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Telekom DSL

MagentaZuhause — VDSL bis 250 Mbit/s

Alle Telekom DSL-Tarife

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250/40 Mbit/s · Power-User & Homeoffice
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DSL bei Telekom - Was Sie wissen sollten

DSL nutzt die vorhandene Telefon-Kupferleitung. Telekom bietet hier VDSL mit Super-Vectoring bis 250 Mbit/s. DSL ist die flächendeckendste Technologie in Deutschland - fast jeder Haushalt kann sie nutzen.

Die Telekom ist mit Abstand der größte DSL-Anbieter in Deutschland — und das nicht ohne Grund. Wer einen Telekom-DSL-Tarif bucht, nutzt das bundesweit dichteste Kupfer- und Glasfasernetz, das in Jahrzehnten aufgebaut wurde. Unter der Marke MagentaZuhause bietet die Telekom VDSL-Anschlüsse mit bis zu 250 Mbit/s im Download an, ergänzt durch Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 40 Mbit/s. Damit ist die Telekom besonders für Haushalte interessant, die in Regionen leben, in denen Kabelanschlüsse oder Glasfaser noch nicht verfügbar sind — also für einen erheblichen Teil der deutschen Bevölkerung.

Was die Telekom von anderen DSL-Anbietern unterscheidet, ist vor allem die Netzinfrastruktur: Da die Telekom das eigene Leitungsnetz betreibt, hat sie direkten Einfluss auf Entstörung, Wartung und Ausbau. Störungen lassen sich dadurch häufig schneller beheben als bei Resellern, die auf fremde Infrastruktur angewiesen sind. Hinzu kommt ein flächendeckendes Servicenetz mit Technikern vor Ort — ein Vorteil, den günstigere Anbieter selten bieten können.

Die MagentaZuhause-Tarife sind modular aufgebaut: Sie wählen eine Geschwindigkeitsstufe, entscheiden sich optional für Zusatzpakete wie MagentaTV oder ein Mobilfunk-Bundle und erhalten dazu den WLAN-Router Speedport als Leihgerät. Für Familien mit mehreren Nutzern, Heimarbeiter oder Gamer, die auf stabile Verbindungen angewiesen sind, ist das ein durchdachtes Gesamtpaket — auch wenn der Preis im Marktvergleich eher im oberen Segment liegt. Wer Verlässlichkeit und Service über den günstigsten Preis stellt, findet bei der Telekom einen der stärksten DSL-Anbieter am Markt.

Ratgeber: Hintergründe und Schritt für Schritt

Verfügbarkeit & Ausbaugebiete

Die Telekom versorgt nach eigenen Angaben rund 34 Millionen Haushalte mit ihrem DSL- und VDSL-Netz — das ist die größte Reichweite aller deutschen Festnetzanbieter. Gerade in ländlichen Regionen, Kleinstädten und Randlagen ist die Telekom oft der einzige Anbieter, der überhaupt einen schnellen Breitbandanschluss ermöglicht. Kabelanbieter wie Vodafone oder PŸUR sind auf ihr jeweiliges Kabelnetz beschränkt, das vor allem in Städten und Ballungsräumen ausgebaut ist. Die Telekom hingegen hat durch ihr historisch gewachsenes Kupfernetz eine nahezu flächendeckende Präsenz.

Die tatsächlich verfügbare Geschwindigkeit hängt jedoch stark vom Standort ab. VDSL mit 250 Mbit/s ist nur dort möglich, wo die Telekom sogenannte Kabelverzweiger mit Glasfaser erschlossen hat — das Prinzip nennt sich FTTC (Fiber to the Curb). In Gebieten ohne diesen Ausbau sind nur niedrigere ADSL-Geschwindigkeiten von 16 oder 50 Mbit/s realisierbar. Bevor Sie einen Tarif buchen, sollten Sie daher unbedingt die Verfügbarkeitsprüfung auf der Telekom-Website oder direkt auf dslvertrag.de nutzen. Geben Sie Ihre vollständige Adresse inklusive Hausnummer ein — die Ergebnisse können selbst innerhalb einer Straße variieren.

