Tarif auf einen Blick
| Anbieter | Vodafone |
|---|---|
| Tarifname | GigaZuhause 600 Fiber |
| Anschlussart | ⚡ Glasfaser |
| Geschwindigkeit (max.) | 600/300 Mbit/s |
| Datenvolumen | unbegrenzt (Flatrate) |
| Festnetz-Telefonie | Flatrate ins deutsche Festnetz inklusive |
| Router | WLAN-Router inklusive |
| Mindestvertragslaufzeit | 24 Monate |
| Bereitstellungspreis | 39,99 € |
| Aktionshinweis | Beliebtester Glasfaser-Tarif |
| Aktionspreis | 34,99 €/Monat (Monate 1–6) |
| Normalpreis | 44,99 €/Monat (ab Monat 7) |
Preisstruktur im Überblick
Pflichtdokumente gemäß §54 TKG
Gesetzlich vorgeschriebene Informationen vor Vertragsabschluss — Produktinformationsblatt und Vorvertragliche Zusammenfassung direkt vom Anbieter Vodafone.
Was ist im Tarif enthalten?
Der Vodafone GigaZuhause 1000 Fiber richtet sich an Haushalte, die dauerhaft hohe Bandbreiten benötigen – und zwar in beide Richtungen. Mit 1.000 Mbit/s im Download und 500 Mbit/s im Upload gehört dieser Tarif zu den leistungsstärksten Glasfaserangeboten im deutschen Privatkundenmarkt. Konkret bedeutet das: Eine 4K-Filmdatei mit 50 GB ist in unter sieben Minuten heruntergeladen, ein großes Backup in die Cloud dauert entsprechend kurz.
Geeignet ist der Tarif vor allem für Mehrpersonenhaushalte, in denen gleichzeitig gestreamt, gezockt, im Homeoffice gearbeitet und Videoanrufe geführt werden – ohne dass sich die Nutzer gegenseitig ausbremsen. Auch Selbstständige und Freiberufler, die regelmäßig große Dateien hochladen oder auf Cloud-Dienste angewiesen sind, profitieren vom ungewöhnlich hohen Upload-Wert von 500 Mbit/s. Dieser Wert ist bei Kabel- oder DSL-Tarifen gleicher Preisklasse selten zu finden.
Voraussetzung für den Abschluss ist ein ausgebautes Glasfasernetz von Vodafone an Ihrer Adresse. Das Unternehmen setzt dabei auf sein eigenes Kabelnetz, das in vielen Regionen auf FTTH (Fiber to the Home) oder FTTB (Fiber to the Building) umgestellt wurde. Die Verfügbarkeit sollten Sie daher vor dem Abschluss unbedingt prüfen – nicht jede Adresse ist bereits angeschlossen. Wer die technischen Voraussetzungen erfüllt, bekommt hier einen Anschluss, der für die nächsten Jahre ausreichend dimensioniert ist.
Ratgeber: Hintergründe und Schritt für Schritt
Leistungsumfang im Detail
Der GigaZuhause 1000 Fiber liefert laut Produktdatenblatt eine maximale Downloadgeschwindigkeit von 1.000 Mbit/s und einen maximalen Upload von 500 Mbit/s. Die „normalerweise verfügbare" Geschwindigkeit, die Vodafone gemäß der Transparenzverordnung ausweisen muss, liegt im Download bei 800 Mbit/s und im Upload bei 400 Mbit/s – das sind die Werte, mit denen Sie im Alltag realistisch rechnen können. Die Mindestgeschwindigkeit beträgt laut Produktinformationsblatt 100 Mbit/s im Download.
Im Tarif enthalten ist ein Internetzugang ohne Datenlimit – es gibt keine Drosselung nach einem bestimmten Volumen. Telefonie ist im Grundtarif nicht automatisch enthalten; wer eine Festnetznummer benötigt, muss diese separat hinzubuchen oder einen kombinierten Tarif wählen. Vodafone bietet entsprechende Optionen an, die den monatlichen Preis erhöhen.
