Speedport-Modelle im Überblick
| Modell | Eigenschaften | Unsere Empfehlung |
|---|---|---|
| Speedport Smart 4 | Wi-Fi 6 · DSL | Aktuelles Top-Modell |
| Speedport Pro Plus | Wi-Fi 6 · DSL/Glasfaser | Für große Haushalte |
Der Speedport ist der Haus-Router der Deutschen Telekom — und damit einer der am weitesten verbreiteten Heimrouter in Deutschland. Wer einen MagentaZuhause-Tarif abschließt, erhält in der Regel automatisch einen Speedport zur Miete oder zum Kauf angeboten. Das macht die Geräte zur ersten Wahl für Millionen Telekom-Kunden, die sich nicht intensiv mit Netzwerktechnik befassen möchten. Speedport-Router sind auf die Telekom-Infrastruktur abgestimmt: Sie erkennen DSL-, VDSL- und Glasfaseranschlüsse automatisch, unterstützen die Telekom-eigene Mesh-Lösung und lassen sich über die MagentaZuhause App steuern. Die Modellpalette ist überschaubar — im Jahr 2025 stehen vor allem der Speedport Smart 4 für Standardhaushalte und der Speedport Pro Plus für anspruchsvollere Nutzer im Mittelpunkt. Beide Geräte kommen direkt vom Hersteller Telekom und sind speziell für das deutsche Netz optimiert. Wer Wert auf reibungslose Einrichtung, guten Telekom-Support und eine stabile Verbindung legt, ist mit einem Speedport gut beraten — vorausgesetzt, er kennt die Stärken und Grenzen der jeweiligen Modelle.
Ratgeber: Hintergründe und Schritt für Schritt
WLAN-Standards und Geschwindigkeit
Der Speedport Smart 4 unterstützt Wi-Fi 5 (802.11ac) mit Dual-Band-Technik: 2,4 GHz mit bis zu 600 Mbit/s und 5 GHz mit bis zu 1.733 Mbit/s. Das reicht für die meisten Haushalte mit bis zu 250 Mbit/s Internetanschluss problemlos aus. Wer jedoch einen schnelleren Glasfaseranschluss mit 500 Mbit/s oder mehr nutzt, sollte den Speedport Pro Plus in Betracht ziehen. Dieser unterstützt Wi-Fi 6 (802.11ax) mit Tri-Band-Technik — also zwei 5-GHz-Bänder und ein 2,4-GHz-Band — und erreicht im WLAN theoretisch bis zu 4.800 Mbit/s. Praktisch relevanter ist, dass Wi-Fi 6 durch OFDMA und MU-MIMO deutlich effizienter mit vielen gleichzeitigen Geräten umgeht. In einem Haushalt mit 20 oder mehr WLAN-Geräten — Smartphones, Tablets, Smart-TV, Sprachassistenten, smarte Haushaltsgeräte — macht sich das in stabileren Verbindungen und geringeren Latenzen bemerkbar. Beide Modelle unterstützen IPv6, was für die Kompatibilität mit modernen Diensten und Geräten wichtig ist.
Welches Modell passt zu welchem Anschluss
Die Wahl des richtigen Speedport-Modells hängt vor allem von Ihrem Anschlusstyp und der gebuchten Bandbreite ab. Der Speedport Smart 4 ist für DSL- und VDSL-Anschlüsse bis 250 Mbit/s konzipiert und wird von der Telekom standardmäßig zu MagentaZuhause S, M und L angeboten. Er verfügt über einen integrierten VDSL2-Modem und ist damit für klassische Kupferleitungsanschlüsse die naheliegende Wahl. Der Speedport Pro Plus hingegen ist für schnelle VDSL-Anschlüsse ab 250 Mbit/s sowie für Glasfaseranschlüsse (FTTH) ausgelegt. Er bringt keinen integrierten DSL-Modem mit, wird also am ONT (Optical Network Terminal) des Glasfaseranbieters oder an einem separaten Modem betrieben. Für Kabelanschlüsse — etwa über Vodafone oder PŸUR — sind Speedport-Router grundsätzlich nicht geeignet, da sie keinen Kabelmodem integrieren. Hier benötigen Sie entweder einen Kabel-Router des jeweiligen Anbieters oder ein separates Kabelmodem in Kombination mit einem beliebigen Router.
