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Highspeed Internet

Filme sehen, Radio hören, mit Freunden neue Spiele testen, im Internet surfen und telefonieren – und das alles zur gleichen Zeit über ein- und denselben Internetanschluss. Mit dem Highspeed Internet ladet Ihr Euch nicht nur schnell Videos und Musik aus dem Internet runter, es können auch mehrere User mit verschiedenen Geräten gleichzeitig das Internet benutzen. Während am PC im Kinderzimmer neueste Musikvideos laufen, können die Eltern am Desktop im Arbeitszimmer noch wichtige Büroarbeit erledigen oder mit dem Tablett-PC in der Hand gemütlich am Sofa aktuelle Angebote für den nächsten Urlaub vergleichen. Das alles geht dank Highspeed Internet schnell, ruckelfrei und gleichzeitig – unabhängig davon, ob Dateien aus dem Internet heruntergeladen oder ins Netz hochgeladen werden.




Was ist Highspeed Internet?

Der Begriff wird täglich benutzt. Stellt man aber die Frage, was genau Highspeed Internet ist, erhält man viele verschiedene Antworten, die zwar alle in eine bestimmte Richtung weisen, aber sich doch voneinander unterscheiden. Eine einzige richtige aber, die den Begriff abschließend erklärt, kann niemand geben. Denn der Begriff des Highspeed Internets ist nicht hinreichend definiert, was somit auch die Beantwortung der Frage dementsprechend erschwert.

Die Problematik mit der Definition liegt auch darin, dass die Bandbreite von Internetverbindungen kontinuierlich wächst und somit als flexibel zu betrachten ist. So gab es zurzeit, in der ISDN Verbindungen über das gute alte Kupferkabel der Telefonleitung mit einer Downloadgeschwindigkeit von 128 KBit/s bereits als Highspeed Internet betrachtet wurde. Heute würde niemand daran denken, eine solche Bandbreite als Highspeed Internet zu betrachten.

Wann von Highspeed Internet gesprochen werden darf, lässt sich also nicht so einfach festzustellen. Grundsätzlich ist man heute davon überzeugt, dass unter dem Begriff des Breitbands eine vielfache Datenübertragungsrate gegenüber älteren Internetanschlüssen zu verstehen ist. Welche älteren Internetanschlüsse aber als Vergleich herangezogen werden sollen und wie viel mehr die Datenübertragungsrate sein muss, ist ebenfalls nicht definiert.

Untergrenzen für Downloads als Orientierung

Eine Orientierung bietet die Untergrenze für Downloads und Uploads. Aber auch hier gibt es keine einheitlichen Standards, wie der Vergleich mancher Länder zeigt.

In Südkorea spricht man bei einer Downloadrate ab 1 MBit/s aufwärts von Highspeed Internet. Die Upload-Rate findet hier keine Berücksichtigung. Die ITU, die internationale Fernmeldeunion, der auch das statistische Bundesamt folgt, verlangt eine Downloadrate von 2MBit/s. Die Upload-Rate wird hier ebenfalls nicht berücksichtigt. Anders verhält es sich in den USA. Dort darf von einem Highspeed Internet gesprochen werden, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt werden: Die Downloadrate muss mindestens 25 Mbit/s und die Upload-Rate mindestens 3 MBit/s betragen. Einen anderen Weg wiederum geht man z. B. in Österreich wo zwischen Festnetz und Mobilnetz unterschieden wird.

An den einzelnen Ländern und ihren Einstufungen ist zu erkennen, wie schwer es ist, Highspeed Internet zu definieren. Wer zum Beispiel in Südkorea über einen Internetanschluss mit einer Downloadrate 1 Mbit/s und einer Upload-Rate von 512 KBit/s verfügt, hat nach Südkoreanischer Definition einen Highspeed Internetanschluss. Kritisch wird es, wenn viele Uploads gemacht werden müssen.

Ein weiterer Unterschied ergibt sich auf nationaler Ebene, zwischen Stadt und Land. Während Städte in der Regel von einer gut ausgebauten technischen Infrastruktur profitieren, ist am Land oft nur ein einziger Anbieter für ein Festnetzinternet verfügbar, was das allgemeine Niveau für Highspeed Internet gegenüber der Stadt deutlich drückt. Diese Unterschiede existieren nicht nur beim Festnetz-Internet. Auch beim mobilen Internet haben die Bewohner von Städten gegenüber jenen vom Land in der Regel klare Vorteile dank eines gut ausgebauten Funknetzes.

