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Vodafone Glasfaser

GigaZuhause Glasfaser — echtes FTTH

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Glasfaser bei Vodafone - Was Sie wissen sollten

Glasfaser (FTTH - Fiber To The Home) ist die schnellste und zukunftssicherste Technologie. Vodafone bietet hier symmetrische Geschwindigkeiten bis 1 Gbit/s. Verfügbarkeit hängt vom Glasfaserausbau an Ihrer Adresse ab.

Vodafone bietet unter dem Namen GigaZuhause Glasfaser echtes FTTH (Fiber to the Home) an — das bedeutet: Die Glasfaserkabel reichen bis direkt in Ihre Wohnung oder Ihr Haus, ohne dass am Ende noch ein Kupferkabel übernimmt. Das unterscheidet dieses Angebot grundlegend vom klassischen Vodafone-Kabelnetz, das auf der bestehenden Koaxialinfrastruktur aufbaut. Beim FTTH-Anschluss profitieren Sie von symmetrischen Geschwindigkeiten: Upload und Download sind gleich schnell — ein echter Vorteil für alle, die regelmäßig große Dateien hochladen, im Homeoffice arbeiten oder Videokonferenzen führen. Vodafone baut das eigene Glasfasernetz schrittweise aus, kooperiert aber auch mit regionalen Netzbetreibern wie Deutsche Glasfaser oder Glasfaser Plus, über deren Infrastruktur die Tarife vermarktet werden. Das heißt konkret: Ob ein Vodafone-Glasfasertarif bei Ihnen verfügbar ist, hängt stark vom jeweiligen Ausbaustand in Ihrer Region ab. Aktuell sind die GigaZuhause-Glasfaser-Tarife in ausgewählten Städten und Gemeinden buchbar, das Netz wächst jedoch kontinuierlich. Mit bis zu 1.000 Mbit/s im Download und ebenso im Upload gehören die Tarife zur Oberklasse der deutschen Breitbandversorgung — und das zu Preisen, die im Marktvergleich wettbewerbsfähig sind.

Ratgeber: Hintergründe und Schritt für Schritt

Verfügbarkeit & Ausbaugebiete

Die größte Hürde beim Vodafone-Glasfasertarif ist die Verfügbarkeit. FTTH ist in Deutschland noch längst nicht flächendeckend ausgebaut — das gilt für alle Anbieter, Vodafone eingeschlossen. Das Unternehmen verfolgt eine zweigleisige Strategie: Einerseits baut Vodafone in ausgewählten Regionen ein eigenes Glasfasernetz auf, andererseits schließt es Kooperationsverträge mit unabhängigen Netzbetreibern ab. Zu den wichtigsten Partnern zählen Deutsche Glasfaser (vor allem im ländlichen Raum) und Glasfaser Plus (ein Gemeinschaftsunternehmen von Vodafone und Altice). Für Sie als Endkunde bedeutet das: Sie schließen einen Vertrag mit Vodafone, nutzen aber möglicherweise die Infrastruktur eines anderen Unternehmens. Das ist technisch unproblematisch, kann aber bei Störungen zu längeren Kommunikationswegen führen.

Um zu prüfen, ob ein Glasfaseranschluss bei Ihnen verfügbar ist, sollten Sie die Adressprüfung auf der Vodafone-Website nutzen. Geben Sie Ihre vollständige Adresse inklusive Hausnummer ein — die Verfügbarkeit kann selbst innerhalb einer Straße variieren. Falls Ihr Gebiet noch nicht erschlossen ist, lohnt es sich, die Seite in einigen Monaten erneut zu prüfen, da der Ausbau fortlaufend voranschreitet. In manchen Regionen können Sie sich auch für eine Vorvermarktungskampagne registrieren: Sobald genug Haushalte Interesse bekunden, startet der Ausbau.

Geschwindigkeit & Technik

Vodafone bietet die GigaZuhause-Glasfaser-Tarife in drei Geschwindigkeitsstufen an. Der Einstiegstarif richtet sich an Einzelpersonen oder kleine Haushalte mit moderatem Datenbedarf, während der mittlere Tarif für Familien mit mehreren gleichzeitig genutzten Geräten konzipiert ist. Der Giga-Tarif mit bis zu 1.000 Mbit/s symmetrisch ist für Power-User, Gamer, Streamer in 4K oder Haushalte mit vielen vernetzten Geräten die richtige Wahl.

