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DSL Verfügbarkeit – ist wirklich alles geregelt?

Bist Du auf der Suche nach einem neuen DSL Anschluss? Wenn ja, dann wirst Du bestimmt mit akribischer Sorgfalt die Werbeprospekte und Flyer der verschiedenen Internet-Provider studieren und vergleichen. Warum auch nicht! Niemand möchte für seinen Internet-Anschluss mehr bezahlen, als er muss. Das ist einer der Vorteile, den der Wettbewerb am freien Markt für Verbraucher mit sich bringt. So jedenfalls lautet das Einmaleins aus der Wirtschaft.

Damit aber jedes freie Unternehmen einen DSL-Anschluss anbieten kann, muss auch jedes Unternehmen eine DSL Verfügbarkeit garantieren können. DSL Verfügbarkeit bedeutet, dass eine entsprechende Verbindung für den Verbraucher errichtet werden kann. Doch gerade bei den DSL Anschlüssen sind manche Anbieter für DSL-Internet-Anschlüsse oftmals auf die Kabelleitungen der Telekom angewiesen. Dass die Telekom diese für Privatanbieter bereitstellen muss ist geklärt – zumindest grundsätzlich.

Eines sicher. Wer über ein eigenes leistungsfähiges Netzwerk verfügt ist seinen Mitbewerbern klar im Vorteil. Zwar bieten Gerichte und Regulierungsbehörden einen grundsätzlichen Schutz, doch bei manchen Praktiken fühlen sich Mitbewerber benachteiligt. Aber wie wirkt sich das auf den Verbraucher aus. Bleibt alles beim Alten oder wird die DSL Verfügbarkeit eingeschränkt?

DSL Verfügbarkeit – alles der Reihe nach

Mit der Liberalisierung der Telekommunikation in den 1980er Jahren ging das Monopol der Post zu Ende. In der Folge entstand eine Aufbruchstimmung und beinahe wöchentlich gingen private Anbieter für Telekommunikation an den Start. Aber nicht alle überlebten das Gründungsjahr. Denn der Markt war noch jung und die große Anzahl an Mitbewerber sorgte für einen heißen Konkurrenzkampf. Daneben aber bestand für die vielen jungen Mitbewerber der nunmehr privatisierten Post noch ein anderes Problem.

Niemand besaß die sogenannte „Letzte Meile“. Mit der Letzten Meile ist die Kabelverbindung gemeint, die das eigene Netz bzw. Internet mit dem Haus, der Wohnung oder dem Büro der Kunden verbindet.

DSL Verfügbarkeit: wer bestimmt darüber?

Das Netzwerk der neu gegründeten Mitbewerber war zwar bundesweit ausgebaut, aber für den Anschluss der Kunden war nur das Netz der ehemaligen Post verfügbar. Und diese weigerte sich verständlicherweise, diese Letzte Meile ihren neuen Konkurrenten zu überlassen. Erst nach langen Verhandlungen und zählen Ringen konnte eine Einigung zur Freigabe der Letzten Meile errungen werden.

Über die Letzte Meile wurden erst die Telefonate der neuen Mitbewerber und danach deren Internet-Verbindungen abgewickelt. Das betraf in der Vergangenheit den analogen Internetzugang mit 56 KBit/s Einwählmodem und den ISDN-Internet-Anschluss. Aber auch in der Gegenwart sind die Mitbewerber ohne eigene Letzte Meile auf fremde Hilfe angewiesen. Denn auch der DSL Internetanschluss führt über das Kupferkabel der Telekom.

DSL Verfügbarkeit – wie funktioniert der DSL Anschluss?

Der DSL-Standard garantiert ein Breitband-Internet. Was mitunter weniger bekannt ist, ist die Tatsache, dass ein DSL Anschluss für die Letzte Meile dieselbe Leitung benutzt wie das analoge 56 KBit/s Internet oder der ISDN-Standard.

Analoges Internet und DSL: Wie bereits erwähnt, wird für einen schnellen DSL Internet-Anschluss dieselbe Post- bzw. Telekomleitung verwendet, die auch für den analogen 56 KBit/s Internet-Anschluss und den ISDN-Standard verwendet wurde. Das analoge Internet und der ISDN-Standard aber waren deswegen langsamer, weil der Datentransfer über das gesamte Kupfer-Kabel-Netzwerk der damaligen Post verlief.

DSL Verfügbarkeit: wie wichtig ist die letzte Meile?