Der Tarif läuft über das Glasfasernetz von Vodafone. Je nach Region handelt es sich dabei um FTTH (Glasfaser direkt bis in die Wohnung) oder FTTB (Glasfaser bis ins Gebäude, letztes Stück als Koaxialkabel). In beiden Fällen sind die beworbenen Geschwindigkeiten technisch erreichbar, FTTH bietet jedoch die stabilere Signalqualität.
Geschwindigkeit & Realität – welche Anwendungen funktionieren
Mit 1.000 Mbit/s im Download und 500 Mbit/s im Upload lassen sich nahezu alle privaten und semiprofessionellen Anwendungsfälle abdecken. Zur Einordnung: Netflix empfiehlt für 4K-Streaming 25 Mbit/s pro Stream. Selbst wenn fünf Personen gleichzeitig in 4K streamen, werden dafür nur 125 Mbit/s benötigt – ein Bruchteil der verfügbaren Kapazität.
Online-Gaming profitiert weniger von der reinen Bandbreite als von einer stabilen Latenz. Glasfaser bietet hier strukturelle Vorteile gegenüber Kabel oder DSL: Typische Ping-Werte im Glasfasernetz liegen unter 10 ms, was für kompetitives Spielen deutlich besser ist als die 20–40 ms, die bei VDSL-Anschlüssen üblich sind.
Der Upload-Wert von 500 Mbit/s ist der eigentliche Differenzierungsfaktor dieses Tarifs. Vergleichbare DSL-Tarife bieten oft nur 40–50 Mbit/s im Upload. Wer regelmäßig Videomaterial hochlädt, große Datensicherungen in die Cloud schickt oder als Content Creator arbeitet, merkt diesen Unterschied deutlich. Eine 10-GB-Datei lädt bei 500 Mbit/s in rund 2,5 Minuten hoch – bei 50 Mbit/s dauert dasselbe 25 Minuten.
Videokonferenzen (Teams, Zoom, Google Meet) laufen bei diesem Tarif auch in HD-Qualität mit mehreren Teilnehmern problemlos. Selbst wenn mehrere Personen im Haushalt gleichzeitig Videocalls führen, bleibt genügend Bandbreite übrig.
Hardware & Router
Vodafone stellt zum GigaZuhause 1000 Fiber eine Fritz!Box bereit – in der Regel die Fritz!Box 6591 Cable oder, bei FTTH-Anschlüssen, die Fritz!Box 5530 Fiber. Welches Modell konkret geliefert wird, hängt von der Anschlusstechnik an Ihrer Adresse ab. Beide Geräte unterstützen Wi-Fi 6 (802.11ax) und sind für Gigabit-Geschwindigkeiten ausgelegt.
Die Leihgebühr für den Router beträgt derzeit 5,99 € pro Monat und ist im genannten Monatspreis von 49,99 € nicht enthalten – dieser Punkt ist wichtig für die Gesamtkostenrechnung. Alternativ können Sie einen eigenen kompatiblen Router verwenden und die Leihgebühr sparen. Achten Sie dabei darauf, dass das Gerät den DOCSIS-3.1-Standard (bei Kabelanschluss) oder den jeweiligen Glasfaserstandard unterstützt und für Gigabit-Geschwindigkeiten zertifiziert ist.
Für die WLAN-Abdeckung in größeren Wohnungen oder Häusern empfiehlt sich ein Mesh-System als Ergänzung. Vodafone bietet eigene Repeater an, alternativ funktionieren AVM-Geräte (Fritz!Repeater) oder andere Mesh-Systeme zuverlässig mit der Fritz!Box zusammen. Bei einem Gigabit-Anschluss ist die WLAN-Geschwindigkeit oft der limitierende Faktor – nicht der Anschluss selbst.
Vertragsbedingungen: Laufzeit, Kündigung und Bonus
Der GigaZuhause 1000 Fiber wird standardmäßig mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten angeboten. Nach Ablauf dieser Frist verlängert sich der Vertrag monatlich, sofern Sie nicht kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat zum Ende der Mindestlaufzeit oder zum Ende jedes Verlängerungsmonats.