Ein wichtiger Hinweis: Die Telekom baut ihr Netz kontinuierlich aus und erschließt laufend neue Gebiete mit VDSL oder sogar Glasfaser (FTTH). Wenn heute nur 50 Mbit/s verfügbar sind, kann das in 12 bis 24 Monaten bereits anders aussehen. Fragen Sie beim Abschluss nach, ob ein Upgrade-Recht im Vertrag enthalten ist.

Geschwindigkeit & Technik

Die Telekom bietet im DSL-Segment aktuell vier Tarifstufen unter dem Namen MagentaZuhause an. Die Einstiegsstufe liefert 16 Mbit/s im Download und eignet sich für Einzelpersonen oder Haushalte mit geringem Datenvolumen. Die mittlere Stufe mit 50 Mbit/s deckt den Alltag von zwei bis drei Personen gut ab — Streaming in HD, Videotelefonie und normales Surfen laufen damit problemlos parallel. Die 100-Mbit/s-Stufe ist für Familien mit mehreren gleichzeitigen Nutzern konzipiert, während der Spitzentarif mit 250 Mbit/s auch anspruchsvolle Anwendungen wie 4K-Streaming auf mehreren Geräten, Cloud-Gaming oder regelmäßige große Up- und Downloads komfortabel ermöglicht.

Technisch basiert das Telekom-DSL-Netz auf VDSL2 mit Vectoring. Vectoring ist eine Entstörungstechnik, die Übersprechen zwischen benachbarten Kupferleitungen reduziert und so höhere Geschwindigkeiten auf der letzten Meile ermöglicht. In Gebieten mit Super-Vectoring erreicht die Telekom sogar bis zu 250 Mbit/s auf Kupferleitungen — ohne dass ein Glasfaseranschluss bis ins Haus nötig ist.

Die Upload-Geschwindigkeit beträgt bei den meisten Tarifen 10 bis 40 Mbit/s. Wer regelmäßig große Dateien hochlädt, Videokonferenzen führt oder im Homeoffice auf Unternehmensserver zugreift, sollte die Upload-Rate bei der Tarifwahl berücksichtigen. Beim 250-Mbit/s-Tarif sind bis zu 40 Mbit/s Upload möglich — für die meisten Heimanwender ausreichend, für professionelle Anforderungen aber möglicherweise ein Engpass.

Wichtig: Die angegebenen Geschwindigkeiten sind technische Maximalwerte. Die tatsächliche Leistung hängt von der Leitungslänge zwischen Ihrem Anschluss und dem nächsten Kabelverzweiger ab. Die Telekom ist laut Bundesnetzagentur verpflichtet, Ihnen die minimal, normal und maximal erreichbare Geschwindigkeit vor Vertragsabschluss transparent mitzuteilen.

Hardware & Router

Zum MagentaZuhause-Tarif erhalten Sie standardmäßig einen Speedport-Router der Telekom als Leihgerät. Aktuell wird meist der Speedport Smart 4 oder ein vergleichbares Modell bereitgestellt. Diese Router sind speziell auf das Telekom-Netz abgestimmt, unterstützen WLAN 6 (802.11ax) und bieten eine einfache Einrichtung über die MagentaZuhause App. Für die meisten Haushalte ist der mitgelieferte Router vollkommen ausreichend.

Das Leihgerät bleibt Eigentum der Telekom. Sie zahlen keine separate Miete, der Preis ist im Monatsbeitrag enthalten. Bei einem Defekt, der nicht durch eigenes Verschulden entstanden ist, tauscht die Telekom das Gerät kostenlos aus. Am Ende des Vertrags geben Sie den Router zurück — vergessen Sie das nicht, da sonst eine Gebühr anfällt.

Möchten Sie einen eigenen Router verwenden, ist das grundsätzlich möglich. Die Telekom stellt die notwendigen Zugangsdaten (VDSL-Zugangsdaten, VLAN-ID) bereit. Gängige Modelle wie die FRITZ!Box 7590 oder 7690 von AVM funktionieren zuverlässig im Telekom-Netz und bieten oft erweiterte Funktionen wie detaillierte Netzwerkstatistiken, VPN-Zugang oder eine bessere WLAN-Abdeckung durch Mesh-Systeme. Wenn Sie eine FRITZ!Box nutzen möchten, sollten Sie beim Vertragsabschluss explizit darauf hinweisen, dass Sie keinen Speedport benötigen — so vermeiden Sie unnötigen Versand und Rückgabeaufwand.

