit dem Magenta-SmartHome-Paket und dem integrierten Sicherheitspaket zusätzlichen Schutz. 1&1 und o2 haben ähnliche Optionen. Diese Pakete sind nicht zwingend notwendig — ein aktuelles Betriebssystem und ein gutes Antivirenprogramm bieten bereits soliden Schutz —, können aber für weniger technikaffine Nutzer eine sinnvolle Ergänzung sein.

Grundsätzlich gilt: Kein seriöser Anbieter ruft Sie unaufgefordert an und fordert Ihre Zugangsdaten oder Bankverbindung. Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie auf und rufen die offizielle Hotline des Anbieters zurück.

Checkliste vor dem Abschluss

Vor dem Vertragsabschluss empfehlen wir, diese Punkte zu prüfen — dauert in der Regel 5–10 Minuten.

  • Verfügbarkeit prüfen: Welche Anschlusstechnologie (DSL, Kabel, Glasfaser) ist an meiner Adresse verfügbar?
  • Aktionspreis vs. Normalpreis notieren: Wann endet die vergünstigte Phase, und wie hoch ist der reguläre Monatspreis danach?
  • Festnetznummer klären: Möchte ich meine bisherige Rufnummer behalten, und habe ich das bei der Bestellung angegeben?
  • Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist im Vertrag nachlesen und im Kalender vormerken.
  • Router-Lieferung abwarten: Kommt der Router rechtzeitig vor dem Schalttermin, und ist die Anleitung verständlich?
  • Telefon-Kompatibilität prüfen: Unterstützt mein Festnetztelefon VoIP, oder brauche ich einen Adapter?
  • Einmalige Kosten addieren: Bereitstellungsgebühr, ggf. Hardware-Kauf und Techniker-Service einrechnen.
  • Kundendienst-Erreichbarkeit testen: Ist die Service-Hotline des gewählten Anbieters gut erreichbar und verständlich?
  • Datenschutz-Einstellungen im Router nach der Einrichtung prüfen (Standard-WLAN-Passwort ändern).
  • Sicherheitssoftware auf Computer oder Tablet installieren oder aktualisieren, bevor das neue Internet aktiv ist.
  • Monatliche Rechnung nach dem ersten Abrechnungsmonat auf Richtigkeit prüfen.
  • Notfallkontakt festlegen: Wer hilft mir bei technischen Problemen — Familie, Nachbar oder Anbieter-Hotline?

Alternativen und Abgrenzung

DSL für Senioren vs. Mobilfunk-Internet: Was ist der Unterschied?

Manche Senioren fragen, ob ein Mobilfunk-Tarif mit LTE oder 5G nicht ausreicht — schließlich nutzen viele ohnehin ein Smartphone. Mobilfunk-Internet über einen mobilen Hotspot oder einen LTE-Router ist tatsächlich eine Alternative, hat aber klare Nachteile:

Stabilität: Festnetz-DSL liefert eine konstante Verbindung, unabhängig von Netzauslastung oder Empfangsstärke. Mobilfunk kann in Gebäuden oder in ländlichen Gebieten schwanken.

Kosten: Unbegrenzte Datentarife im Mobilfunk kosten meist 30 bis 50 Euro pro Monat — mehr als ein vergleichbarer DSL-Tarif. Günstigere Tarife haben Datenlimits, nach denen die Geschwindigkeit auf 64 kbit/s gedrosselt wird — zu langsam für Video-Calls.

Festnetz-Telefonie: Wer eine Festnetznummer behalten möchte, ist mit DSL besser bedient. Über Mobilfunk-Router ist Festnetztelefonie technisch möglich, aber umständlicher.

Wann Mobilfunk sinnvoll ist: Wenn Sie in einer Wohnung ohne Telefonanschluss leben, sehr selten zuhause sind oder nur übergangsweise eine Lösung brauchen, kann ein LTE-Router von Telekom oder Vodafone eine pragmatische Zwischenlösung sein.

DSL für Senioren vs. Kabel-Internet

Kabel-Internet von Vodafone ist in vielen Städten eine günstige und schnelle Alternative zu DSL. Für Senioren gibt es jedoch einen praktischen Nachteil: Kabelanschlüsse erfordern einen aktiven TV-Kabelanschluss in der Wohnung, der nicht überall vorhanden ist. Außerdem ist die Einrichtung minimal komplexer als bei DSL.