Das technische Herzstück ist die FTTH-Technologie: Licht überträgt die Datenpakete durch hauchdünne Glasfasern — das ist physikalisch betrachtet die schnellste und störungsresistenteste Methode der Datenübertragung. Anders als beim DSL-Anschluss leidet die Verbindungsqualität nicht unter der Entfernung zur Vermittlungsstelle, und anders als beim Kabelnetz teilen Sie die Bandbreite nicht mit Ihren Nachbarn im Segment. Die Latenz (Ping) liegt bei Glasfaser typischerweise unter 5 Millisekunden — ein deutlicher Vorteil gegenüber DSL (oft 15–30 ms) und besonders relevant für Online-Gaming oder Echtzeit-Kommunikation.

Die beworbenen Maximalgeschwindigkeiten gelten als technisches Maximum unter Idealbedingungen. Im Alltag erreichen die meisten Nutzer laut Bundesnetzagentur-Messungen zwischen 80 und 95 Prozent der gebuchten Bandbreite — bei Glasfaser liegt dieser Wert tendenziell höher als bei anderen Technologien. Vodafone ist nach § 57a TKG verpflichtet, Ihnen ein Produktinformationsblatt mit den garantierten Mindestgeschwindigkeiten auszuhändigen, bevor Sie den Vertrag abschließen.

Hardware & Router

Zum Vodafone-Glasfasertarif erhalten Sie in der Regel eine Fritz!Box als WLAN-Router — je nach Tarif und Aktionszeitraum unterschiedliche Modelle, aktuell häufig die Fritz!Box 5590 Fiber oder die Fritz!Box 5530 Fiber. Beide Modelle unterstützen Wi-Fi 6 (802.11ax) und sind speziell für den Betrieb an einem FTTH-Anschluss optimiert. Der integrierte ONT (Optical Network Terminator) wandelt das optische Signal in ein elektrisches um, das Ihre Geräte verarbeiten können.

Die monatliche Gerätemiete ist in den meisten Tarifen im Preis enthalten oder wird separat ausgewiesen — prüfen Sie das beim Abschluss genau. Alternativ können Sie eine eigene Fritz!Box oder einen anderen kompatiblen Router verwenden, sofern dieser über einen SFP-Steckplatz für das Glasfasermodul verfügt. Das spart langfristig Mietkosten, erfordert aber etwas technisches Verständnis bei der Einrichtung.

Für große Wohnungen oder Häuser empfiehlt sich die Ergänzung durch ein Mesh-System. Vodafone bietet dafür optional GigaCubes oder kompatible Repeater an. Alternativ lassen sich Fritz!WLAN-Repeater problemlos mit der Fritz!Box koppeln. Wichtig: Die Qualität Ihres Heimnetzwerks beeinflusst die erlebte Geschwindigkeit erheblich — ein veralteter Router oder ein schlecht positionierter Access Point kann auch die schnellste Glasfaserleitung ausbremsen.

Vertragsdetails

Die Vodafone-Glasfasertarife laufen standardmäßig mit einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Nach Ablauf dieser Frist verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen Monat, sofern Sie nicht mit einer Frist von einem Monat kündigen. Seit der TKG-Reform 2021 gilt: Verträge, die sich nach der Mindestlaufzeit verlängern, können jederzeit mit einmonatiger Frist gekündigt werden — Sie sind also nicht erneut an 24 Monate gebunden.

Die Einrichtungsgebühr beträgt bei Vodafone je nach Aktionslage zwischen 0 und 69,99 Euro. In vielen Aktionszeiträumen wird sie erlassen — achten Sie darauf im Kleingedruckten. Hinzu kommen gegebenenfalls Kosten für den Hausanschluss, falls Ihr Gebäude noch nicht an das Glasfasernetz angebunden ist. Diese sogenannte Hauseinführung kann je nach Aufwand mehrere Hundert Euro kosten und wird manchmal vom Netzbetreiber übernommen, manchmal aber auch dem Kunden in Rechnung gestellt. Klären Sie das unbedingt vor Vertragsabschluss.

Der monatliche Grundpreis ist in der Regel für die ersten 12 oder 24 Monate als Aktionspreis ausgewiesen. Danach gilt der reguläre Listenpreis, der spürbar höher liegen kann. Notieren Sie sich das Datum, ab dem der Aktionspreis endet, und setzen Sie rechtzeitig eine Erinnerung, um gegebenenfalls neu zu verhandeln oder zu wechseln.