DSL nutzt nur eine kurze Strecke des Kupferkabels der Post. Genau gesagt vom DSL-Anschluss beim Kunden bis zum nächsten Knoten verläuft der Datenverkehr über das Kupferkabel der Post. Ab dem Knoten wird der Datenstrom über ein anderes Netzwerk geleitet, welches wesentlich mehr Kapazität besitzt. Ein solches Netzwerk kann zum Beispiel aus Glasfaser-Kabel bestehen. Damit über das Kupferkabel auch große Datenvolumen mit großer Geschwindigkeit transportiert werden können, darf die Letzte Meile eine bestimmte Länge nicht überschreiten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Geschwindigkeit umso höher ist, je kürzer die Letzte Meile zwischen Knoten und Kundenanschluss ist. Auch die Anzahl von Kundenanschlüssen hat auf die Geschwindigkeit Einfluss.

Die Letzte Meile und Breitband: Die Kombination aus einem DSL-Modem und dem Netzwerk aus Glasfaserkabel ermöglichen es, die Letzte Meile für schnelles Internet zu nutzen.

Dazu wird mit DSL Technik die gesamte Bandbreite des Kupferkabels genutzt. Da für Telefonate die niedrigen Frequenzen und für den Datenverkehr des Internets die höheren Frequenzen genutzt werden, kann über den DSL-Standard gleichzeitig telefoniert und im Internet gesurft werden. Die Technik, das Kupferkabel mit seiner vollen Frequenzleistung zu nutzen funktioniert aber – wie bereits erwähnt – nur auf kurzen Strecken.

DSL Verfügbarkeit: wer stellt die Letzte Meile zu Verfügung?

Wie unschwer zu erkennen ist, sind nach wie vor viele Mitbewerber für Internet mit DSL-Standard noch immer auf die Bereitstellung der letzten Meile angewiesen. Andere Mitbewerber wie zum Beispiel Kabel-TV verfügen über eigene Zuleitungen und sind bei der Gestaltung ihrer Produkte nicht vom Postkabel abhängig.

Mit der Öffnung der Letzten Meile für Konkurrenzanbieter sollten für alle Internet-Provider gleiche Marktbedingungen geschaffen werden. Davon profitieren sollten vor allem die Verbraucher. Jeder Internet-Provider kann über sein eigenes Internet und die angemietete Letzte Meile die Verbraucher erreichen. Soweit ging der Gedanke zur Öffnung der Letzten Meile für Mitbewerber.

Wo ist DSL Verfügbar?

Manche Internet-Provider haben inzwischen ihr eigenes Netzwerk bis zum Kunden eingerichtet, doch auch diese Praxis stößt an ihre Grenzen. In Ballungszentren mit dichter Besiedelung ist die Installation eines eigenen Netzes aus technischer Sicht einfach und lohnt sich wirtschaftlich. In Regionen mit geringer Besiedelung hingegen steigt der technische Aufwand und die Erträge sinken. Daher neigen Internet-Provider dazu, in schwach besiedelten Regionen die Letzte Meile lieber anzumieten als eigene teure Leitungen zu verlegen. Wenn es um die DSL Verfügbarkeit geht, geht es auch immer um die Frage, ob das Unternehmen über ein eigenes Netzwerk bis zum Kunden verfügt oder ob es die Letzte Meile anmieten muss.

Eigene oder angemietete Letzte Meile – macht das einen Unterschied?

Wenn es um die DSL Verfügbarkeit geht, muss man fragen, welches DSL gemeint ist. Denn von DSL gibt es verschiedene Standards. Sie alle unterscheiden sich in wesentlichen Details voneinander. Die DSL Verfügbarkeit der einzelnen Standards kann von der Letzten Meile abhängen.

Welche DSL-Standards werden zur Verfügung gestellt?

ADSL Verfügbarkeit: Dieser DSL-Standard ist in deutschen Haushalten weit verbreitet. ADSL steht für Asymetric Digital Subcriber Line und heißt auf Deutsch Asymmetrischer Digitaler Internetanschluss. ADSL ist speziell für Privatanwender entwickelt worden. Asymmetrisch ist er deshalb, weil der Download schneller ist als der Upload. Außerdem sind die angegebenen Transfergeschwindigkeiten laut Werbeprospekt immer Kann-Bestimmungen. Hier hat der Internet-Provider die Möglichkeit die Transfergeschwindigkeit zu drosseln ohne gegen den Vertrag zu verstoßen.

ADSL wird oft dort angeboten, wo die Letzte Meile angemietet wurde. Da über eine solche angemietete Letzte Meile auch noch andere Internet-User angeschlossen sein können, kann es hier oft zu Überbuchungen kommen. Diese Überbuchungen führen wiederum zu Drosselungen im Datenverkehr. Das Ergebnis heißt: Download und Upload werden langsamer.