Wenn Kabel verfügbar ist und Sie bereits einen Kabelanschluss haben, lohnt sich ein Vergleich — die Preise sind oft wettbewerbsfähig. Für alle anderen ist DSL die unkompliziertere Wahl.

Wann unsere Empfehlungen nicht passen

Unsere redaktionelle Auswahl konzentriert sich auf fünf Anbieter: Telekom, Vodafone, 1&1, o2 und PŸUR. Es gibt Situationen, in denen andere Optionen sinnvoller sein können:

  • Sehr ländliche Gebiete ohne DSL-Ausbau: Hier kann Satelliteninternet (z.B. Starlink) oder ein geförderter Glasfaseranschluss die einzige Option sein.
  • Sehr geringe Nutzung: Wer das Internet nur wenige Stunden pro Woche nutzt, könnte mit einem günstigen Prepaid-LTE-Tarif günstiger fahren.
  • Spezielle Barrierefreiheits-Anforderungen: Manche Anbieter haben spezifische Angebote für Menschen mit Behinderungen — hier lohnt eine direkte Anfrage beim Anbieter.
💭
Aus unserer Redaktion

Redaktioneller Tipp: Lassen Sie sich nicht von Geschwindigkeits-Versprechen blenden

In der Beratungspraxis beobachten wir immer wieder dasselbe Muster: Senioren buchen auf Empfehlung von Kindern oder Enkeln Tarife mit 250 oder sogar 500 Mbit/s — und zahlen dafür 15 bis 20 Euro mehr pro Monat als nötig. Der Grund ist verständlich: 'Mehr ist besser' klingt plausibel. In der Realität nutzt ein einzelner Haushalt mit moderater Internetnutzung diese Kapazitäten nie aus.

Unsere Empfehlung: Starten Sie mit einem Tarif zwischen 50 und 100 Mbit/s. Das reicht für gleichzeitiges Streamen in HD-Qualität, Video-Telefonate und normales Surfen — auch wenn zwei Personen gleichzeitig online sind. Wenn Sie nach einigen Monaten merken, dass die Verbindung für Ihre Nutzung nicht ausreicht, können Sie nach Ablauf der Mindestlaufzeit problemlos upgraden.

Ein weiterer Hinweis, den wir für besonders wertvoll halten: Notieren Sie sich den Schalttermin und den ersten Rechnungstermin in einem Kalender. Viele Beschwerden entstehen nicht durch schlechte Tarife, sondern durch vergessene Preiserhöhungen nach der Aktionsphase. Wer das Datum kennt, kann rechtzeitig reagieren — und bei Bedarf neu verhandeln oder wechseln.

Häufige Fragen

Welche Geschwindigkeit brauche ich als Rentner?
Für E-Mail, gelegentliches Surfen und Video-Telefonate reichen 16-50 Mbit/s. Bei mehreren Geräten oder gemeinsamem Streaming sind 100 Mbit/s besser.
Was tun, wenn ich Hilfe bei der Einrichtung brauche?
Sie können bei der Bestellung den Vor-Ort-Service buchen — ein Techniker kommt und richtet alles ein. Kosten je nach Anbieter ab 49 €.
Kann ich als Senior einen Internetvertrag auch telefonisch abschließen, ohne Online-Formular?

Ja, alle fünf Anbieter auf dslvertrag.de ermöglichen den Vertragsabschluss telefonisch. Sie rufen die jeweilige Bestell-Hotline an, nennen Ihre Adresse und Wünsche, und der Mitarbeiter führt Sie durch den Prozess. Wichtig: Lassen Sie sich die Vertragsdetails anschließend schriftlich per Post oder E-Mail bestätigen, bevor Sie zustimmen. Sie haben nach Vertragsabschluss außerdem ein 14-tägiges Widerrufsrecht — auch bei telefonisch abgeschlossenen Verträgen.

Was passiert mit meinem Telefonanschluss während der Umschaltung auf den neuen Anbieter?

Bei einem Anbieterwechsel gibt es in der Regel eine kurze Unterbrechung des Telefonanschlusses — meist weniger als 24 Stunden. Der neue Anbieter koordiniert die Umschaltung mit dem bisherigen Anbieter. In dieser Zeit sind Sie weder über Festnetz noch über Internet erreichbar. Planen Sie diesen Termin bewusst und informieren Sie wichtige Kontakte vorab. Bei einem Erstanschluss (kein Wechsel) gibt es keine Unterbrechung, da kein bestehender Anschluss abgeschaltet werden muss.