Für größere Wohnungen oder Häuser empfiehlt sich ein Mesh-WLAN-System. Die Telekom bietet dazu eigene Speed Home WiFi-Einheiten an, die sich nahtlos in das Speedport-System integrieren. Alternativ sind Mesh-Systeme von Drittanbietern wie Eero, Google Nest oder TP-Link Deco kompatibel, sofern sie per LAN-Kabel oder als Access Point betrieben werden.

Vertragsdetails

Die MagentaZuhause-Tarife der Telekom werden standardmäßig mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten angeboten. Nach Ablauf dieser Laufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen Monat, sofern Sie nicht kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Ende der Mindestlaufzeit oder zum Ende jedes Verlängerungsmonats.

Seit der Reform des Telekommunikationsgesetzes (TKG) 2022 haben Sie als Verbraucher nach Ablauf der 24-monatigen Mindestlaufzeit das Recht, den Vertrag monatlich zu kündigen — auch wenn er sich bereits verlängert hat. Das gibt Ihnen mehr Flexibilität, falls sich Ihre Situation ändert oder ein besseres Angebot auf den Markt kommt.

Die Telekom bietet gelegentlich auch kürzere Laufzeiten oder Flex-Tarife an, die jedoch in der Regel teurer sind. Für die meisten Haushalte ist der 24-Monats-Vertrag die wirtschaftlichere Wahl, sofern Sie nicht in absehbarer Zeit umziehen.

Bei einem Umzug innerhalb Deutschlands hat die Telekom eine Mitnahmepflicht: Sie muss Ihnen den Anschluss am neuen Wohnort zu denselben Konditionen bereitstellen, sofern das technisch möglich ist. Ist das nicht möglich, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Beachten Sie, dass für die Umzugsleistung eine Bearbeitungsgebühr anfallen kann.

Die monatlichen Kosten setzen sich aus dem Grundpreis und gegebenenfalls Kosten für Zusatzoptionen zusammen. Achten Sie auf Aktionspreise: Häufig gilt ein reduzierter Preis nur für die ersten 6 oder 12 Monate, danach steigt der Beitrag auf den regulären Preis. Lesen Sie das Kleingedruckte sorgfältig, bevor Sie unterschreiben.

Tipps zur Tarifwahl

Die richtige Tarifstufe hängt von Ihrer tatsächlichen Nutzung ab. Als Faustregel gilt: Für jeden gleichzeitigen 4K-Stream benötigen Sie etwa 25 Mbit/s, für HD-Streaming rund 5 bis 8 Mbit/s. Videokonferenzen in guter Qualität erfordern etwa 5 Mbit/s symmetrisch. Addieren Sie den Bedarf aller Haushaltsmitglieder zu Stoßzeiten, und wählen Sie eine Stufe, die mindestens 20 Prozent darüber liegt — als Puffer für Schwankungen.

Ein-Personen-Haushalt mit normalem Surfverhalten: 50 Mbit/s sind ausreichend. Familie mit drei bis vier Personen, mehreren Streaminggeräten und einem Homeoffice-Arbeitsplatz: 100 Mbit/s sind empfehlenswert, 250 Mbit/s bieten komfortablen Spielraum. Gamer sollten weniger auf die Bandbreite als auf die Latenz (Ping) achten — VDSL-Anschlüsse der Telekom liegen typischerweise bei 10 bis 20 ms, was für die meisten Online-Spiele akzeptabel ist.

Prüfen Sie vor dem Abschluss, ob Glasfaser (FTTH) in Ihrer Straße bereits verfügbar oder in naher Zukunft geplant ist. Ein Glasfaseranschluss bietet langfristig höhere Geschwindigkeiten, symmetrische Datenraten und zukunftssichere Infrastruktur. Wenn Glasfaser in den nächsten 12 Monaten kommt, könnte es sinnvoll sein, nur einen 12-Monats-Vertrag zu wählen oder auf ein Flex-Angebot zu setzen — auch wenn das kurzfristig teurer ist.

Nutzen Sie Bundles mit Bedacht. MagentaTV oder ein kombiniertes Mobilfunk-Paket können sich lohnen, wenn Sie die Leistungen ohnehin benötigen. Rechnen Sie aber genau nach: Manchmal ist es günstiger, Mobilfunk und Internet separat zu buchen, als sich an ein Bundle zu binden.