Tipps zur Tarifwahl

Welcher Vodafone-Glasfasertarif zu Ihnen passt, hängt von drei Faktoren ab: der Anzahl der Personen im Haushalt, dem Nutzungsverhalten und dem Budget. Als Faustregel gilt: Pro Person, die gleichzeitig streamt, spielt oder im Homeoffice arbeitet, sollten Sie mit 50–100 Mbit/s kalkulieren. Ein Vier-Personen-Haushalt, in dem alle gleichzeitig aktiv sind, kommt mit 200–300 Mbit/s gut aus — der Giga-Tarif mit 1.000 Mbit/s ist dann eher Komfort als Notwendigkeit.

Der Upload ist bei Glasfaser symmetrisch — das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal gegenüber DSL und Kabel. Wenn Sie regelmäßig große Dateien in die Cloud laden, Backups automatisieren oder Videokonferenzen in hoher Qualität führen, zahlt sich das aus. Bei DSL-Anschlüssen liegt der Upload oft bei nur 10–40 Mbit/s, selbst bei hohen Download-Geschwindigkeiten.

Prüfen Sie außerdem, ob Vodafone in Ihrer Region tatsächlich das eigene Netz betreibt oder über einen Kooperationspartner liefert. Im letzteren Fall kann es sinnvoll sein, direkt beim Netzbetreiber (z. B. Deutsche Glasfaser) zu prüfen, ob dort günstigere oder bessere Konditionen verfügbar sind. Vodafone punktet in diesem Vergleich oft mit bekanntem Markennamen, gebündelten Angeboten (z. B. mit Mobilfunk) und einem bundesweiten Kundenservice.

Checkliste vor dem Abschluss

Bevor Sie sich entscheiden, empfehlen wir die folgenden Punkte zu prüfen — dauert in der Regel 5–10 Minuten.

  • Adressprüfung durchführen: Glasfaser-Verfügbarkeit exakt für Ihre Hausnummer prüfen, nicht nur für die Straße.
  • Netzinfrastruktur klären: Betreibt Vodafone das Netz selbst oder handelt es sich um eine Kooperation (z. B. Deutsche Glasfaser, Glasfaser Plus)?
  • Hausanschlusskosten erfragen: Ist Ihr Gebäude bereits ans Glasfasernetz angebunden? Falls nicht, wer trägt die Kosten der Hauseinführung?
  • Aktionspreis vs. Regelpreis notieren: Ab wann gilt der höhere Regelpreis, und wie hoch ist dieser konkret?
  • Einrichtungsgebühr prüfen: Wird sie erlassen oder fällt sie an — und ist sie im Gesamtpreis bereits eingerechnet?
  • Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist festhalten: 24 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar — Datum vormerken.
  • Produktinformationsblatt anfordern: Vodafone ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen vor Vertragsabschluss die garantierten Mindestgeschwindigkeiten schriftlich mitzuteilen.
  • Router-Modell und Mietkosten prüfen: Welches Fritz!Box-Modell wird geliefert, und ist die Miete im Tarif enthalten?
  • GigaKombi-Rabatt prüfen: Falls Sie bereits Vodafone-Mobilfunkkunde sind, können Sie durch Bündelung sparen.
  • Installationstermin einplanen: FTTH-Anschlüsse erfordern einen Technikertermin — planen Sie ausreichend Vorlaufzeit ein.
  • Mitnahme der Rufnummer klären: Falls Sie eine bestehende Festnetznummer behalten möchten, muss diese aktiv portiert werden.
  • Vergleich mit direktem Netzbetreiber ziehen: Prüfen Sie, ob der Kooperationspartner (z. B. Deutsche Glasfaser) günstigere Direkttarife anbietet.

Alternativen und Abgrenzung

Vodafone Glasfaser im Vergleich mit anderen FTTH-Anbietern

Auf dem deutschen Glasfasermarkt trifft Vodafone auf eine wachsende Zahl von Wettbewerbern. Ein direkter Vergleich lohnt sich, denn die Unterschiede sind nicht nur beim Preis, sondern auch bei Netzabdeckung, Technik und Service spürbar.