Seit der TKG-Reform 2021 gilt in Deutschland: Verträge können nach Ablauf der Mindestlaufzeit jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden – unabhängig davon, wann genau die Laufzeit endet. Das gibt Ihnen nach den ersten 24 Monaten mehr Flexibilität.
Vodafone bietet zum Zeitpunkt der Recherche (Stand 2025) häufig einen Aktionspreis für die ersten 12 oder 24 Monate an. Danach steigt der Preis auf den regulären Listenpreis. Wie hoch dieser Aufschlag ist, variiert je nach Aktionszeitraum und sollte vor Vertragsabschluss im Produktinformationsblatt (PiB) nachgelesen werden. Dort ist der Preis nach der Aktionsphase verbindlich ausgewiesen.
Ein Anschlusskostenbeitrag (früher „Bereitstellungsentgelt") kann je nach Aktion entfallen oder bis zu 69,99 € betragen. Prüfen Sie diesen Punkt beim Abschluss genau.
Versteckte Kosten & Aktionen
Der beworbene Monatspreis von 49,99 € ist der reine Internettarif ohne Router-Miete. Die tatsächliche monatliche Belastung setzt sich wie folgt zusammen: Grundpreis (49,99 €) plus Router-Miete (5,99 €) ergibt 55,98 € pro Monat – vorausgesetzt, Sie nutzen keinen eigenen Router. Hinzu kommen mögliche Kosten für Telefonie-Optionen, falls gewünscht.
Bei Aktionspreisen gilt: Der günstigere Einstiegspreis gilt meist für 12 Monate, danach greift der Regelpreis. Wenn der Aktionspreis beispielsweise 39,99 € beträgt und der Regelpreis 49,99 €, zahlen Sie über 24 Monate insgesamt: 12 × 39,99 € + 12 × 49,99 € = 479,88 € + 599,88 € = 1.079,76 € – ohne Router-Miete. Rechnen Sie diese Gesamtkosten immer durch, bevor Sie einen Aktionspreis als Entscheidungsgrundlage nehmen.
Manche Aktionen beinhalten einen einmaligen Gutschein oder eine Prepaid-Karte als Wechselbonus. Diese sind real, aber an Bedingungen geknüpft (z. B. Aktivierung innerhalb einer Frist). Notieren Sie sich Fristen und Aktivierungsschritte direkt nach Vertragsabschluss.
Wann sich ein anderer Tarif besser eignet
Der GigaZuhause 1000 Fiber ist leistungsstark, aber nicht für jeden Haushalt die wirtschaftlich sinnvollste Wahl. Wenn Sie alleine oder zu zweit leben und hauptsächlich surfen, streamen und gelegentlich im Homeoffice arbeiten, reicht ein 250- oder 500-Mbit/s-Tarif in der Regel vollständig aus – zu einem deutlich niedrigeren Preis.
Auch wenn an Ihrer Adresse kein Glasfasernetz von Vodafone verfügbar ist, entfällt dieser Tarif als Option. In diesem Fall wäre ein DSL-Tarif über die Telekom-Infrastruktur oder ein Kabelanschluss über das Vodafone-Kabelnetz (sofern vorhanden) die Alternative.
Wer eine symmetrische Verbindung mit 1.000 Mbit/s in beide Richtungen benötigt – also auch 1.000 Mbit/s im Upload – sollte prüfen, ob Anbieter wie die Deutsche Telekom oder regionale Glasfaseranbieter in Ihrer Region vollsymmetrische FTTH-Tarife anbieten. Der Vodafone-Tarif bietet 500 Mbit/s im Upload, was für die meisten Privathaushalte mehr als ausreichend ist, aber bei sehr upload-intensiven Anwendungen (z. B. professionelle Videoübertragungen) ein Unterschied sein kann.
Checkliste vor dem Abschluss
Bevor Sie sich entscheiden, empfehlen wir die folgenden Punkte zu prüfen — dauert in der Regel 5–10 Minuten.
- Verfügbarkeit prüfen: Ist an Ihrer genauen Adresse das Vodafone-Glasfasernetz (FTTH oder FTTB) verfügbar? Die Prüfung erfolgt über den Vodafone-Verfügbarkeitscheck mit vollständiger Adresse inklusive Hausnummer.