Checkliste vor dem Abschluss

Bevor Sie sich entscheiden, empfehlen wir die folgenden Punkte zu prüfen — dauert in der Regel 5–10 Minuten.

  • Verfügbarkeitsprüfung mit vollständiger Adresse (inkl. Hausnummer) durchführen, bevor Sie einen Tarif auswählen.
  • Tatsächlich erreichbare Mindest-, Normal- und Maximalgeschwindigkeit vom Anbieter schriftlich bestätigen lassen.
  • Aktionspreise prüfen: Gilt der beworbene Monatspreis nur für die ersten 6 oder 12 Monate? Regulären Preis nach Aktionszeitraum notieren.
  • Gesamtkosten über die Mindestlaufzeit (24 Monate) berechnen, inklusive Einrichtungsgebühr und Versandkosten für den Router.
  • Prüfen, ob Glasfaser (FTTH) in Ihrer Straße bereits verfügbar oder in den nächsten 12 Monaten geplant ist — ggf. kürzere Laufzeit wählen.
  • Mitgelieferten Speedport-Router auf Eignung prüfen oder eigenen Router (z. B. FRITZ!Box) einplanen und Zugangsdaten anfordern.
  • Umzugsregelung klären: Gilt der Tarif am neuen Wohnort zu denselben Konditionen? Sonderkündigungsrecht bei Nichtverfügbarkeit bestätigen lassen.
  • Zusatzoptionen wie MagentaTV oder Mobilfunk-Bundle nur buchen, wenn Sie diese Leistungen tatsächlich benötigen und der Gesamtpreis günstiger ist als Einzelbuchung.
  • Kündigungsfrist notieren: Ein Monat vor Ende der Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar.
  • Rückgabepflicht des Leihrouters am Vertragsende im Kalender vormerken, um Rückgabegebühren zu vermeiden.
  • Servicezeiten und Entstörungs-Hotline der Telekom prüfen — relevant für den Fall einer Störung außerhalb der Geschäftszeiten.
  • Widerrufsrecht von 14 Tagen nach Vertragsabschluss nutzen, falls sich die tatsächliche Leistung erheblich von den Angaben unterscheidet.

Alternativen und Abgrenzung

Im DSL-Segment konkurriert die Telekom vor allem mit 1&1 und o2, die beide ebenfalls DSL-Anschlüsse über das Telekom-Netz oder eigene Infrastruktur anbieten. Ein direkter Vergleich zeigt deutliche Unterschiede in Preis, Service und Leistungsumfang.

Telekom vs. 1&1 DSL: 1&1 nutzt für seine DSL-Anschlüsse in weiten Teilen Deutschlands das Netz der Telekom als Vorleistungsprodukt. Das bedeutet: Die physische Leitung ist dieselbe, aber der Service und die Entstörung laufen über 1&1. In der Praxis berichten Kunden bei Störungen häufig von längeren Wartezeiten, da 1&1 zunächst mit der Telekom koordinieren muss. Der Preisvorteil bei 1&1 ist real — oft liegen die Tarife 5 bis 10 Euro pro Monat unter dem Telekom-Niveau. Wer bereit ist, bei Störungen etwas mehr Geduld aufzubringen, kann mit 1&1 sparen. Wer schnelle Entstörung und direkten Technikereinsatz priorisiert, ist bei der Telekom besser aufgehoben.

Telekom vs. o2 DSL: o2 betreibt im DSL-Bereich ebenfalls ein eigenes Netz, das jedoch eine deutlich geringere Reichweite als das der Telekom hat. In ländlichen Regionen ist o2 DSL oft gar nicht verfügbar. Wo o2 verfügbar ist, sind die Preise wettbewerbsfähig, und das Unternehmen hat in den letzten Jahren seine Servicequalität verbessert. Für Bestandskunden mit o2-Mobilfunkvertrag gibt es attraktive Kombiangebote. Die Telekom punktet jedoch mit ihrer flächendeckenden Verfügbarkeit und dem direkten Netzbetrieb.

