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Die Internet Flatrate – surfen ohne Limit

Zu Beginn des Internets bestand der Internetzugang aus einem Einwählmodem und der Telefonleitung der Post. Mit der Zeit und dem Datenvolumen musste man aber umsichtig umgehen. Denn abgerechnet wurde bei diesem System mit der Telefonrechnung. Und damit verhielt es sich so, wie mit einem Telefonat. Je mehr Zeit man im Internet verbrachte, desto teurer wurde der Ausflug in das World Wide Web. Ein weiteres Hindernis der Internetverbindung jener Zeit war die Transfergeschwindigkeit. Mit 64 KBit/s war die Transferrate zu jener Zeit sehr schlank. Da konnte das Herunterladen großer Dateien ziemlich zeitaufwendig und sehr teuer kommen.

Das Internet zu jener Zeit wurde vorwiegend für den Datentransfer verwendet. Auch das Versenden von E-Mails und das Einholen von Informationen war sehr beliebt und Chat-Rooms entstanden ebenfalls. Für diese Aufgaben war das Verrechnungssystem jener Zeit noch ausreichend. Zunehmend aber wurde das Internet zu einem festen Bestandteil des täglichen Lebens. Telefonnummern wurden nicht mehr im Telefonbuch nachgeschlagen, sondern im Internet gesucht. Auch der Handel entdeckte das Internet und bezog mit Aktionen und Werbung Stellung. Damit die vielen Werbebotschaften auch die Kunden erreichen konnten, mussten diese viel Zeit im Internet verbringen. Mit dem alten System war dies aber mit hohen Kosten verbunden und dem Kunden nicht zumutbar. Der Ruf nach einem neuen System wurde lauter: Die Internet Flatrate war geboren.




Internet Flatrate – Begriff und Geschichte

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Internet Flatrate?

Hinter dem Begriff Flatrate versteckt sich der Begriff Pauschaltarif. Für das Benutzen eines Service wird immer nur der vertraglich festgelegte Tarif bezahlt, unabhängig davon, ob der Service regelmäßig oder nur gelegentlich genutzt wird. Bei der Internet Flatrate bezahlst Du stets den vertraglich vereinbarten Monatspreis, unabhängig ob das Internet nur für ein paar Stunden in der Woche oder 24 Stunden am Tag genutzt wird. Die Flatrate aber ist keine Begleiterscheinung des Internets. Die Flatrate ist eine Entwicklung, die mit dem Telefon entstand. In den USA war es bereits vor langer Zeit üblich, für Ortsgespräche eine Flatrate anzubieten.

Die Vorreiter der Internet Flatrate

In Deutschland gab es lange Zeit ein ähnliches Modell. Für Ortsgespräche wurde nur eine Verbindungsgebühr ohne Zeittaktung verrechnet. In anderen Ländern Europas bestand ein anderes Modell. Hier konnten Kunden aus verschiedenen Tarifen wählen, die sich aus einer Grundgebühr und einer Verbindungsgebühr zusammensetzten. Je niedriger die Grundgebühr war, desto höher die einzelne Verrechnungseinheit der Verbindungsgebühr. Wählte man die höhere Grundgebühr, war dafür die einzelne Verrechnungseinheit der Verbindungsgebühr günstiger. Dieses Prinzip ist im Grunde der Flatrate ähnlich. Der Unterschied besteht darin, dass bei der Flatrate die Grundgebühr höher ist und Pauschalgebühr genannt wird und die Verbindungsgebühr ganz entfällt.

Internet Flatrate – der erste Versuch

Die erste Internet Flatrate in Deutschland gab es 1998. Damals bot Mobilcom für DM 77,77 einen sensationell günstigen Tarif für Dauersurfer. Dieser Schritt war auch nötig. Denn die Internetverbindung jener Zeit bestand noch immer aus einem Schmalband über eine Einwählmodem. Für die Kunden war dieser Tarif ein Geschenk der Deutschen Post, denn für sie wurde er zum finanziellen Desaster. Die Kunden blieben länger eingewählt als nötig. Dies führte zu überbelegten Leistungen und zu verstopften Knoten. Letztlich war das Modell für die Deutsche Telekom unrentabel. Auch Privatanbieter versuchten erfolglos eine Internet Flatrate zu etablieren.