- Gesamtkosten berechnen: Addieren Sie Grundpreis, Router-Miete (5,99 €/Monat) und eventuelle Einrichtungsgebühr. Berücksichtigen Sie den Preis nach Ablauf der Aktionsphase.
- Produktinformationsblatt (PiB) lesen: Vodafone ist gesetzlich verpflichtet, ein PiB bereitzustellen. Dort stehen Mindestgeschwindigkeit, Regelpreis nach Aktion und alle Vertragsbedingungen verbindlich.
- Aktionspreis-Laufzeit notieren: Wann endet die Aktionsphase? Stellen Sie eine Kalender-Erinnerung drei Monate vor Ablauf, um ggf. neu zu verhandeln oder zu wechseln.
- Laufzeit und Kündigungsfrist prüfen: 24 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar mit einem Monat Frist. Notieren Sie das frühestmögliche Kündigungsdatum.
- Router-Entscheidung treffen: Eigener kompatibler Router spart 5,99 €/Monat (71,88 €/Jahr). Prüfen Sie, ob Ihr vorhandenes Gerät für Gigabit-Glasfaser geeignet ist.
- Telefonie-Bedarf klären: Benötigen Sie eine Festnetznummer? Diese ist nicht im Grundtarif enthalten und kostet extra. Klären Sie den Aufpreis vor Abschluss.
- Wechselbonus dokumentieren: Falls ein Gutschein oder Cashback angeboten wird – Aktivierungsfrist und -schritte sofort nach Vertragsabschluss notieren.
- Installationstermin einplanen: Bei Glasfaser ist oft ein Techniker-Termin erforderlich. Planen Sie ausreichend Vorlaufzeit, besonders wenn Sie von einem anderen Anbieter wechseln.
- Anbieterwechsel koordinieren: Kündigen Sie Ihren alten Vertrag erst, wenn der neue Anschluss aktiv ist, oder nutzen Sie die gesetzliche Portierungsmöglichkeit, um eine Versorgungslücke zu vermeiden.
Alternativen und Abgrenzung
Im Segment der Gigabit-Glasfasertarife konkurriert der Vodafone GigaZuhause 1000 Fiber vor allem mit dem Telekom MagentaZuhause Giga und vergleichbaren Angeboten von 1&1 und o2.
Die Telekom MagentaZuhause Giga bietet ebenfalls bis zu 1.000 Mbit/s im Download, allerdings mit einem Upload von bis zu 200 Mbit/s bei VDSL-basierten Anschlüssen – deutlich weniger als die 500 Mbit/s bei Vodafone. Bei echten FTTH-Anschlüssen der Telekom sind symmetrische Geschwindigkeiten möglich. Der Monatspreis liegt in einer ähnlichen Preisklasse, oft mit Aktionspreisen für Neukunden. Die Telekom punktet mit flächendeckender Verfügbarkeit und dem Ruf stabiler Infrastruktur, ist aber in der Regel etwas teurer im Regelpreis.
1&1 Fiber 1000 setzt ebenfalls auf Glasfaser und bewirbt Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s. 1&1 nutzt dabei Vorleistungen verschiedener Netzbetreiber, was bedeutet, dass die tatsächlich verfügbare Technologie und Qualität je nach Region variieren kann. Der Preis ist häufig wettbewerbsfähig, die Kundenzufriedenheit im Bereich Service und Entstörung fällt in unabhängigen Bewertungen jedoch gemischter aus.
o2 My Home L oder vergleichbare Gigabit-Optionen von o2 richten sich ebenfalls an dieses Segment. o2 und Vodafone nutzen teilweise dieselbe Netzinfrastruktur (nach der Fusion von Vodafone und o2 in bestimmten Bereichen), weshalb die technische Basis ähnlich sein kann. Preislich liegen die Tarife nah beieinander.
Das zentrale Argument für den Vodafone GigaZuhause 1000 Fiber ist der Upload von 500 Mbit/s, der im Direktvergleich mit vielen DSL-basierten Gigabit-Tarifen deutlich heraussticht. Wer diesen Upload-Wert nicht benötigt, findet möglicherweise günstigere Alternativen. Wer ihn braucht, hat mit diesem Tarif eine der stärksten Optionen im deutschen Privatkundenmarkt.