Vodafone vs. Telekom Glasfaser: Die Telekom baut unter dem Namen MagentaZuhause Glasfaser ebenfalls FTTH aus und ist in vielen Städten und Gemeinden präsent. Der Vorteil der Telekom liegt in der Netzgröße und dem dichten Servicenetz. Vodafone ist in manchen Regionen günstiger, besonders wenn Aktionspreise greifen. Die Telekom bietet zudem häufig gebündelte Pakete mit Festnetz-Telefonie, die Vodafone ebenfalls im Portfolio hat. Bei der reinen Glasfasertechnik sind beide auf Augenhöhe — FTTH ist FTTH.

Vodafone vs. 1&1 Glasfaser: 1&1 vermarktet Glasfaser über Kooperationen mit verschiedenen Netzbetreibern, ähnlich wie Vodafone. Der Preis liegt oft etwas niedriger, der Kundenservice wird von Nutzern jedoch uneinheitlicher bewertet. Wer Wert auf einen bekannten Markennamen mit bundesweitem Servicenetz legt, ist bei Vodafone tendenziell besser aufgehoben.

Vodafone vs. o2 Glasfaser: o2 (Telefónica) bietet Glasfaser ebenfalls über Partnernetzwerke an. Die Tarife sind preislich vergleichbar, die Verfügbarkeit ähnlich regional begrenzt. Ein Vorteil von o2 kann die Kombination mit dem Mobilfunknetz sein — ähnlich wie bei Vodafone, das mit seinen GigaKombi-Angeboten Festnetz und Mobilfunk bündelt und dabei Rabatte gewährt.

Vodafone vs. PŸUR: PŸUR ist vor allem in ostdeutschen Städten und einigen westdeutschen Ballungsräumen präsent und bietet dort Glasfaser zu oft sehr wettbewerbsfähigen Preisen an. Wer in einem PŸUR-Versorgungsgebiet wohnt, sollte die Tarife direkt vergleichen — PŸUR kann hier günstiger sein. Vodafone punktet dagegen mit bundesweitem Kundenservice und der Möglichkeit, Verträge in Filialstandorten persönlich abzuschließen.

Fazit: Vodafone Glasfaser ist eine solide Wahl für Nutzer, die Wert auf einen etablierten Anbieter, gebündelte Angebote und ein breites Servicenetz legen. Wer ausschließlich auf den Preis schaut, findet je nach Region möglicherweise günstigere Alternativen. Die Technologie selbst — echtes FTTH — ist bei allen genannten Anbietern gleichwertig.

💭
Aus unserer Redaktion

Redaktionelle Empfehlung: Wer in einem Vodafone-Glasfaser-Versorgungsgebiet wohnt und einen zuverlässigen, zukunftssicheren Internetanschluss sucht, macht mit den GigaZuhause-Glasfaser-Tarifen grundsätzlich keine schlechte Wahl. Unser Rat: Wählen Sie nicht reflexartig den schnellsten Tarif. Für einen Zwei-Personen-Haushalt mit normalem Streaming- und Homeoffice-Bedarf reicht der mittlere Tarif mit 500 Mbit/s vollkommen aus — und das zu einem spürbar günstigeren Monatspreis als der Giga-Tarif. Investieren Sie das gesparte Geld lieber in ein gutes Mesh-WLAN-System, das die Glasfaserleistung auch wirklich in alle Zimmer bringt. Wichtig: Prüfen Sie vor Abschluss unbedingt, ob Vodafone in Ihrer Region das Netz selbst betreibt oder über einen Kooperationspartner liefert — das kann im Störungsfall einen Unterschied machen. Und notieren Sie sich das Datum, ab dem der Aktionspreis endet: Wer rechtzeitig nachverhandelt oder wechselt, spart über die Vertragslaufzeit oft mehr als durch die Wahl des günstigsten Einstiegstarifs.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Vodafone Glasfaser und Vodafone Kabel?

Vodafone Glasfaser (GigaZuhause Glasfaser) nutzt FTTH-Technologie: Die Glasfaserkabel reichen bis in Ihre Wohnung. Vodafone Kabel hingegen basiert auf dem bestehenden Koaxialnetz und nutzt am Ende der Leitung Kupferkabel. Glasfaser bietet symmetrische Geschwindigkeiten (gleich schneller Upload und Download), während Kabel beim Upload deutlich langsamer ist. Glasfaser ist zudem störungsresistenter und teilt die Bandbreite nicht mit Nachbarn im Segment.

Ist Vodafone Glasfaser bei mir verfügbar?