Einrichtung Schritt für Schritt
Die Ersteinrichtung eines Speedport-Routers ist bewusst einfach gehalten. Schließen Sie zunächst das Gerät per DSL-Kabel an die Telefondose an — beim Speedport Smart 4 direkt, beim Pro Plus über einen separaten Splitter oder ONT. Verbinden Sie dann Strom und warten Sie, bis die Power-LED dauerhaft leuchtet. Öffnen Sie auf einem Smartphone oder Laptop den Browser und rufen Sie speedport.ip oder 192.168.2.1 auf. Der Einrichtungsassistent führt Sie durch die Zugangsdaten-Eingabe, WLAN-Konfiguration und Telefonie-Einrichtung. Ihre Zugangsdaten finden Sie im Telekom-Kundencenter oder auf dem Begrüßungsschreiben. Tipp: Ändern Sie beim ersten Login das voreingestellte Router-Passwort (nicht das WLAN-Passwort) auf ein individuelles, starkes Passwort. Das Standard-Passwort steht auf dem Geräteaufkleber und sollte aus Sicherheitsgründen nicht dauerhaft verwendet werden. Die MagentaZuhause App (iOS und Android) bietet alternativ eine geführte Einrichtung per Smartphone und ermöglicht später die Verwaltung von Gastnetz, Kindersicherung und Gerätepriorisierung.
Mesh und Repeater-Erweiterung
Bei größeren Wohnungen oder Häusern mit mehreren Etagen reicht ein einzelner Router oft nicht aus. Die Telekom bietet für Speedport-Router das eigene Mesh-System an, das auf dem WLAN-Standard basiert und nahtlose Übergaben zwischen Accesspoints ermöglicht. Als Erweiterungsgeräte eignen sich die Speedport Smart 4 Mesh-Einheiten sowie die Telekom Speed Home WiFi-Repeater. Die Einrichtung erfolgt per WPS-Taste oder über die Benutzeroberfläche: Neues Gerät in Reichweite des Hauptrouters bringen, WPS-Taste am Router drücken, dann WPS am Repeater — fertig. Im Mesh-Verbund teilen alle Geräte denselben WLAN-Namen (SSID), sodass Ihr Smartphone automatisch zum stärksten Signal wechselt, ohne die Verbindung zu unterbrechen. Wichtig zu wissen: Das Telekom-Mesh funktioniert am besten mit Telekom-eigenen Geräten. Drittanbieter-Repeater lassen sich zwar als einfache WLAN-Verstärker betreiben, integrieren sich aber nicht vollständig ins Mesh. Wer maximale Flexibilität möchte, kann alternativ auf offene Mesh-Systeme wie Fritz!Box-Mesh oder dedizierte Mesh-Systeme von Eero oder TP-Link Deco setzen — diese erfordern dann aber einen separaten Modem-Router der Telekom als Übergabepunkt.
Firmware und Updates
Speedport-Router erhalten ihre Firmware-Updates automatisch über die Telekom-Server. Standardmäßig sind automatische Updates aktiviert — das Gerät prüft regelmäßig auf neue Versionen und installiert diese in der Regel nachts, um den laufenden Betrieb nicht zu stören. Sie können den Update-Status jederzeit unter speedport.ip im Bereich „Einstellungen > Firmware" einsehen. Manuelle Updates sind möglich, aber selten notwendig: Laden Sie die aktuelle Firmware-Datei vom Telekom-Support-Portal herunter und spielen Sie sie über die Weboberfläche ein. Wichtig: Unterbrechen Sie während eines Firmware-Updates niemals die Stromversorgung — das kann das Gerät dauerhaft beschädigen. Automatische Updates haben den Vorteil, dass Sicherheitslücken zeitnah geschlossen werden, ohne dass Sie aktiv werden müssen. Ein Nachteil: Sie haben weniger Kontrolle darüber, wann genau ein Update eingespielt wird. Wer das steuern möchte, kann automatische Updates deaktivieren und manuell aktualisieren — sollte dann aber regelmäßig selbst prüfen, ob neue Versionen verfügbar sind.