Der GigaZuhause 1000 Fiber ist ein solides Angebot für Haushalte mit echtem Gigabit-Bedarf – aber die Entscheidung sollte auf der Gesamtkostenrechnung basieren, nicht auf dem beworbenen Einstiegspreis. Addieren Sie Router-Miete und den Regelpreis nach der Aktionsphase, bevor Sie unterschreiben. Wer die 500 Mbit/s Upload tatsächlich nutzt – etwa durch regelmäßige Cloud-Backups, Videokonferenzen in HD oder Content-Erstellung – bekommt hier einen der stärksten Privattarife auf dem deutschen Markt. Wer hingegen hauptsächlich streamt und surft, sollte prüfen, ob ein 250- oder 500-Mbit/s-Tarif nicht ausreicht und dabei spürbar günstiger kommt. Unsere redaktionelle Empfehlung: Lesen Sie das Produktinformationsblatt vollständig, notieren Sie sich das Ende der Aktionsphase und setzen Sie drei Monate vorher eine Erinnerung – dann haben Sie genug Zeit, den Preis neu zu verhandeln oder zu einem günstigeren Angebot zu wechseln.
Häufige Fragen
Was kostet der GigaZuhause 1000 Fiber nach Ablauf der Aktionsphase?
Der Preis nach der Aktionsphase ist im Produktinformationsblatt (PiB) ausgewiesen, das Vodafone vor Vertragsabschluss bereitstellen muss. Typischerweise steigt der Monatspreis nach 12 Monaten Aktionslaufzeit auf den Regelpreis. Stand 2025 liegt dieser regulär bei 49,99 €/Monat zuzüglich Router-Miete. Lesen Sie das PiB vor Abschluss sorgfältig – dort steht der Regelpreis verbindlich.
Ist die Router-Miete im Monatspreis von 49,99 € enthalten?
Nein. Die Router-Miete von 5,99 €/Monat kommt zum Grundpreis hinzu. Wer den Vodafone-Router nutzt, zahlt tatsächlich 55,98 €/Monat. Alternativ können Sie einen eigenen kompatiblen Router verwenden und die Miete sparen.
Welchen Router liefert Vodafone zum GigaZuhause 1000 Fiber?
Je nach Anschlusstechnologie an Ihrer Adresse erhalten Sie eine Fritz!Box 6591 Cable (bei Kabelglasfaser/FTTB) oder eine Fritz!Box 5530 Fiber (bei FTTH). Beide Modelle unterstützen Wi-Fi 6 und sind für Gigabit-Geschwindigkeiten ausgelegt. Das konkrete Modell wird bei der Bestellung kommuniziert.
Kann ich meinen eigenen Router verwenden?
Ja. Sie haben das Recht, einen eigenen Router zu nutzen (Routerfreiheit seit 2016 gesetzlich verankert). Achten Sie darauf, dass das Gerät mit der jeweiligen Anschlusstechnologie kompatibel ist – DOCSIS 3.1 für Kabelanschlüsse, entsprechende Glasfaserstandards für FTTH. Vodafone stellt die notwendigen Zugangsdaten bereit.
Wie hoch ist der Upload beim GigaZuhause 1000 Fiber wirklich?
Der maximale Upload beträgt 500 Mbit/s. Die laut Produktinformationsblatt „normalerweise verfügbare" Upload-Geschwindigkeit liegt bei 400 Mbit/s. Das ist im Vergleich zu DSL-Tarifen gleicher Preisklasse (dort oft 40–50 Mbit/s) ein erheblicher Unterschied."
Wie lange ist die Mindestvertragslaufzeit?
Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Nach Ablauf verlängert sich der Vertrag monatlich. Seit der TKG-Reform 2021 können Sie nach der Mindestlaufzeit jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen.
Wie kündige ich den Vertrag korrekt?