Das lässt sich nur über die Adressprüfung auf der Vodafone-Website zuverlässig feststellen. Die Verfügbarkeit hängt vom lokalen Ausbaustand ab und kann selbst innerhalb einer Straße unterschiedlich sein. Vodafone baut das Netz kontinuierlich aus — falls Ihre Adresse heute noch nicht verfügbar ist, lohnt sich eine erneute Prüfung in einigen Monaten.

Welche Geschwindigkeiten bietet Vodafone Glasfaser an?

Vodafone bietet die GigaZuhause-Glasfaser-Tarife in drei Stufen an, mit Maximalgeschwindigkeiten von typischerweise 200, 500 und 1.000 Mbit/s — jeweils symmetrisch, also gleich schnell im Up- und Download. Die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit liegt laut Bundesnetzagentur-Messungen bei FTTH-Anschlüssen meist bei 80–95 Prozent des gebuchten Wertes.

Was bedeutet 'symmetrisch' bei Glasfaser?

Symmetrisch bedeutet, dass Upload- und Download-Geschwindigkeit identisch sind. Bei einem 1.000-Mbit/s-Tarif laden Sie also Daten genauso schnell hoch wie herunter. Das ist besonders relevant für Homeoffice, Cloud-Backups, Videokonferenzen und Content-Creator, die regelmäßig große Dateien hochladen. DSL und Kabel bieten dagegen asymmetrische Verbindungen mit deutlich geringerem Upload.

Welchen Router erhalte ich bei Vodafone Glasfaser?

In der Regel liefert Vodafone eine Fritz!Box, aktuell häufig die Fritz!Box 5590 Fiber oder 5530 Fiber — beide mit Wi-Fi 6 und integriertem optischen Netzwerkabschluss (ONT). Das genaue Modell kann je nach Tarif und Aktionszeitraum variieren. Sie können auch einen eigenen kompatiblen Router verwenden, sofern dieser einen SFP-Steckplatz für das Glasfasermodul besitzt.

Wie lange ist die Mindestlaufzeit bei Vodafone Glasfaser?

Die Standardlaufzeit beträgt 24 Monate. Nach Ablauf verlängert sich der Vertrag monatlich und ist dann mit einer Frist von einem Monat kündbar. Seit der TKG-Reform 2021 sind Sie nach der Mindestlaufzeit nicht erneut an 24 Monate gebunden — die monatliche Kündbarkeit ist gesetzlich vorgeschrieben.

Fallen Kosten für den Hausanschluss an?

Das hängt davon ab, ob Ihr Gebäude bereits ans Glasfasernetz angebunden ist. Ist es das noch nicht, muss eine sogenannte Hauseinführung verlegt werden. Diese Kosten trägt manchmal der Netzbetreiber, manchmal der Kunde — das variiert je nach Region und Kooperationspartner. Klären Sie das unbedingt vor Vertragsabschluss, da hier schnell mehrere Hundert Euro anfallen können.

Kann ich meine bestehende Telefonnummer zu Vodafone mitnehmen?

Ja, die Rufnummernmitnahme ist in Deutschland gesetzlich geregelt und kostenlos. Sie müssen die Portierung aktiv beantragen — entweder beim Abschluss des neuen Vertrags oder nachträglich. Vodafone koordiniert den Wechsel mit Ihrem bisherigen Anbieter. Planen Sie dafür einige Werktage ein, in denen die Nummer möglicherweise kurzzeitig nicht erreichbar ist.

Betreibt Vodafone das Glasfasernetz selbst?

Nicht immer. Vodafone baut in ausgewählten Regionen ein eigenes FTTH-Netz auf, kooperiert aber auch mit Netzbetreibern wie Deutsche Glasfaser oder Glasfaser Plus. Als Endkunde schließen Sie in jedem Fall einen Vertrag mit Vodafone, nutzen aber möglicherweise fremde Infrastruktur. Das ist technisch unproblematisch, kann bei Störungen aber zu längeren Bearbeitungszeiten führen.

Lohnt sich der GigaKombi-Rabatt von Vodafone?

Wenn Sie bereits einen Vodafone-Mobilfunkvertrag haben oder planen, einen abzuschließen, können Sie durch die Bündelung von Festnetz und Mobilfunk monatlich sparen. Die Ersparnis beträgt je nach Tarif und Aktionslage zwischen 5 und 15 Euro pro Monat. Prüfen Sie, ob der Gesamtpreis des Bundles tatsächlich günstiger ist als zwei separate Verträge bei verschiedenen Anbietern.