Sicherheit: WPA3, Gastnetz und Firewall
Der Speedport Pro Plus unterstützt WPA3 als aktuellen WLAN-Verschlüsselungsstandard — eine deutliche Verbesserung gegenüber dem älteren WPA2, da WPA3 Brute-Force-Angriffe auf das WLAN-Passwort erheblich erschwert. Der Speedport Smart 4 unterstützt WPA2, was für die meisten Heimanwendungen nach wie vor als ausreichend sicher gilt, sofern ein starkes Passwort gewählt wird. Beide Modelle bieten ein separates Gastnetz: Besucher erhalten damit Internetzugang, können aber nicht auf Ihre Heimnetzgeräte — NAS, Drucker, Smart-Home-Geräte — zugreifen. Das Gastnetz lässt sich über die Weboberfläche oder die MagentaZuhause App in wenigen Klicks aktivieren und mit einem eigenen Passwort versehen. Die integrierte Firewall (SPI-Firewall, Stateful Packet Inspection) ist standardmäßig aktiv und schützt vor unerwünschten eingehenden Verbindungen aus dem Internet. Für Heimanwender ist diese Konfiguration in der Regel ausreichend. Wer Portfreigaben für Spieleserver, NAS oder Heimkameras benötigt, kann diese gezielt unter „Heimnetz > Portfreigaben" einrichten — sollte dabei aber nur die tatsächlich benötigten Ports öffnen.
Telefonie, DECT und Smart Home
Ein klassisches Stärkefeld der Speedport-Router ist die integrierte Telefonie. Beide Modelle unterstützen VoIP über den Telekom-Anschluss und bieten DECT-Basisstation-Funktionalität: Sie können bis zu sechs schnurlose DECT-Telefone direkt am Router anmelden, ohne eine separate Basisstation zu benötigen. Analoge Telefone lassen sich über den TAE-Anschluss (beim Smart 4) oder einen analogen Adapter anschließen. Die Telekom-eigene Smart-Home-Plattform Magenta SmartHome lässt sich über die MagentaZuhause App mit dem Speedport verknüpfen. Unterstützte Geräte — Heizkörperthermostate, Zwischenstecker, Türklingeln — werden direkt über den Router gesteuert. Wichtig: Die Smart-Home-Funktionen sind an das Telekom-Ökosystem gebunden. Wer Geräte anderer Hersteller oder Plattformen wie Apple HomeKit, Google Home oder Amazon Alexa nutzen möchte, kann diese zwar über das WLAN einbinden, aber nicht über die Speedport-eigene Smart-Home-Oberfläche verwalten.
Typische Probleme und Lösungen
Das häufigste Problem bei Speedport-Routern ist ein instabiles oder langsames WLAN — meist verursacht durch Kanalüberlastung im 2,4-GHz-Band. Lösung: Wechseln Sie in der WLAN-Konfiguration auf einen weniger genutzten Kanal (1, 6 oder 11) oder aktivieren Sie die automatische Kanalwahl. Im 5-GHz-Band treten solche Probleme seltener auf. Ein weiteres häufiges Problem: Der Router verbindet sich nach einem Stromausfall nicht automatisch neu. Hier hilft in der Regel ein manueller Neustart über die Weboberfläche oder den Reset-Knopf. Falls die Internetverbindung dauerhaft instabil ist, prüfen Sie zunächst die DSL-Leitungsstatistik unter „Internet > Leitungsstatus" — hohe Fehlerratenwerte (CRC-Fehler) deuten auf Leitungsprobleme hin, die der Telekom-Techniker beheben muss. Vergessene Router-Passwörter lassen sich durch einen Hardware-Reset (Reset-Taste 10 Sekunden gedrückt halten) zurücksetzen — dabei gehen alle individuellen Einstellungen verloren. Notieren Sie Ihr Router-Passwort daher an einem sicheren Ort.