Die Kündigung muss schriftlich erfolgen – per Brief, Fax oder über das Vodafone-Kundenportal (Mein Vodafone). Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat. Nach der Mindestlaufzeit können Sie monatlich kündigen. Bewahren Sie eine Bestätigung der Kündigung auf.
Ist Telefonie im Tarif enthalten?
Nein. Der GigaZuhause 1000 Fiber ist ein reiner Internettarif. Wer eine Festnetznummer benötigt, muss eine Telefonie-Option separat hinzubuchen. Vodafone bietet entsprechende Pakete an, die den monatlichen Preis erhöhen.
Wie lange dauert die Einrichtung nach Vertragsabschluss?
Die Schaltung eines Glasfaseranschlusses dauert in der Regel zwei bis vier Wochen. Bei Neuanschlüssen (kein Glasfaser bisher vorhanden) kann ein Techniker-Termin für die Hausinstallation erforderlich sein, was die Wartezeit verlängern kann. Vodafone informiert Sie nach Vertragsabschluss über den konkreten Termin.
Was passiert, wenn die versprochene Geschwindigkeit dauerhaft nicht erreicht wird?
Seit der TKG-Reform haben Verbraucher das Recht auf Abhilfe, wenn die im Produktinformationsblatt ausgewiesene Mindestgeschwindigkeit dauerhaft unterschritten wird. Dazu müssen Sie die Abweichung dokumentieren (z. B. mit der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur) und Vodafone zur Abhilfe auffordern. Bei ausbleibender Besserung können unter Umständen Preisminderung oder Sonderkündigung geltend gemacht werden.
Gibt es eine Datenvolumen-Begrenzung oder Drosselung?
Nein. Der GigaZuhause 1000 Fiber ist ein Flatrate-Tarif ohne Datenlimit. Es gibt keine Drosselung nach einem bestimmten verbrauchten Volumen.
Ist der Tarif auch ohne Glasfaserausbau an meiner Adresse verfügbar?
Nein. Der GigaZuhause 1000 Fiber setzt zwingend einen Glasfaseranschluss im Vodafone-Netz voraus. Prüfen Sie die Verfügbarkeit vorab über den Vodafone-Verfügbarkeitscheck. Ist kein Glasfaser verfügbar, kommen Kabel- oder DSL-Tarife als Alternative in Frage.
Fachbegriffe kurz erklärt
Glasfaser wird direkt bis in die Wohnung des Kunden geführt. Das ist die technisch hochwertigste Variante, da das gesamte Signal als Lichtwelle übertragen wird. Ergebnis: maximale Stabilität und geringe Latenz.
Glasfaser endet am Gebäude. Das letzte Stück bis zur Wohnung wird über Koaxialkabel (beim Kabelnetz) oder Kupferkabel überbrückt. Technisch etwas weniger leistungsfähig als FTTH, in der Praxis für Gigabit-Geschwindigkeiten aber ausreichend.
Standardisiertes Dokument, das Telekommunikationsanbieter seit der TKG-Reform 2021 vor Vertragsabschluss bereitstellen müssen. Enthält verbindliche Angaben zu Mindest-, Normal- und Maximalgeschwindigkeit sowie zum Preis nach Aktionsphasen.
Datenmenge, die pro Sekunde vom eigenen Gerät ins Internet übertragen werden kann. Relevant für Cloud-Backups, Videokonferenzen, Streaming-Uploads und Homeoffice-Anwendungen. Bei DSL-Tarifen oft stark begrenzt (40–50 Mbit/s), bei Glasfaser deutlich höher.
Übertragungsstandard für Kabelnetze, der Gigabit-Geschwindigkeiten ermöglicht. Wird bei FTTB-Anschlüssen über das Vodafone-Kabelnetz eingesetzt. Router müssen diesen Standard unterstützen, um die volle Geschwindigkeit abrufen zu können.
Gesetzlich verankertes Recht (seit 2016 in Deutschland), einen eigenen Router am Breitbandanschluss zu betreiben, anstatt das Gerät des Anbieters zu mieten. Der Anbieter muss die notwendigen Zugangsdaten herausgeben.
Weitere Begriffe finden Sie in unserem DSL-Glossar.
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