DSL – die Lösung

Mit der Verbreitung des DSL wurde die sogenannte Einwählmodem Internet Flatrate mit Schmalband-Standard in den Hintergrund gerückt. Ganz verschwunden ist die Einwählmodem Internet Flatrate mit Schmalband-Standard dennoch nicht. In Regionen mit schwach entwickelter Struktur ist das Schmalband oft der einzig verfügbare Kabelanschluss und somit das Tor in die Tiefen des Internets. Für Kunden mit einem Schmalband-Kabelanschluss bietet die Deutsche Telekom einen eigenen Internettarif. Im Vergleich zu den meisten DSL Tarifen ist dieser jedoch viel teurer.

Internet Flatrate – Kabelanschluss oder mobiles Netz?

Eine Internet Flatrate wird heute von allen Mobilfunk- und Internetbetreiber angeboten. Die Angebote sind derart zahlreich, dass der Kunde leicht den Überblick verlieren kann. Auch die Inhalte der Angebote sind für Kunden nicht immer leicht zu durchschauen. Ein kurzer Überblick soll helfen, die Anbieter für eine Internet Flatrate zu sortieren. Bei der Auswahl und Such kann auch ein DSL Vergleich helfen, er gibt Aufschluss über verfügbare DSL Tarife vor Ort am eigenen Wohnort.

Was bietet die Internet Flatrate aus dem Kabel?

Wer sich für eine Internet Flatrate aus dem Kabel entscheidet, hat mehrere Auswahlmöglichkeiten. Neben dem Schmalband-Standard mit Einwählmodem der Deutschen Telekom stehen außerdem noch die DSL Internet Flatrate, die Standleitung Internet Flatrate und die Kabel-TV Internet Flatrate zur Verfügung. Einen Sonderfall bildet der Glasfaser-Kabelanschluss. Hier wird ebenfalls eine Internet Flatrate angeboten. Da der Glasfaser-Kabelanschluss aber nur schwach ausgebaut ist und zudem noch teuer ist, spielt er für die klassische Internet Flatrate im Eigenheim nur nach und nach eine Rolle.

Die Schmalband Internet Flatrate mit Einwählmodem wurde bereits oben besprochen. Sie ist im Verhältnis zu DSL und Internet über Kabel-TV teuer. Außerdem erlaubt der Schmalband.-Standard nur geringe Transfergeschwindigkeiten und blockiert für die Zeit des Internetzugangs die Telefonleitung. Diese Art von Internet Flatrate ist nur dann zu empfehlen, wenn eine andere Möglichkeit für einen Internetzugang nicht besteht.

Die DSL Internet Flatrate zählt in Deutschland zu den am weitesten verbreiteten Kabelanschlüssen. Manche Anbieter einer DSL Internet Flatrate bieten zwei Modelle an, die klassische DSL Internet Flatrate und die DSL Internet Flatrate auf Abruf.

  • Die klassische DSL Internet Flatrate ist ein Pauschaltarif. Der Tarif wird in der Regel monatlich fällig und ist unabhängig von der Verbindungsdauer und dem übertragenen Datenvolumen. Die Höhe der Tarife wurde bis 2005 von der Anschlussbreite berechnet. Zunehmend weichen die Internet-Provider von dieser Praxis ab und berechnen die Tarife nach dem Standort. Die neue Praxis bedeutet für Ballungszentren mit einem dichten Angebot an DSL Kabelanschlüssen niedrige Preise für die Verbraucher. Umgekehrt steigen in strukturschwachen Regionen die Preise für eine DSL Internet Flatrate, was für die Verbraucher höhere Kosten bedeutet. Die Internet-Provider begründen diesen Schritt mit höheren Ausgaben in strukturschwachen Regionen.
  • Die DSL Internet Flatrate auf Abruf ist ein besonderes Verrechnungsmodell. Wird das Internet nicht genutzt, entstehen keine Kosten. Mit Nutzung des Internet beginnt die Taktung zu laufen und Verbindungskosten werden verrechnet. Da die Verbindungskosten gedeckelt sind, können die Verbindungskosten nur bis zu einem bestimmten Betrag steigen. Dieser Betrag stellt dann die Flatrate dar.Die Standleitung Internet Flatrate verwendet den Begriff Flatrate nicht ganz korrekt, da bei einer Standleitung eine zeitliche Abrechnung nicht möglich ist. Hier bezieht sich der Begriff Flatrate ausschließlich auf das Datenvolumen. Eine Standleitung mit Internet Flatrate bietet Dir unbegrenztes Datenvolumen für Down- und Uploads.
  • Die Kabel-TV Internet Flatrate ist die Nutzung des TV-Kabels für das Internet. Je nach Bandbreite kann das Kabel auch für ein Festnetztelefon verwendet werden. Bei einer Kabel-TV Internet Flatrate verhält es sich wie bei der klassischen DSL Internet Flatrate. Der Pauschalpreis wird einmal monatlich fällig und ist in der Höhe unabhängig von der Verbindungsdauer und dem übertragenen Datenvolumen.
  • Die Glasfaserkabel Internet Flatrate ist noch wenig verbreitet und findet wegen der hohen Preise bisher weniger Abnehmer als das Kupferkabel. Auch hier wird der Pauschalpreis einmal im Monat fällig, unabhängig von der Verbindungsdauer und dem übertragenen Datenvolumen.