SDSL Verfügbarkeit: Dieser DSL-Standard wird von Unternehmen bevorzugt. SDSL steht für Syncron Digital Subcriber Line und heißt auf Deutsch Synchroner Digitaler Internetanschluss. SDSL unterscheidet sich von ADSL in zwei wesentlichen Details. Anders als bei ADSL sind bei SDSL die Transferraten für Download und Upload stets gleich schnell. Auch die Transferraten bleiben anders als bei ADSL immer gleich schnell, da es sich um eine Standleitung handelt.

Die (S)DSL Verfügbarkeit hängt daher davon ab, ob ein Internet-Provider über eine entsprechende Letzte Meile verfügt, mit der er gleichbleibende Transferraten garantieren kann. Diese Letzte Meile kann ein eigenes Netzwerk oder angemietet sein. Allerdings ist ein Internet-Provider mit eigener Letzter Meile gegenüber der Konkurrenz ohne eigener Letzter Meile klar im Vorteil.

DSL Verfügbarkeit – der Sonderfall Hybrid-Tarife

Das die DSL Verfügbarkeit von der Art des DSL-Standards abhängig ist wurde bereits eingehend besprochen. Aber auch die Art des Tarif-Modells hat Einfluss auf die DSL Verfügbarkeit. Die Deutsche Telekom muss zwar ihre Letzte Meile auch für Konkurrenzanbieter öffnen, doch eine eigne Letzte Meile eröffnet deutlich mehr Vorteile wie zum Beispiel für Standleitungen.

Was sind Hybrid-Tarife? Dabei handelt es sich um eine Kombination aus DSL-Internet und LTE in einem Paket. Ein Hybrid-Router nutzt das DSL-Netz und schaltet bei Bedarf LTE dazu. Hier wird für den Internet-User ein Back-Up geschaffen, welches bei Überlastung des DSL-Netzes auf LTE ausweicht. Ob die Deutsche Telekom diese Art des Internetzugangs ebenfalls für die Konkurrenz als Vorleistprodukt öffnen muss ist noch nicht geklärt.

Tatsache ist, dass die DSL Verfügbarkeit mit dem Hybrid-Modell erweitert wird. Das kann in der Praxis so aussehen, dass eine schwache DSL-Leitung durch LTE gestützt wird. Internet-Betreiber, die kein Hybrid-Modell anbieten können, sind hier klar im Nachteil.

Wer stellt DSL und Internet zur Verfügung?

Sicher fragt Ihr Euch, welche Anbieter DSL Verfügbarkeit sicherstellen und entsprechendes Angebote machen. Ihr könnt das genau schnell und präzise feststellen, indem Ihr Euch unsere DSL Angebote gegenüberstellt und die Verfügbarkeit an Eurem Wohnort online überprüft. DSL Verfügbarkeit und Internetanschlüssen werden u. a. von diesen Anbietern angeboten:

  • Deutsche Telekom
  • Vodafone
  • Kabel Deutschland
  • o2
  • 1&1
  • Tele2
  • Unity Media
  • Tele Columbus
  • Net Cologne

Fazit: DSL Verfügbarkeit prüfen mit DSL Vergleich

Die DSL Verfügbarkeit ist in vielen Regionen Deutschlands tatsächlich gegeben. Es kommt nur darauf an, welcher DSL-Standard gemeint ist. Wenn Du auf der Suche nach einem neuen Internet-Anschluss mit DSL-Standard bist, solltest Du zuerst festlegen, welchen DSL-Standard Du möchtest. Danach kannst Du die DSL Verfügbarkeit mit einem DSL-Vergleich schnell überprüfen.

ADSL mit der Kann-Bestimmung ist beispielsweise besser verfügbar als SDSL. Doch nicht nur auf den DSL-Standard kommt es bei der DSL Verfügbarkeit an. Auch die Region ist von Bedeutung. Die Großstadt bietet Dir eine deutlich bessere DSL Verfügbarkeit als das dünn besiedelte Land. Um genau festzustellen welche DSL Tarife an Deinem Wohnort bzw. vor Ort in Deiner Region verfügbar sind, solltest Du einen DSL Vergleich durchführen. Dslvertrag.de bietet Dir einen kostenlosen DSL Vergleich an. Wir informieren Dich über aktuelle DSL Preise, DSL Geschwindigkeiten und allen DSL Optionen in Deiner Region.

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