Checkliste vor dem Abschluss
Bevor Sie sich entscheiden, empfehlen wir die folgenden Punkte zu prüfen — dauert in der Regel 5–10 Minuten.
- Anschlusstyp klären: DSL/VDSL, Glasfaser oder Kabel — nicht jeder Router passt zu jedem Anschluss.
- Gebuchte Bandbreite prüfen: Speedport Smart 4 für bis zu 250 Mbit/s, Speedport Pro Plus für 500 Mbit/s und mehr.
- Anzahl der WLAN-Geräte im Haushalt zählen: Ab 15–20 Geräten lohnt sich Wi-Fi 6 (Speedport Pro Plus).
- Wohnungsgröße und Gebäudestruktur berücksichtigen: Bei mehr als 100 m² oder mehreren Etagen Mesh-Erweiterung einplanen.
- Miet- oder Kaufmodell abwägen: Mietrouter sind im Tarif enthalten, Kauf lohnt sich bei langen Vertragslaufzeiten.
- Telefonie-Bedarf prüfen: DECT-Telefone können direkt am Speedport angemeldet werden — separate Basisstation entfällt.
- Smart-Home-Pläne berücksichtigen: Telekom Magenta SmartHome läuft nativ auf Speedport; andere Plattformen nur eingeschränkt.
- Router-Passwort beim ersten Login ändern: Standard-Passwort vom Aufkleber ist ein Sicherheitsrisiko.
- Gastnetz aktivieren: Schützt Heimnetzgeräte vor Zugriffen durch Besucher.
- Firmware-Update-Strategie festlegen: Automatische Updates für Sicherheit empfohlen, manuelle Updates für mehr Kontrolle.
- Alternativen prüfen: Fritz!Box bietet mehr Funktionen und ist herstellerunabhängig — lohnt sich für anspruchsvollere Nutzer.
- Kompatibilität mit Drittgeräten klären: Speedport-Mesh funktioniert am besten mit Telekom-eigenen Erweiterungsgeräten.
Alternativen und Abgrenzung
Speedport im Vergleich mit anderen Router-Familien
Wer einen Telekom-Anschluss hat, steht früher oder später vor der Frage: Speedport oder eine Alternative? Die wichtigste Vergleichsgröße ist dabei nicht nur die technische Ausstattung, sondern auch die Kompatibilität mit dem jeweiligen Anschluss und der gewünschte Aufwand bei Einrichtung und Betrieb.
Speedport vs. Fritz!Box (AVM): Die Fritz!Box ist der meistgenutzte Drittanbieter-Router in Deutschland und gilt als Maßstab für Funktionsumfang und Flexibilität. Sie bietet eine deutlich tiefere Konfigurierbarkeit — von detaillierten Portfreigaben über VPN-Server bis hin zu umfangreichem DECT-Management. Fritz!Box-Modelle sind herstellerunabhängig und funktionieren mit DSL, Kabel und Glasfaser. Der Nachteil: Die Einrichtung erfordert etwas mehr technisches Verständnis, und bei Problemen mit dem Telekom-Anschluss verweist der Support gelegentlich auf den Speedport als „offiziell unterstütztes Gerät". Für technisch versierte Nutzer ist die Fritz!Box in den meisten Fällen die leistungsfähigere Wahl.