Telekom vs. Vodafone DSL: Vodafone bietet DSL primär in Regionen an, in denen kein Kabelnetz vorhanden ist, und setzt dabei ebenfalls auf Vorleistungsprodukte. Das eigentliche Stärkefeld von Vodafone ist das Kabelnetz. Im reinen DSL-Vergleich hat die Telekom die Nase vorn — sowohl bei Verfügbarkeit als auch bei der Netzqualität im ländlichen Raum.

Fazit: Die Telekom ist im DSL-Segment der Platzhirsch. Sie zahlen einen Aufpreis, erhalten dafür aber das direkteste Netz, den schnellsten Entstördienst und die breiteste Verfügbarkeit. Wer primär nach dem günstigsten Preis sucht und in einem gut versorgten Gebiet wohnt, findet bei 1&1 oder o2 interessante Alternativen — sollte aber die potenziell längeren Reaktionszeiten bei Störungen einkalkulieren.

💭
Aus unserer Redaktion

Unsere redaktionelle Empfehlung: Wenn Sie in einem Gebiet leben, in dem die Telekom 100 oder 250 Mbit/s anbietet, und Wert auf zuverlässigen Service sowie schnelle Entstörung legen, ist der MagentaZuhause-Tarif mit 100 Mbit/s für die meisten Haushalte der beste Kompromiss aus Preis und Leistung. Er deckt den Alltag von drei bis vier Personen komfortabel ab und lässt genug Puffer für Stoßzeiten. Den 250-Mbit/s-Tarif empfehlen wir nur, wenn Sie regelmäßig mehrere 4K-Streams gleichzeitig nutzen, intensiv Cloud-Gaming betreiben oder im Homeoffice auf große Datenmengen angewiesen sind. Wer hingegen allein lebt und hauptsächlich surft und streamt, ist mit dem 50-Mbit/s-Tarif gut bedient und spart monatlich spürbar. Wichtig: Prüfen Sie vor dem Abschluss immer, ob Glasfaser in Ihrer Straße in den nächsten 12 bis 18 Monaten verfügbar wird — in diesem Fall lohnt es sich, die Laufzeit bewusst kurz zu halten oder gezielt nach einem Upgrade-Recht zu fragen.

Häufige Fragen

Welche DSL-Geschwindigkeiten bietet die Telekom im Jahr 2025 an?

Die Telekom bietet unter der Marke MagentaZuhause aktuell vier VDSL-Tarifstufen an: 16, 50, 100 und 250 Mbit/s im Download. Die tatsächlich verfügbare Geschwindigkeit hängt von Ihrem Standort und der Leitungslänge zum nächsten Kabelverzweiger ab. Welche Stufe bei Ihnen möglich ist, zeigt die Verfügbarkeitsprüfung mit Ihrer genauen Adresse.

Ist Telekom DSL überall in Deutschland verfügbar?

Die Telekom hat mit rund 34 Millionen versorgten Haushalten die größte DSL-Reichweite aller deutschen Anbieter. Dennoch ist nicht jede Geschwindigkeitsstufe überall verfügbar. In manchen ländlichen Gebieten sind nur ältere ADSL-Geschwindigkeiten von 16 Mbit/s realisierbar. Eine genaue Verfügbarkeitsprüfung mit vollständiger Adresse ist daher unerlässlich, bevor Sie einen Tarif buchen.

Was ist der Unterschied zwischen DSL und VDSL bei der Telekom?

ADSL (ältere Technologie) erreicht maximal 16 Mbit/s im Download. VDSL2 mit Vectoring, das die Telekom heute standardmäßig einsetzt, ermöglicht bis zu 100 Mbit/s, mit Super-Vectoring sogar bis zu 250 Mbit/s. Beide Technologien nutzen Kupferleitungen, unterscheiden sich aber in der Signalverarbeitung und der nutzbaren Frequenzbandbreite. Im Alltag buchen Sie einfach einen MagentaZuhause-Tarif — die Telekom schaltet automatisch die bestmögliche Technologie für Ihren Anschluss.

Welchen Router bekomme ich bei einem Telekom-DSL-Tarif?

Standardmäßig erhalten Sie einen Speedport-Router der Telekom als Leihgerät, aktuell meist den Speedport Smart 4. Dieser unterstützt WLAN 6 und ist auf das Telekom-Netz abgestimmt. Das Gerät bleibt Eigentum der Telekom und muss am Vertragsende zurückgegeben werden. Alternativ können Sie einen eigenen Router wie eine FRITZ!Box verwenden — die Telekom stellt Ihnen auf Anfrage die notwendigen Zugangsdaten bereit.