Welche Arten von Highspeed Internet gibt es?

Das erste Internet im Wohnzimmer kam über das Kupferkabel des Haustelefons und war für seine Zeit nicht nur modern, sondern auch praktisch. Schließlich gab es in nahezu jedem Haushalt ein Telefon. Warum sollte man also die Telefonleitung nicht auch für das Internet nützen? Allerdings stieß diese Technik wegen der langsamen Datenrate schnell an ihre Grenzen, weshalb es bald vom ISDN Internet-Anschluss abgelöst wurde. Der ISDN-Standard galt in seiner Zeit als Breitband und Maß der Dinge. Heute sind ISDN-Modems bestenfalls noch im Museum zu besichtigen.

Wer heute noch über das Telefonnetz surft, nutzt DSL-Technik. Der Nachteil besteht darin, dass es sich nur für kurze Distanzen von wenigen hundert Metern eignet. Anstatt von DSL-Internet spricht man hier passender Weise von einer Internet-Hybridtechnik, die aus DSL und einer anderen Breitband-Leitung besteht. Die DSL-Leitung ist nur die sogenannte „letzte Meile“ zum Kunden. Auf der anderen Seite mündet die DSL-Leitung in einem Verstärker oder Repeater, der das Signal ins Netzt überträgt.

Vom Kupferkabel zur Glasfaser

Nicht nur die Kupferkabel der Post endeten in nahezu jedem Haushalt. Mit dem Siegeszug des Kabelfernsehens entstanden parallel zu den Festnetzanschlüssen der Post die Anschlüsse für das Kabelfernsehen. Warum also sollt man nicht das Kabelfernsehen für einen weiteren Geschäftszweig ausnutzen und neben dem Kabelfernsehen auch noch einen Internetanschluss anbietet. Die Post bekam einen ernsthaften Konkurrenten und die Kunden eine brauchbare Alternative.

Internet- und Fernsehsignal werden gemeinsam über das Koaxialkabel geleitet. Wie bei der Post muss man auch hier korrekterweise von einer Hybridtechnik sprechen. Das Koaxialkabel mündet einerseits in ein landesweites Netz, das in der Regel aus Glasfaserkabel besteht. Beim Kunden wird das Koaxialkabel mittels einer Kabelweiche in zwei Kabeln aufgeteilt. Ein Kabel wird an den Fernseher angeschlossen, das andere an das Modem, welches das Internetsignal herausfiltert. Das Internet über das Kabelfernsehen liefert beim Download rund 10Mbit/s und beim Upload rund 1 MBit/s.

Eine weitere Möglichkeit ist der direkte Anschluss an ein Glasfaserkabel, welches sehr hohe Raten für den Datentransfer ermöglicht. Im Download sind hier Geschwindigkeiten von mehr als 1000 Mbit/s möglich. Die Technologie erlaubt es diese hohen Transferraten auch über lange Distanzen zu halten. Der Nachteil dieser Technologie liegt in den hohen Kosten für die Verlegung der Glasfaserkabel, weshalb diese Art von Highspeed Internet vorwiegend in dicht besiedelten Gebieten wie zum Beispiel Städten anzutreffen ist. Im Jahr 2014 verfügten im Deutschland knappe 400.000 Haushalte über einen Internetanschluss per Glasfaser.

Ist Internet aus der Steckdose eine Alternative?

Viel Hoffnung auf ein landesweites Highspeed Internet steckte in den Elektrokabeln. Da jedes Haus und jede Wohnung an das Stromnetz angeschlossen ist, versuchte man, dieses Netzwerk auch für ein Highspeed Internet zu nützen. Leider konnte die Technologie die Erwartungen nicht erfüllen. Gänzlich gestorben ist die Technologie dennoch nicht. Heute wird Internet über das Stromnetz vorwiegend an heimischen Steckdosen in Kombination mit DSL oder Kabelfernsehen-Internet genutzt.