Speedport vs. Easybox/Connect Box (Vodafone): Vodafone liefert eigene Router — die Connect Box für Kabelanschlüsse — die ähnlich wie der Speedport auf das jeweilige Netz optimiert sind. Ein direkter Vergleich ist nur für Nutzer relevant, die zwischen Telekom- und Vodafone-Anschluss wählen. Beide Geräte sind in ihrer Grundfunktion vergleichbar; die Connect Box bietet für Kabelanschlüsse höhere Downstream-Geschwindigkeiten.
Speedport vs. 1&1 HomeServer: 1&1 setzt auf eigene HomeServer-Router, die ebenfalls eng mit dem Anbieter-Ökosystem verzahnt sind. Technisch sind sie mit dem Speedport Smart 4 vergleichbar; der Funktionsumfang ist ähnlich überschaubar. Beide Geräte richten sich an Nutzer, die eine unkomplizierte Plug-and-Play-Lösung bevorzugen.
Speedport vs. o2 HomeBox: Die o2 HomeBox ist das Pendant für o2-Anschlüsse und bietet ebenfalls eine anbieteroptimierte Einrichtung. Technisch liegt sie auf ähnlichem Niveau wie der Speedport Smart 4; für o2-Glasfaseranschlüsse gibt es neuere Modelle mit Wi-Fi 6.
Fazit: Der Speedport überzeugt durch nahtlose Telekom-Integration, einfache Bedienung und zuverlässigen Support — ist aber in Funktionsumfang und Konfigurierbarkeit gegenüber der Fritz!Box klar im Nachteil. Wer ausschließlich Telekom-Kunde ist und keine besonderen Anforderungen hat, ist mit dem Speedport gut bedient. Wer mehr Kontrolle, bessere Mesh-Optionen oder anbieterunabhängige Nutzung möchte, sollte zur Fritz!Box greifen.
Viele Telekom-Kunden nutzen den Speedport jahrelang mit den Werkseinstellungen — und verschenken damit Potenzial. Zwei Einstellungen lohnen sich fast immer: Erstens, aktivieren Sie das 5-GHz-Band explizit für leistungshungrige Geräte wie Smart-TV oder Gaming-Konsolen. Das 5-GHz-Band ist weniger überlastet als 2,4 GHz und bietet deutlich höhere Durchsatzraten — allerdings auf kürzere Distanzen. Richten Sie dafür am besten zwei separate SSIDs ein (z. B. 'Heimnetz' und 'Heimnetz-5G'), damit Sie gezielt steuern können, welches Gerät welches Band nutzt. Zweitens: Prüfen Sie regelmäßig die Leitungsstatistik unter speedport.ip. Hohe CRC-Fehlerraten oder häufige Verbindungsabbrüche in der DSL-Statistik sind ein frühes Warnsignal für Leitungsprobleme — und wenn Sie diese Daten parat haben, wenn Sie den Telekom-Support anrufen, beschleunigt das die Fehlerdiagnose erheblich.
Häufige Fragen
Ist der Speedport kostenlos beim Telekom-Tarif dabei?
Der Speedport wird bei den meisten MagentaZuhause-Tarifen zur Miete angeboten — die Mietgebühr ist in der Regel im Monatspreis enthalten. Alternativ können Sie den Router kaufen, was sich bei langen Vertragslaufzeiten finanziell lohnen kann. Prüfen Sie beim Vertragsabschluss, ob Miete oder Kauf günstiger ist.
Kann ich einen Speedport auch ohne Telekom-Tarif nutzen?
Technisch ist es möglich, einen Speedport an einem anderen DSL-Anschluss zu betreiben, wenn die Zugangsdaten des anderen Anbieters manuell eingegeben werden. In der Praxis ist die Kompatibilität jedoch nicht garantiert, und der Support des anderen Anbieters wird einen Speedport in der Regel nicht unterstützen. Für Nicht-Telekom-Anschlüsse empfehlen wir einen herstellerunabhängigen Router wie die Fritz!Box.