Kann ich meinen Telekom-DSL-Vertrag bei einem Umzug mitnehmen?

Ja. Die Telekom ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen den Anschluss am neuen Wohnort zu denselben Konditionen bereitzustellen, sofern das technisch möglich ist. Ist das nicht der Fall, steht Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu. Für die Umzugsleistung kann eine Bearbeitungsgebühr anfallen. Melden Sie Ihren Umzug möglichst frühzeitig — idealerweise sechs bis acht Wochen vor dem Umzugstermin.

Wie lange ist die Mindestlaufzeit bei Telekom MagentaZuhause?

Die Standardlaufzeit beträgt 24 Monate. Nach Ablauf verlängert sich der Vertrag monatlich und ist dann mit einer Frist von einem Monat kündbar. Seit der TKG-Reform 2022 haben Sie nach Ende der Mindestlaufzeit explizit das Recht zur monatlichen Kündigung. Gelegentlich bietet die Telekom auch kürzere Laufzeiten oder Flex-Tarife an, die jedoch meist teurer sind.

Was kostet ein Telekom-DSL-Tarif im Monat?

Die Preise variieren je nach Tarifstufe und aktuellen Aktionen. Erfahrungsgemäß liegen die MagentaZuhause-Tarife im oberen Preissegment des Marktes. Achten Sie auf Aktionspreise, die häufig nur für die ersten 6 bis 12 Monate gelten — danach steigt der Beitrag auf den regulären Preis. Die genauen aktuellen Preise finden Sie auf dslvertrag.de oder direkt bei der Telekom. Vergleichen Sie stets den Gesamtpreis über 24 Monate, nicht nur den Einstiegspreis.

Ist die Telekom bei Störungen schneller als andere Anbieter?

Da die Telekom das eigene Netz betreibt, kann sie Störungen in der Regel schneller beheben als Reseller wie 1&1, die bei Netzproblemen zunächst mit der Telekom koordinieren müssen. Die Telekom verfügt über ein bundesweites Technikernetz und eine 24/7-Entstörungs-Hotline. In der Praxis berichten Telekom-Kunden im Vergleich zu Resellern häufig von kürzeren Ausfallzeiten — eine Garantie gibt es jedoch nicht.

Kann ich bei der Telekom DSL und Mobilfunk kombinieren?

Ja. Die Telekom bietet sogenannte MagentaEINS-Bundles an, bei denen Sie DSL und Mobilfunk kombinieren und dabei Rabatte auf beide Verträge erhalten. Das lohnt sich vor allem, wenn Sie bereits Telekom-Mobilfunkkunde sind oder planen, zu wechseln. Rechnen Sie den Gesamtpreis sorgfältig durch — manchmal sind separate Verträge bei verschiedenen Anbietern günstiger als ein Bundle.

Was passiert, wenn ich den Leihrouter nicht zurückgebe?

Geben Sie den Speedport-Router nach Vertragsende nicht zurück, stellt die Telekom Ihnen den Wiederbeschaffungswert des Geräts in Rechnung. Dieser kann je nach Modell zwischen 100 und 200 Euro betragen. Bewahren Sie die Originalverpackung auf und senden Sie das Gerät rechtzeitig zurück — am besten mit Sendungsverfolgung, damit Sie einen Nachweis haben.

Lohnt sich Telekom DSL, wenn bald Glasfaser in meiner Straße kommt?

Wenn Glasfaser (FTTH) in den nächsten 12 Monaten in Ihrer Straße verfügbar wird, sollten Sie die Vertragslaufzeit sorgfältig abwägen. Ein 24-Monats-DSL-Vertrag bindet Sie auch dann, wenn Glasfaser verfügbar wird — außer Sie haben ein vertraglich vereinbartes Upgrade-Recht. Fragen Sie vor Abschluss explizit nach Glasfaser-Upgrademöglichkeiten oder wählen Sie einen kürzeren Tarif, auch wenn dieser etwas teurer ist.

Wie hoch ist der Upload bei Telekom VDSL?