Was passiert, wenn Vodafone Glasfaser in meiner Region noch nicht verfügbar ist?

Sie können sich in manchen Regionen für eine Vorvermarktungskampagne registrieren. Sobald genug Haushalte Interesse bekunden, startet der Ausbau. Alternativ prüfen Sie, ob ein anderer Glasfaseranbieter (z. B. Deutsche Glasfaser, Telekom) in Ihrer Region bereits aktiv ist. Bis dahin bleibt DSL oder Kabel als Übergangslösung.

Wie gut ist der Kundenservice von Vodafone bei Glasfaserstörungen?

Vodafone bietet telefonischen Support, einen Online-Chat und ein Kundenportal. Bei Störungen, die die Netzinfrastruktur eines Kooperationspartners betreffen, kann die Bearbeitungszeit länger sein, da Vodafone den Fehler zunächst an den Netzbetreiber weiterleiten muss. Erfahrungsberichte aus Nutzerforen zeigen ein gemischtes Bild — für dringende Fälle empfiehlt sich der direkte Anruf beim Vodafone-Kundenservice.

Kann ich den Vodafone-Glasfasertarif auch ohne Telefonie buchen?

Ja, Vodafone bietet die GigaZuhause-Glasfaser-Tarife auch als reinen Internettarif ohne Festnetztelefonie an. Wer ausschließlich über das Smartphone kommuniziert, spart damit die Kosten für eine Telefonflatrate, die in manchen Tarifen automatisch enthalten ist. Prüfen Sie beim Abschluss, welche Variante für Ihren Bedarf sinnvoller ist.

Fachbegriffe kurz erklärt

FTTH (Fiber to the Home)

Glasfaseranschluss, bei dem die Glasfaserleitung bis direkt in die Wohnung oder das Haus geführt wird. Bietet die höchste Übertragungsqualität und symmetrische Geschwindigkeiten. Abzugrenzen von FTTB (Fiber to the Building, Glasfaser bis ins Gebäude, letztes Stück als Kupfer) und FTTC (Fiber to the Curb, Glasfaser bis zum Verteilerkasten).

ONT (Optical Network Terminator)

Gerät, das das optische Lichtsignal der Glasfaserleitung in ein elektrisches Signal umwandelt, das Router und Endgeräte verarbeiten können. Bei modernen Fritz!Box-Fiber-Modellen ist der ONT bereits integriert, sodass kein separates Gerät benötigt wird.

Symmetrische Verbindung

Internetverbindung, bei der Upload- und Download-Geschwindigkeit identisch sind. Typisch für FTTH-Glasfaseranschlüsse. Gegenteil: asymmetrische Verbindung (z. B. DSL oder Kabel), bei der der Upload deutlich langsamer als der Download ist.

SFP-Steckplatz (Small Form-factor Pluggable)

Standardisierter Modulsteckplatz in Routern, der den Anschluss verschiedener Übertragungsmedien ermöglicht — unter anderem Glasfasermodule. Router mit SFP-Steckplatz können direkt an einen FTTH-Anschluss angebunden werden, ohne separaten ONT.

Latenz (Ping)

Zeit in Millisekunden, die ein Datenpaket benötigt, um vom Endgerät zum Zielserver und zurück zu reisen. Bei Glasfaser typischerweise unter 5 ms, bei DSL 15–30 ms. Niedrige Latenz ist besonders wichtig für Online-Gaming, Videokonferenzen und Echtzeit-Anwendungen.

Hauseinführung

Baumaßnahme, bei der das Glasfaserkabel vom Straßenverteiler bis ins Gebäude verlegt wird. Notwendig, wenn das Gebäude noch nicht ans Glasfasernetz angebunden ist. Die Kosten variieren je nach Aufwand und Vereinbarung zwischen Netzbetreiber und Kunde — sie können von einigen Hundert Euro bis zu über tausend Euro reichen.

Produktinformationsblatt (PIB)

Dokument, das Internetanbieter nach § 57a TKG vor Vertragsabschluss aushändigen müssen. Es enthält verbindliche Angaben zu Mindest-, Normal- und Maximalgeschwindigkeit sowie zur Latenz. Dient als Grundlage für eventuelle Beschwerden bei der Bundesnetzagentur, falls die vertraglich zugesicherten Werte dauerhaft unterschritten werden.

Weitere Begriffe finden Sie in unserem DSL-Glossar.

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