Was ist der Unterschied zwischen Speedport Smart 4 und Speedport Pro Plus?
Der Speedport Smart 4 unterstützt Wi-Fi 5 und ist für Anschlüsse bis 250 Mbit/s ausgelegt. Der Speedport Pro Plus bietet Wi-Fi 6, Tri-Band-WLAN und ist für schnelle Glasfaser- oder VDSL-Anschlüsse ab 500 Mbit/s geeignet. Für die meisten Standardhaushalte reicht der Smart 4 aus; der Pro Plus lohnt sich bei vielen Geräten oder hohen Bandbreiten.
Wie setze ich den Speedport auf Werkseinstellungen zurück?
Halten Sie die Reset-Taste auf der Rückseite des Routers mit einem spitzen Gegenstand (z. B. Büroklammer) für etwa 10 Sekunden gedrückt, bis die LEDs blinken. Das Gerät startet neu und alle individuellen Einstellungen — WLAN-Passwort, Portfreigaben, Gastnetz — werden auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Das Standard-WLAN-Passwort steht danach wieder auf dem Aufkleber am Gerät.
Unterstützt der Speedport WPA3?
Der Speedport Pro Plus unterstützt WPA3 als aktuellen WLAN-Sicherheitsstandard. Der Speedport Smart 4 unterstützt WPA2, das für Heimanwendungen mit einem starken Passwort nach wie vor als ausreichend sicher gilt. WPA3 bietet zusätzlichen Schutz gegen Brute-Force-Angriffe und ist besonders empfehlenswert, wenn Sie viele Geräte im Netzwerk haben.
Kann ich DECT-Telefone direkt am Speedport anmelden?
Ja, beide Speedport-Modelle verfügen über eine integrierte DECT-Basisstation. Sie können bis zu sechs schnurlose DECT-Telefone direkt am Router anmelden. Eine separate Telefonbasisstation ist dann nicht notwendig. Die Einrichtung erfolgt über die Weboberfläche unter 'Telefonie > DECT'.
Wie richte ich ein Gastnetz am Speedport ein?
Öffnen Sie die Benutzeroberfläche unter speedport.ip, navigieren Sie zu 'Heimnetz > WLAN' und aktivieren Sie das Gastnetz. Vergeben Sie einen eigenen WLAN-Namen (SSID) und ein Passwort für das Gastnetz. Geräte im Gastnetz können auf das Internet zugreifen, aber nicht auf Geräte in Ihrem Heimnetz — das schützt beispielsweise Ihren NAS oder Drucker.
Wie aktualisiere ich die Firmware meines Speedport?
Standardmäßig aktualisiert sich der Speedport automatisch. Sie können den Status unter speedport.ip im Bereich 'Einstellungen > Firmware' prüfen. Für manuelle Updates laden Sie die aktuelle Firmware-Datei vom Telekom-Support-Portal herunter und spielen sie über die Weboberfläche ein. Unterbrechen Sie den Vorgang niemals durch Stromtrennung.
Funktioniert der Speedport auch mit einem Glasfaseranschluss?
Der Speedport Pro Plus ist für Glasfaseranschlüsse (FTTH) geeignet und wird am ONT (Optical Network Terminal) des Glasfaseranbieters angeschlossen. Der Speedport Smart 4 ist primär für DSL/VDSL-Anschlüsse konzipiert und verfügt über einen integrierten DSL-Modem, ist aber für reine Glasfaseranschlüsse weniger geeignet.
Kann ich den Speedport mit einem Mesh-System erweitern?
Ja, Speedport-Router lassen sich mit Telekom-eigenen Mesh-Geräten — Speed Home WiFi-Repeatern oder weiteren Speedport-Einheiten — zu einem Mesh-Netzwerk erweitern. Die Einrichtung erfolgt per WPS-Taste. Drittanbieter-Repeater funktionieren als einfache WLAN-Verstärker, integrieren sich aber nicht vollständig ins Telekom-Mesh.