Die Upload-Geschwindigkeit variiert je nach Tarifstufe: Beim 50-Mbit/s-Tarif sind es typischerweise 10 Mbit/s, beim 100-Mbit/s-Tarif 20 Mbit/s und beim 250-Mbit/s-Tarif bis zu 40 Mbit/s. Für Videokonferenzen, Homeoffice und gelegentliche Datei-Uploads reicht das in der Regel aus. Wer regelmäßig große Datenmengen hochlädt oder professionell arbeitet, sollte prüfen, ob ein Glasfaseranschluss mit symmetrischen Geschwindigkeiten sinnvoller wäre.

Gibt es bei der Telekom ein Widerrufsrecht nach Vertragsabschluss?

Ja. Bei online oder telefonisch abgeschlossenen Verträgen gilt das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsabschluss. Innerhalb dieser Frist können Sie ohne Angabe von Gründen zurücktreten. Wenn der Anschluss bereits aktiviert wurde und Sie widerrufen, kann die Telekom eine anteilige Vergütung für die bereits erbrachte Leistung verlangen. Nutzen Sie das Widerrufsrecht schriftlich und per Einschreiben.

Fachbegriffe kurz erklärt

VDSL2

Very High Speed Digital Subscriber Line 2 — eine Weiterentwicklung des klassischen DSL-Standards, die auf herkömmlichen Kupferleitungen Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s ermöglicht. In Kombination mit Vectoring oder Super-Vectoring sind bis zu 250 Mbit/s erreichbar. Die Telekom setzt VDSL2 flächendeckend als Basis ihrer MagentaZuhause-Tarife ein.

Vectoring

Eine Entstörungstechnik für VDSL-Leitungen, die elektromagnetische Übersprechen zwischen benachbarten Kupferleitungen im Kabelbündel aktiv kompensiert. Dadurch können höhere Geschwindigkeiten und stabilere Verbindungen auf der letzten Meile erreicht werden. Super-Vectoring erweitert das Frequenzspektrum und ermöglicht bis zu 250 Mbit/s.

FTTC (Fiber to the Curb)

Glasfaser bis zum Kabelverzweiger — ein Netzausbaumodell, bei dem Glasfaserleitungen bis zum Verteilerkasten am Straßenrand verlegt werden. Die letzte Meile zum Haushalt überbrückt weiterhin Kupferkabel. Dieses Modell bildet die technische Grundlage für VDSL mit Vectoring und Super-Vectoring und ist die aktuell häufigste Ausbauform im Telekom-Netz.

Speedport

Die eigene Router-Produktlinie der Deutschen Telekom, die speziell für den Einsatz im Telekom-Netz entwickelt und optimiert wurde. Speedport-Router werden als Leihgeräte zu MagentaZuhause-Tarifen bereitgestellt. Aktuelle Modelle wie der Speedport Smart 4 unterstützen WLAN 6 und lassen sich über die MagentaZuhause App verwalten.

MagentaEINS

Ein Kombiangebot der Telekom, das einen Festnetz-/DSL-Tarif mit einem Mobilfunkvertrag verknüpft. Kunden, die beide Produkte bei der Telekom buchen, erhalten Rabatte auf den monatlichen Grundpreis beider Verträge. Die Höhe des Rabatts hängt von den gewählten Tarifstufen ab.

Leitungslänge

Die physische Distanz zwischen dem Anschluss eines Haushalts und dem nächsten Kabelverzweiger oder der Vermittlungsstelle. Je länger die Kupferleitung, desto stärker das Signaldämpfung und desto geringer die erreichbare Maximalgeschwindigkeit. Bei VDSL sind Leitungslängen von unter 500 Metern ideal; ab etwa 1.500 Metern sinkt die erreichbare Geschwindigkeit deutlich.

Entstörungs-SLA

Service Level Agreement für die Entstörung — eine vertragliche Vereinbarung, in der die maximale Reaktions- und Behebungszeit bei Störungen festgelegt wird. Im Privatkunden-Segment gibt es bei der Telekom keine expliziten SLAs wie im Geschäftskundenbereich, aber gesetzliche Mindestanforderungen der Bundesnetzagentur gelten. Netzinhaber wie die Telekom können Störungen in der Regel schneller beheben als Reseller.

Weitere Begriffe finden Sie in unserem DSL-Glossar.

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