Gibt es spezielle Senioren-Tarife mit günstigeren Preisen?

Explizite 'Senioren-Tarife' mit Altersrabatt bieten die großen Anbieter in Deutschland 2025 nicht an. Was es jedoch gibt: Einstiegstarife mit niedrigen Geschwindigkeiten und entsprechend günstigeren Preisen, die für typische Nutzungsszenarien im Ruhestand vollkommen ausreichen. Unsere redaktionelle Auswahl filtert genau diese Tarife heraus — also Angebote, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für moderate Nutzung bieten, ohne für Features zu zahlen, die Sie nicht brauchen.

Wie lange dauert es, bis das Internet nach Vertragsabschluss funktioniert?

Die Vorlaufzeit beträgt bei einem Erstanschluss in der Regel 2 bis 4 Wochen. Bei einem Anbieterwechsel kann es etwas länger dauern, da die Koordination zwischen altem und neuem Anbieter Zeit benötigt. Den genauen Schalttermin teilt Ihnen der Anbieter nach Vertragsabschluss schriftlich mit. Wenn Sie einen bestimmten Termin benötigen — etwa weil Sie umziehen —, geben Sie das bei der Bestellung an.

Was ist, wenn ich umziehe — kann ich den Vertrag mitnehmen?

Ja, in den meisten Fällen können Sie Ihren Internetvertrag bei einem Umzug zum neuen Anbieter mitnehmen. Das nennt sich Umzugsservice. Informieren Sie Ihren Anbieter mindestens 4 Wochen vor dem Umzugstermin. Wenn am neuen Wohnort die gleiche Technologie verfügbar ist, wird der Vertrag nahtlos weitergeführt. Ist das nicht der Fall — etwa weil Sie von einer Stadt in eine ländliche Region ziehen — haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Prüfen Sie die genauen Bedingungen in Ihren Vertragsunterlagen.

Brauche ich für das Internet auch ein Smartphone, oder reicht ein Computer?

Ein Internetanschluss funktioniert mit jedem Gerät: Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone. Sie brauchen kein Smartphone, um das Internet zu nutzen. Der Router, den Sie vom Anbieter erhalten, stellt sowohl eine kabelgebundene Verbindung (LAN-Kabel) als auch WLAN bereit. Wenn Sie ausschließlich mit einem Desktop-Computer arbeiten, können Sie diesen per LAN-Kabel direkt mit dem Router verbinden — das ist sogar stabiler als WLAN.

Kann ich das Internet auch kündigen, wenn ich ins Pflegeheim ziehe?

Ja. Ein Umzug in ein Pflegeheim oder eine betreute Wohneinrichtung gilt als außerordentlicher Kündigungsgrund, wenn der Anbieter am neuen Standort keinen vergleichbaren Anschluss anbieten kann. In diesem Fall haben Sie das Recht, den Vertrag mit einer Frist von einem Monat zu kündigen — auch innerhalb der Mindestlaufzeit. Legen Sie dem Kündigungsschreiben einen Nachweis über den Einzug bei (z.B. Heimvertrag oder Anmeldebestätigung). Wir empfehlen, die Kündigung per Einschreiben zu senden.

Was bedeutet 'Bandbreitendrosselung' und betrifft mich das als Seniorin?

Bandbreitendrosselung bedeutet, dass Ihr Internet nach Verbrauch eines bestimmten Datenvolumens langsamer wird. Bei klassischen DSL-Festnetzverträgen gibt es in Deutschland in der Regel kein Datenlimit — Sie können so viel surfen, wie Sie möchten, ohne dass die Geschwindigkeit reduziert wird. Drosselung ist vor allem bei Mobilfunk-Tarifen relevant. Wenn Sie also einen DSL-Festnetzvertrag abschließen, müssen Sie sich darüber keine Gedanken machen.

Wie erkenne ich, ob mein aktueller Vertrag zu teuer ist?

Ein einfacher Anhaltspunkt: Zahlen Sie mehr als 35 Euro pro Monat für einen DSL-Tarif mit unter 100 Mbit/s und haben diesen Vertrag vor mehr als drei Jahren abgeschlossen? Dann lohnt sich ein Vergleich. Die Preise im Telekommunikationsmarkt sind in den letzten Jahren gesunken, während die Leistungen gestiegen sind. Prüfen Sie außerdem, ob Ihr Vertrag noch Mindestlaufzeit hat — wenn nicht, können Sie jederzeit mit einem Monat Frist wechseln.