Internet über terrestrische Funk-Technologie

Wo ein Highspeed Internet-Kabel nicht verfügbar ist, kann terrestrische Funk-Technologie helfen. Hier wird über einen Wireless Internet Access Provider ein sogenanntes Wireless Metropolitan Area Network aufgebaut. Der Zugang kann verschlüsselt oder unverschlüsselt sein oder an bestimmte Bedingungen gebunden werden. Solche Internetverbindungen werden auch oft in den Städten als kostenlose Hotspots angeboten. Für entlegene ländliche Gebiete bieten sich Funk basierte Einzellösungen an.

Gibt es Highspeed Internet aus dem Weltraum?

Ja, und zwar über Satelliten. Eine schnelle Internetverbindung kann auch über einen Satelliten hergestellt werden. Der Vorteil liegt darin, dass die Verbindung zum Satelliten nahezu überall auf der Erdoberfläche hergestellt werden kann. Mit der Technik sind Übertragungsraten von 1 bis 2 Mbit/s möglich. Der Nachteil besteht in den hohen Kosten. Internet per Satellit eignet sich vor allem in der Hochseeschifffahrt.

Was bedeutet Highspeed Internet für Mobilfunkanbieter?

Mit dem Mobiltelefon kam auch das Mobilfunknetz. Anfangs beklagten Handybesitzer noch das eine oder andere Funkloch, doch mit den Jahren wurde das Funknetz ausgebaut, die Abdeckung immer besser. Als Internetverbindung kam dem mobilen Telefonnetz lange Zeit aber nur eine untergeordnete Bedeutung zu. Zwar gab es Möglichkeiten, sich auch über das Handy mit dem Internet zu verbinden, doch waren erstens die Verbindungen nicht sehr schnell und zweitens das Aufbauen einer Verbindung mitunter sehr umständlich.

Das alles änderte sich, als das erste iPhone kam. Ein Mobiltelefon mit großem Bildschirm, mit dem man mehr machen konnte, als nur Telefonate zu führen oder sich mit ein paar Spielchen die Zeit zu vertreiben. Der Bildschirm war farbig und groß genug, um damit auch durch das Internet zu surfen. Ab diesem Moment waren die Provider am Zug, eine kostengünstige und schnelle Internetverbindung für Smartphones anzubieten. Der Trend verstärkte sich, als das erste iPad präsentiert wurde.

Heute sind Smartphone und Tablett-PC mit direktem Internetzugang über die SIM-Karte nicht mehr wegzudenken. Damit Fernsehen, Chatten und das Ansehen von Videoclips oder sportlichen Live-Übertragungen am Smartphone oder Tablett-PC Ruckelfrei zu genießen sind, braucht es Highspeed Internet. UMTS schaffte mit HSPA+ nur bis zu 42 Mbit/s. Highspeed Internet kam mit HSDPA, das sinngemäß für High Speed Downlink Packet Access steht und Datenübertragungsraten ähnlich dem DSL ermöglicht. Die Datenübertragungsraten von HSDPA liegen in der Kategorie 6 bei 3,6 Mbit/s und in der Kategorie 8 bei 7,2 Mbit/s.

LTE – ein neuer Standard

Noch mehr Highspeed Internet bietet Euch das Mobilfunknetz der vierten Generation, welches unter den drei Buchstaben LTE bekannt ist. Unter optimalen Bedingungen sind Datenübertragungsraten von bis zu 300Mbit/s möglich. Ermöglicht wird die Umrüstung auf die neue Technologie dadurch, dass das Grundschema älterer Technologien beibehalten wurde, was die Aufrüstung bestehender Technologie einfacher und günstiger macht.

Bereits HSDPA war für viele User eine interessante Alternative zum Festnetzinternet. Vor allem in Regionen mit schwacher Infrastruktur gewann HSDPA an Bedeutung. Mit dem neuen Standard LTE wird sich das Gewicht vermutlich weiter verschieben. Der Vorteil von Festnetzinternet liegt in der Sicherheit, da Kabelverbindungen nicht so leicht gehackt werden können. Mobiles Internet wiederum ist überall mit dabei und jederzeit verfügbar und seit HSDPA auch als Highspeed Internet.

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