Was tun, wenn der Speedport keine Internetverbindung aufbaut?
Prüfen Sie zunächst, ob alle Kabel fest eingesteckt sind und die DSL-LED leuchtet. Starten Sie den Router neu (Strom trennen, 30 Sekunden warten, wieder einschalten). Prüfen Sie unter speedport.ip den Leitungsstatus auf Fehlermeldungen. Falls die DSL-LED dauerhaft rot leuchtet, liegt möglicherweise ein Leitungsproblem vor — kontaktieren Sie in diesem Fall den Telekom-Kundendienst.
Ist der Speedport mit Apple HomeKit oder Google Home kompatibel?
Der Speedport selbst ist nicht nativ mit Apple HomeKit oder Google Home kompatibel. Smart-Home-Geräte dieser Plattformen können jedoch über das WLAN des Speedport betrieben werden. Die Telekom-eigene Smart-Home-Plattform Magenta SmartHome ist hingegen direkt in die Speedport-Oberfläche integriert.
Wie viele Geräte kann ich gleichzeitig mit dem Speedport verbinden?
Der Speedport Smart 4 unterstützt theoretisch bis zu 50 gleichzeitig verbundene Geräte, der Speedport Pro Plus durch Wi-Fi 6 und Tri-Band-Technik noch mehr. In der Praxis hängt die tatsächliche Performance von der Bandbreite der einzelnen Geräte und der Qualität des WLAN-Empfangs ab. Bei sehr vielen Geräten empfiehlt sich der Pro Plus oder eine Mesh-Erweiterung.
Fachbegriffe kurz erklärt
Aktueller WLAN-Standard mit verbesserter Effizienz bei vielen gleichzeitigen Geräten. Nutzt OFDMA und MU-MIMO, um Bandbreite intelligenter zu verteilen. Bietet gegenüber Wi-Fi 5 vor allem in dicht belegten Netzwerken Vorteile bei Stabilität und Latenz.
Netzwerktopologie, bei der mehrere WLAN-Accesspoints denselben Netzwerknamen teilen und nahtlose Übergaben ermöglichen. Geräte wechseln automatisch zum stärksten Signal, ohne die Verbindung zu unterbrechen. Ideal für große Wohnflächen oder Häuser mit mehreren Etagen.
Digital Enhanced Cordless Telecommunications — Funkstandard für schnurlose Telefone. Speedport-Router integrieren eine DECT-Basisstation, sodass bis zu sechs schnurlose Telefone direkt am Router angemeldet werden können, ohne separate Basisstation.
Nachfolger des Internetprotokolls IPv4 mit deutlich größerem Adressraum. Moderne Router und Anschlüsse unterstützen IPv6 parallel zu IPv4 (Dual-Stack). Wichtig für die Kompatibilität mit aktuellen Diensten und Geräten.
Aktueller WLAN-Sicherheitsstandard (Wi-Fi Protected Access 3). Schützt besser vor Brute-Force-Angriffen auf das WLAN-Passwort als der Vorgänger WPA2. Wird vom Speedport Pro Plus unterstützt.
Stateful Packet Inspection — Firewall-Technik, die den Zustand aktiver Netzwerkverbindungen überwacht und unerwünschte eingehende Verbindungen aus dem Internet blockiert. In Speedport-Routern standardmäßig aktiv.
Very High Speed Digital Subscriber Line 2 — DSL-Variante für hohe Bandbreiten über Kupferleitungen, typischerweise bis zu 250 Mbit/s. Der Speedport Smart 4 verfügt über einen integrierten VDSL2-Modem.
Gerät, das am Ende einer Glasfaserleitung sitzt und das optische Signal in ein Ethernet-Signal umwandelt. Der Speedport Pro Plus wird direkt am ONT angeschlossen und benötigt keinen eigenen Glasfaser-Modem.
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