Muss ich bei einem Anbieterwechsel selbst kündigen, oder erledigt das der neue Anbieter?

Seit der Reform des Telekommunikationsgesetzes 2021 übernimmt der neue Anbieter die Kündigung beim alten Anbieter für Sie — sofern Sie das beim Bestellprozess so angeben. Dieses Verfahren nennt sich 'Anbieterwechsel mit Übernahme der Kündigung'. Sie müssen lediglich Ihre Kundennummer beim alten Anbieter bereithalten. Dennoch empfehlen wir, die Kündigung schriftlich zu bestätigen und sich eine Eingangsbestätigung geben zu lassen.

Gibt es eine Möglichkeit, das Internet zu testen, bevor ich mich langfristig binde?

Ein klassisches 'Probe-Abo' gibt es bei Festnetz-Internettarifen nicht. Allerdings haben Sie nach Vertragsabschluss ein 14-tägiges Widerrufsrecht — das gilt auch, wenn der Anschluss bereits geschaltet wurde. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie alternativ zunächst einen monatlich kündbaren Tarif wählen, der zwar etwas teurer ist, aber maximale Flexibilität bietet. Nach einigen Monaten können Sie dann in einen günstigeren Jahresvertrag wechseln.

Was ist ein WLAN-Passwort, und wo finde ich es?

Das WLAN-Passwort (auch WLAN-Schlüssel oder WPA2-Schlüssel genannt) ist der Code, mit dem Sie Ihr Heimnetzwerk schützen und sich mit Ihren Geräten verbinden. Es steht in der Regel auf einem Aufkleber an der Unterseite oder Rückseite Ihres Routers. Beim ersten Einrichten empfehlen wir, dieses Passwort zu notieren und an einem sicheren Ort aufzubewahren. Sie können es auch ändern — das ist sinnvoll, wenn Sie das Standard-Passwort durch ein persönlicheres ersetzen möchten.

Fachbegriffe kurz erklärt

DSL

Digital Subscriber Line — Internetzugang über das vorhandene Telefonkabel. Die verbreitetste Anschlusstechnologie in Deutschland, verfügbar in nahezu allen Haushalten. Geschwindigkeiten zwischen 16 und 250 Mbit/s je nach Leitungsqualität und Entfernung zur Vermittlungsstelle.

Mbit/s

Megabit pro Sekunde — die Einheit für Internetgeschwindigkeit. Je höher der Wert, desto schneller lädt eine Seite oder ein Video. Für Video-Telefonate reichen 5 Mbit/s, für HD-Streaming 10-25 Mbit/s. 50 Mbit/s sind für Senioren in der Regel mehr als ausreichend.

VoIP

Voice over IP — Telefonie über die Internetleitung statt über eine separate analoge Leitung. Alle modernen Festnetzanschlüsse nutzen VoIP. Für den Nutzer ändert sich praktisch nichts — Sie telefonieren wie gewohnt, benötigen aber ein IP-fähiges Telefon oder einen Adapter.

Rufnummernportierung

Das Mitnehmen der bestehenden Festnetznummer zu einem neuen Anbieter. Gesetzlich garantiert und kostenlos. Der neue Anbieter koordiniert den Prozess. Sie müssen lediglich beim Bestellprozess angeben, dass Sie Ihre Nummer behalten möchten.

Mindestlaufzeit

Der Zeitraum, für den Sie sich bei Vertragsabschluss binden. Üblich sind 24 Monate. Nach Ablauf läuft der Vertrag monatlich weiter und ist jederzeit mit einem Monat Frist kündbar. Seit 2022 ist eine automatische Verlängerung um weitere 12 Monate gesetzlich nicht mehr zulässig.

Bereitstellungsgebühr

Einmalige Gebühr für die technische Einrichtung des Anschlusses durch den Anbieter. Liegt je nach Anbieter zwischen 0 und 69,95 Euro. In Aktionsangeboten wird sie häufig erlassen. Prüfen Sie, ob diese Gebühr im beworbenen Preis enthalten ist oder separat anfällt.

Festnetz-Flatrate

Unbegrenzte Telefonate ins deutsche Festnetz zum monatlichen Pauschalpreis — ohne Taktung oder Minutenpreise. In den meisten modernen DSL-Tarifen inklusive. Anrufe ins Mobilfunknetz oder ins Ausland sind in der Regel nicht enthalten und werden separat berechnet.

Weitere Begriffe finden Sie in unserem DSL-Glossar.

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