Die Internet Flatrate der Mobilfunkbetreiber

Wie bei den Kabelanschlüssen bieten auch Mobilfunkanbieter für Telefon und Internet Flatrates an. Anders als bei den Kabelanschlüssen ist die Internet Flatrate der Mobilfunkbetreiber an ein Datenvolumen gebunden. Ist dieses Datenvolumen verbraucht, werden für den darüber hinaus gehenden Datenverkehr zwar keine zusätzlichen Kosten verrechnet, dafür aber wird die Transfergeschwindigkeit deutlich herabgesetzt.

Um die Herabstufung zu verhinder, sollte der Datentransfer und das Datenvolumen regelmäßig beobachtet werden. Viele Betriebssysteme bieten die Möglichkeit, den Datentransfer zu kontrollieren. Mit wenigen Einstellungen kann ein Warnsignal eingerichtet werden. Dieses erscheint, sobald das festgelegte Datenvolumen verbraucht wurde.

Die Internet Flatrate und Filesharing Börsen

Mit der Internet Flatrate kamen auch File-Sharer auf die Idee, Filme und Musik über das Internet zu verteilen. Damit dieses System funktioniert, müssen Teilnehmer ein File-Sharing-Programm auf ihrem PC installieren, das den PC in einen Server verwandelt. Von diesem können andere File-Sharer die darauf bereitgestellten Musik- und Videodateien kopieren.

Für die Internet-Provider bedeutet dies einen enormen hohen Aufwand, da Filesharing-Börsen permanent online sind und entsprechend hohe Datenmengen transferieren Viele Anbieter einer Internet Flatrate reagieren mit entsprechenden Maßnahmen. Wird beim Datentransfer über eine Filesharing-Börse ein bestimmtes Datenvolumen erreicht, wird die Transferrate für die Filesharing-Börse herabgesetzt.

Die Herabstufung betrifft nur den Datentransfer mit der Filesharing-Börse. Alle anderen Datentransfers wie zum Beispiel der Besuch von Internetseiten oder das Versenden von E-Mails erfolgt mit normaler Geschwindigkeit.

Fazit Internet Flatrate

Echte Internet Flatrates gibt es nur beim Kabelanschluss. Wer mobil sein möchte, und mit einer Herabstufung der Geschwindigkeit beim Datentransfer rechnen muss, sollte sich von seinem Gerät über den Datenverbrauch informieren lassen. Möglichkeiten dazu bietet nahezu jedes Betriebssystem. Auch File-Sharer müssen mit Herabstufungen rechen. Günstig und wirklich gut nutzbar in vielen Bereichen ist die DSL Internet Flatrate – Anbieter wie die Deutsche Telekom, Vodafone, o2, 1&1 und andere bieten lukrative DSL Tarife an, die Euch überzeigen werden. Schaut Euch auf den Seiten von dslvertrag.de um und vergleicht, welche Internet Flatrate die passende für Euch ist. Bestellt dann bequem und schnell direkt online.

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